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pool #80 08.02.-14.02.2001

pool #79 / pool 2 #1 (#81)




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15,3 Grad Celsius, leicht bewölkt.


Eckhart Nickel Heidelberg - - 08.02.01 at 12:29:27




"...und davon stand gar nichts in der FAZ."

der Satz des Abends auf der Party bei Landwehr & Eggers.


Lorenz Schröter Berlin - - 09.02.01 at 11:41:33




Was denkt ein lebendes Hirn, wenn es vom Tod spricht? Im Todeszusammenhang das Aufflackern der Erinnerung an ein TV-Interview mit einem Toten des Todesjahres 1989. Ganz wie lebendig saß der Tote an einem Tisch vor einem Café und sprach als Lebendiger über den Tod. Der inzwischen Verstorbene sprach sehr lebendig vom Tod, der ihm von Geburt an stets auf den Fersen gewesen sei. Zum Zeitpunkt des elektromagnetisch aufgezeichneten Gesprächs war der Tote noch nicht tot. Zum Zeitpunkt seines Sprechens befragte ihn eine Frau, ja, ganz sicher, es war eine Frau, nach seinem Leben, und er sprach vom Tod. Ich weiß nicht mehr genau, ich glaube, das Gespräch fand irgendwo am Mittelmehr statt, ja, ich glaube, in Jugoslawien. War es Jugoslawien? Ich erinnere mich an zahlreiche vertäute Segelschiffe im Hintergrund. In manchen Einstellungen wurde der Tote stehend interviewt, und dann bildete nicht die Wand des Cafés den Hintergrund, sondern eine Art Hafen, der, soweit ich mich erinnere, nicht nach Binnenhafen aussah. Direkt am Kai des Hafens befand sich das Café. Soweit ich weiß, mußten die Bestellungen in einer ausländischen Sprache gemacht werden, soweit ich mich erinnere, bedankte sich der Verstorbene in einer ausländischen Sprache für den servierten Café. Ja, es muß ein Ausland gewesen sein, denn die Erinnerung an die Hafencafészene, so muß ich sie nennen, ist eine sehr südliche Erinnerung. Wenn ich mich nicht sehr täusche, so ist sie keine italienische Erinnerung. Möglicherweise ist sie eine spanische Erinnerung. Ja, eine spanische Erinnerung. Womöglich fand das Gespräch über das Leben des Toten, das in Wahrheit ein Gespräch über den Tod war, in einem Café am Hafen einer spanischsprachigen Insel statt. Ja, es kommt mir jetzt geradezu so vor, als hätte sich der Verstorbene auf spanisch für das ihm servierte Getränk bedankt. In spanischem Spanisch, nicht in lateinamerikanischem Spanisch. In spanischem Spanisch mit leicht österreichischem Akzent. Was auch egal ist,. Was natürlich vollkommen egal ist. Wichtig ist vielmehr die Ausgangslage. Der Tote saß gerade am Tisch, mit dem Rücken zur Wand, mit dem Gesicht, ich glaube, zum Hafen. Die Fragende fragte ihn was zu seinem Leben, und er blickte nur auf seine rechte Schulter, ich weiß jetzt nicht mehr, ob er zusätzlich auch auf seine rechte Schulter gedeutet hat, was auch egal ist, was natürlich vollkommen egal ist, wichtig ist vielmehr, daß der Tote grinsend auf seine rechte Schulter blickte und zur Fragenden sagte: da sitzt es schon! Sehen sie es? frage er die Fragende. Da sitzt es schon, das Todesvogerl. Auf der rechten Schulter sitzt es, sehen Sie es? An der Fragenden Antwort kann ich mich nicht mehr erinnern. Was hätte sie auch antworten sollen? Was hätte sie auch weiterfragen sollen? Was hatte sie eigentlich wissen wollen? Egal. Will man dem Verstorbenen, der erst jetzt tot ist, aber damals noch am Leben war, Glauben schenken, so ist der Tod ein Vogel. Oder meinte der Verstorbene so etwas wie den Verkünder des Todes, was auch immer das sei? Ob der Todesvogel zur Klasse der Singvögel oder zur Klasse der Raubvögel zählt? Egal, vollkommen egal. Von Bedeutung ist nur, daß der Tote tot ist. Erst jetzt ist der Verstorbene wirklich tot

Abb.: Firmung im Juli 1943.



Andreas Neumeister (für E.) - 09.02.01 at 12:44:36






Libby made the Cheddarcheeseball und den gebackenen Knoblauch, aufgeschnitten, mit Olivenöl getränkt bei niedriger Temperatur gebacken. Sie zeigt mir, wie man ihn aufs Brot quetscht.
"And who made this?" Den Yogurthdip für die Rohkostschale.
"Oh Sarah did this, I am not into this healthy food, look at me".

Sarah teaches literature. "I love writing", and she definetly needs to get laid. Heute ist ihr 28. Geburtstag.

Jenny is a music teacher . "And what are you doing?"
"Oh I can't believe this. I never met a writer or a filmdirektor. But you are creative, I am creative, so we have something in common."

Libby hates Jenny. "She is so stupid, she always want's to be best friend with me, but I hate her".
Libby teaches maths.

Jenny is from Chicago (well, near by Chicago). She loves dancing and singing. She is very blonde.
Libby is fat and ugly. Auf dem Balkon lehnt sie sich an mich und sagt zum tausendsten mal:
"She is so stupid, I hate her so much". Libby is very drunk.

Jenny tanzt mit dem dürren Italiener einsam in dem häßlichen Wohnzimmer, you are not allowed to smoke inside.
"Sshhessostup.." says Libby again, rutscht aus, ich springt mit einem Schrei zur Seite und sie klatscht wie ein nasser Sack auf den Boden.
Ihre Kontaktlinse schwimmt in der Bierlache unter den Füßen von Eric und Jim, the boys from California.
Sarah schließt Libby in ihr Schlafzimmer ein.

Jenny comes up to me: "Was it because of me? I saw her pointing at me. Did she say anything about me?"
"No no, don't worry."
"Are you sure she didn't?"
"Sure, she didn't say anything about you.

Sarah verläßt mit uns ihre eigene Party.


Elke Naters - Bangkok - 10.02.01 at 11:54:07






Du hältst Dich in München auf?
Du hast heute abend noch nichts vor?
Prüfe dieses Angebot:

http://www.tomising.de/medley/


medley.com - 10.02.01 at 14:07:39




Zuerst versuche ich, Christa die Haare zu schneiden, aber die Schere ist zu stumpf. Also ziehe ich ihr nur die Augenbrauen mit Edding nach.
Christa ist die einzige mit braunen Augen und brünetten Haaren. Susi, Mathilda, Lola und Magret sind blond und blauäugig.
Sven hat Rollschuhe an, aber auf dem Teppich kann man nicht richtig fahren und deshalb stolpert er bloß von der einen Wand zur anderen und wieder zurück. Er nervt.
Wenn ich einen roten Edding hätte, könnte ich Christa die Lippen anmalen.
Sven setzt sich neben mich.
Tut das weh?
Er pufft meine Schulter. Ich gucke nicht mal hoch.
Nö.
Tut das weh?
Er haut mir mit der Faust auf den Oberarm. Die linke Braue könnte noch etwas dicker sein.
Nö.
Und das?
Jetzt haut er ein bißchen fester.
Nein. Laß mich in Ruhe.
Und das?
Er holt voll aus und drischt mir seine Fingerknöchel in den Muskel. Christa sieht scheußlich aus mit den schwarzen Balken im Gesicht. Ich hasse sie.
Nei-ein!
Ich schreie ihm voll ins Ohr.
Tut DAS weh?
Er schreit auch und trommelt mit beiden Fäusten auf meinen Arm. Ich schlage ihm mit Christa auf den Kopf. Er packt meine Hand und verdreht mir den Arm, Christa fällt auf den Boden und ich kratze ihn, damit er mich losläßt.
Du bist so eine Scheißpottsau!
Er heult schon fast und als ich ihn schubse, rutschen ihm die Rollschuhe unter den Füßen weg. Ich stürze mich auf ihn und mache Muskelreiten.
Tut das weh? Tut das weh? Tut das weh?
Er antwortet nicht, weil er jetzt wirklich heult und ich lasse ihn los.

Später versuche ich, Christa die braunen Augen rauszunehmen, um sie Susi einzusetzen, aber sie passen nicht.


Britta - 10.02.01 at 17:56:00




Danke für die Einladung,
nur unter immer der gleichen Nummer zu schreiben, das behagt mir nicht ganz. Wenn schon kein Name, dann auch keine Nummer, nicht wahr? Was ist, wenn mich jemand erkennt? Da sagen dann alle, ach die 33, ganz klar, das ist die oder der ... Soundso. Das ist nicht anonym. Und so eine schöne Nummer finde ich nie wieder. Ich liebe diese Nummer, ich BIN diese Nummer.
Im Feuerschein tanzt sie um die knisternden Scheite und reibt sich die Hände: 'Ach wie gut, dass keiner weiss, dass ich HmmHmm heiss'. Soll keiner wissen.
Ganz ergeben,


33 - 10.02.01 at 18:06:43




ruhig blut





s t a r t


1 5 . 2 . 2 0 0 1


a n o n y m


 


*pool - 10.02.01 at 19:52:03






Hier und jetzt beanspruche ich für mich die 7.


7 - 11.02.01 at 17:47:25




Eine Neun von vielen.


9 - 11.02.01 at 22:56:14




Wenn ich im Bett liege und aus dem Fenster schaue, sehe ich Schnee. Rosa Blütenschnee fällt leise und stetig. Drehe ich den Kopf und schaue aus dem anderen Fenster schneit es auch.
Um mich herum fallen die Blüten, der Rasen ist ein dichter rosa Blütenteppich, durch Blüten watet man ins Haus, kehrt man die Blüten zusammen, bedecken sie innerhalb von Minuten wieder den Boden, der kleine Fluß hinter dem Haus liegt unter einer Blütendecke und vergeblich versucht ein Mann in einem blauen Boot die Blüten einzusammeln, während sie sanft auf ihn herunterfallen.


Elke Naters - Bangkok - 12.02.01 at 04:39:34




Endlich anonym! Wird das unser binäres Leben verändern? Wie wird die Presse reagieren? Und bekommen wir jetzt das, was einige von uns schon immer wollten -so einen tabulosen Darkroomchat ohne jene Hemmnisse, die ein vollständiger Name mit sich bringt? Und all die Gelegenheiten zu Kleinkrieg und Denunziation, die sich auftun - werden sie genutzt werden?


13 - 12.02.01 at 09:08:38




gib mir die elf


elf - 12.02.01 at 10:33:24





Dadurch, daß es anonym ist, wird die Presse natürlich überhaupt gar nicht reagieren, zum Glück, sage ich, denn dann kann es endlich einmal so sein, daß der weiter oben gefordete Darkroom sich, einer sich mächtig blähenden Seeanemone gleich, nach außen stülpt und die Menschen, die hier schreiben endlich ihr wahres, warmes, braunes Ich zeigen können.


34 - 12.02.01 at 10:56:21




Im darkroom. Im Beichtstuhl. In der Geisterbahn.
Ich bin erleichtert, daß du nicht weißt, wer ich bin, so daß ich dir auch morgen noch in die Augen sehen kann, ohne daß mein Rücken so heiß und meine Hände kalt werden. Egal, wo ich dir die Zunge reinstecke, egal, welchen Schmutz du mir zuflüsterst, egal, daß ich in der nächsten Sekunde schon eine andere begrabsche.
Ich will nur das Ohr sein, durch das du zu dir selbst sprichst, ein ausgelagertes Körperteil.
Wenn du mich nicht magst, weißt du nicht, daß ich es bin und wenn ich dich nicht mag, berührt es mich nicht, vielleicht mag ich dich morgen, wenn sich meine Finger in das rohe Fleisch unter deiner Maske von Prada in association with Shiseido und mit freundlicher Unterstützung von Kiepenheuer & Witsch graben. Dann endlich ist dein Schmerz meine Wärme.
Danke schön. Mehr als freundlich.


11 - 12.02.01 at 14:25:47




Na, bitte.
Soundtrack: Soft Cell, "Numbers".


21 - 12.02.01 at 17:25:12




I love the rain
I love the dust
I love the snow
when I must

I love the sky
I love the trees
I love the cows
And all wannabees

I love You
And I love me
What will that be?


33 - 12.02.01 at 21:07:36




WHICH AREACODE IS THE SEXIEST?
030
040
212
310
089
001
SPEED DIAL EVOLUTION!


49er Forever! - 12.02.01 at 23:32:59




Ab heute morgen ist Trennzeit: Löse Dich jeden Tag von einem teuren, als unverzichtbar eingeschätzten Gegenstand Deines Besitzes. Es ist noch vor zwölf Uhr, es bleibt noch viel Zeit zu überlegen. Aber überlege gut. Und trenne Dich. Das Jahr wird jeden Tag besser dadurch.


21 - 13.02.01 at 11:51:50





Wenn die 34 ein Pullover wäre, wäre sie ein hellblauer weicher Nicki mit ausgeleiertem Bund, so gemütlich, daß man ihn gar nicht mehr ausziehen mag.
Wenn die 11 ein Getränk wäre, dann wäre sie ein Wodka Lime in einem Halbliter Bierglas: Ein Fingerhut Wodka, ein halber Liter Lime Juice.
Wenn die 13 ein Möbelstück wäre, wäre sie ein drehbarer Bürostuhl auf Rollen.
Wenn die 21 ein berühmter Filmschauspieler wäre, dann wäre sie Cary Grant.
Wenn die 49 ein Gefährt wäre, dann wäre sie ein silberfarbener Feuerstuhl.
Wenn die 33 eine andere Zahl sein könnte, dann wäre sie am liebsten die 34.


sweet 19 - 13.02.01 at 15:05:36




Mutter. Tochter. S-Bahn.

- Komm du auf die Idee und färb dir die Haare, mein Frollein!
- Und wenn?
- Dann rasier ich sie dir eigenhändig ab!
- Dann lass ich mir die Glatze tätowieren.

Ein paar Tage später trägt das Mädchen eine Wollmütze und ein grimmiges Gesicht.


9 - 13.02.01 at 15:48:58




So gerne waere ich die elf gewesen, oder die sieben oder die dreiunddreissig, aber, weil die sicher keiner will, bin ich jetzt eben die sechs. Just because.


6 - 13.02.01 at 18:08:55




Wenn ich ein Bürostuhl mit Rollen wäre und sweet 19 auf mir sitzen würde - ich würde kräfig zubeißen!


13 - 13.02.01 at 19:00:32




Es war doch immer so: Wenn du das Leben zu sehr liebst und die Gesellschaft zu sehr verachtest, ist es nur eine Frage der Zeit bis du zur 99 wirst, kein Mensch mehr bist. Zu guter Letzt trippelst du vielleicht auf und ab wie eine Ratte und gibst dich fuer jede erdenkliche niedrige, boese, demuetigende Handlung her, zu der man dich auffordert.
Wenn so eine Nummer endgueltig die letzte Grenze ueberschreitet, dann aendert er gewissermassen seine Ontologie. Es ist wie bei dem kleinen Kiesel, der einen unaufhaltsamen Erdrutsch ausloest. Man kann die Schweine betruegen, bis man sich selbst betrogen hat. Man wuenscht sich so krampfhaft das gute Leben zu leben, dass man buchstaeblich zu allem bereit ist, nachdem man die Grenze ueberschritten hat. Man wird jeden Schwanz im Takt lutschen, um es zu schaffen.

Als 99 gibt es nichts, was man nicht tun wird.


99 - 14.02.01 at 02:09:06






Da 19 aus mir heraus emaniert, und ich gleichzeitig (und das ist ja das Sonderbare, das eigentlich ganz Wunderbare) in 19 hinein emaniere, es also eine doppelte, eigentlich spiegelbildliche Emanation stattfindet, sind die Zahlen 19 und 34 nicht nur miteinander austauschbar, sondern es sind die selben Zahlen. Sie sind identisch, immerzu, bis ans Ende der Zeit.


34 - 14.02.01 at 05:46:19




Mein Kostüm ist grün und gefiedert und wenn es eine Zahl wäre, wäre es die 22. Denn in der Numerologie ist die zwei die Zahl, die am meisten Glück bringt.


22 - 14.02.01 at 10:41:32




Moment mal.
Die 13 bin doch ICH!!! Wer hat mir da meine Identität geklaut? Bitte alles bisher von der angeblichen Nr. 13 Geschriebene als nicht geschrieben, gegenstandslos im Hinblick auf meine Autorenschaft erachten. Es ist nicht von mir.


The REAL no. 13 Nirwana - - 14.02.01 at 12:23:10




Ach, 19, wenn Du heute frei hättest, könnten wir einen Martini am Mount Rushmore trinken, aber so?

Doch zur Sache: Du hast Dich NICHT von einem teuren, herzensnahen Gegenstand trennen können. Nicht schlimm. Das gehört zum Beginn der Trennzeit dazu, das Scheitern. Es gibt aber, wie in jedem guten Programm, auch Dehnfristen. So ist es heute möglich, die Entscheidung, von was man sich trennen sollte, bis morgen aufzuschieben. Bedingung: Eine Stunde lang auf eine schlechte Angewohnheit verzichten. Beispiele: Lügen, Rauchen, Trinken, sich in der Öffentlichkeit die Nägel reinigen etc. Also los, und morgen wollen wir dann von einer Entscheidung hören.


21 - 14.02.01 at 14:52:21




Liebe 21,
ich habe eigentlich jeden Tag frei, aber der Mount Rushmore ist sehr sehr weit weg. Vielleicht können wir uns irgendwo in der Mitte treffen.

Ich habe lange nachgedacht, aber es fiel mir kein teurer unverzichtbarer Gegenstand ein, denn so etwas habe ich nicht. Außer meiner Nachtcreme von Origins, die so wunderbar nach Orangenblüten duftet, aber auf die zu verzichten würde einer Selbstzerstörung gleichkommen, genauso wie der Verzicht auf meinen Computer oder meiner Kamera. Und du erwartest bestimmt auch nicht von mir, daß ich auf eins meiner besten Kleidungsstücke oder Schuhe verzichte. Nein, nein, das ist kein guter Vorschlag zur Lebensverbesserung.
Genau so wenig, wie der Vorschlag eine Stunde lang auf eine schlechte Angewohnheit zu verzichten. Nichts leichter als das, dann lege ich mich eben eine Stunde ins Bett. Oder ist das meine schlechteste Angewohnheit? Nein, wie langweilig, was bleibt mir sonst noch. Und wie steht es mit dir?
Deine 19


19 - 14.02.01 at 15:51:11




Liebe, arme 99! Bisher tat ich mir selbst so leid: mein aufgeblähter Kopf erschien mir schwer und wackelig auf dem dünnen Hals, der Leib fehlt mir sowieso und anstelle eines Fußes - eine Kufe. Du aber, zweigesichtiges Wesen, bist doppelt gestraft, mir bräche das Herz, wenn ich einen Körper hätte, um es aufzubewahren. Ich weinte bittere Tränen aus meinem augenlosen Antlitz und als ich schon fast ausgetrocknet war, ohnmächtig, verzweifelt und schwindelig angesichts dieses gnadenlosen Schicksals, drehte sich alles um mich und schwankte und kippte und trudelte. Da wurde aus Deinem vorderen Glied eine 6 und somit aus Dir eine 69 und dann klappt es auch viel besser mit dem Schwanzlutschen. Bedanke Dich nicht bei der völlig verkopften


9 - 14.02.01 at 16:22:50





Liebe 19, gar nicht so liebe 21, ich muß mich da mal einmischen: Habt Ihr ein Getränk getrunken mit Spanischer Fliege darinnnen? Liegt es am Einfluß der Troposphäre? Oder seit Ihr einfach drunk with love, wie es P. Aristide jetzt geschrieben hätte, und er hätte ja auch recht gehabt. Emaniert ruhig noch ein bißchen, am Ende bin eh nur noch ich da für euch zwei, denkt daran.


34 - 14.02.01 at 16:23:24





1.) 21
2.) 6
3.) 34
4.) 19
5.) The real 13
6.) 7
7.) 99
8.) 22
9.) 13
10.) 49
11.) 33
12.) 9
13.) 11


7 - 14.02.01 at 16:29:18




ich schnuppsel mich voll fett hier mal als numéro eins rein.
ich bin ein traum aus weich und herrlich und wenn ich ein laden wäre, wäre ich eine bäckerei.


1 today milano - - 14.02.01 at 17:06:13





äh 21, ich trenne mich von dem Chip, den ich trage, wie ein Albatross auf meinem Rücken.


7 - 14.02.01 at 18:15:20




Liebe 21, ich habe mich heute von einem Menschen getrennt. Ich habe es mir gut überlegt. Wird das Leben dadurch besser?


22 - 14.02.01 at 20:17:22




Okay, ich nehm die Acht. Was für ein Glück, daß die noch frei ist. Auf daß ich ewig lebe!


8 - 14.02.01 at 21:41:37




Wenn die zwei in der Numerologie das meiste Glück bedeutet, dann ist die 22 ja schön blod, denn die Quersumme von Zweiundzwanzig ist die langweilige Vier.

Ab sofort:


2 - 14.02.01 at 21:52:01




Sind wir jetzt eigentlich alle weiblich?


2 - 14.02.01 at 21:56:58


14.02.2001

E N D E

POOL 1

und fließender Übergang zu

POOL 2