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pool #78 23.01.-31.01.2001
pool #77 / pool #79
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THE SUPERFLAT MOVEMENT
Superflat is Supertrue!
Insist on FLATNESS as essential to THE TRUTH
Think: Pre-Postminimal 1970s
Think: SUPERFLAT IS FLAT-OUT PROFOUND
Hauptargument? Die Flachheit.
Wähle Gegenstände wie
Fahnen & Zahlen
Buchstaben & Stars
Zielscheiben & SexDolls aus Porzellan
(Alles was von Geburt her zur Flachheit berufen ist!)
Werde FLACH (but hurry!)
Tom Kummer Los Angeles - - 23.01.01 at 09:16:43
Am Morgen gewöhnen sich meine Augen nur langsam ans Licht. Mein Ex-Mann ist da schon
längst aus dem Haus, er muß arbeiten oder ähnliches, mir ist das egal, wenn er nur
geht. Zum Frühstück trinke ich Tee und esse ein bißchen Obst. Dann rasiere ich mich
gründlich und gucke mich genau an. Ich kenne jede Ader, jede Pore, jede Drüse an meinem
Körper und wenn ich damit fertig bin, wasche ich Wäsche, das macht mir Spaß. Ich setze
mich in den Sessel vor der Waschmaschine und sehe zu, wie Schlüpfer und T-Shirts und
Blusen in der Trommel zusammenklumpen. Immer nur eine Farbe. BHs habe ich nicht, meine
Brüste sind fest.
Dann ist Mittag und entweder gehe ich jetzt zu dem Musiker, also wenn mein Ex-Mann auf
Geschäftsreise ist, oder ich surfe im Internet. Ich gebe den Namen des Musikers in
Suchmaschinen ein und bin stolz, daß mich einer fickt, der bis zu hundertzwanzig
Suchergebnisse hat.
Britta - 23.01.01 at 17:12:36
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flowers flowers flowers that float
Sven Lager - B. - 25.01.01 at 20:18:54
Im ersten Kloster vermittelt eine Frau zwischen mir und dem Mönch. Der Raum ist angenehm
klimatisiert und er sitzt da und schreibt, während die Frau übersetzt. Sie geht dafür
jedes Mal den größeren Abstand zwischen mir auf der Bank und und ihm, der hinter einem
weitgeschwungenen Schreibtisch sitzt, ab. Wieviele Möche ich mir denn Wünsche. Keine
Ahnung. Nein, zu mir nach Hause sollen sie auf keinen Fall kommen.
Keine Ahnung wie man das jetzt regelt, gibt man dem Kloster dann eine Spende? Wir einigen
uns auf drei Mönche und auf Montag früh, nach dem Frühstück. Normalerweise würde man
den Mönchen vegetarisches Essen mitbringen, aber ich könne auch sowas mit bringen. Er
zeigt auf einen Stapel von durchsichtigen Plastikboxen mit orangenen Deckeln. Der Mönch
lächelt. Er hat eine große Brille mit schwarzem Rand auf. Ich dürfe auf keinen Fall
vergessen: Für jeden Mönch eine Box.
In Kaufhäusern findet man ganze Regale für Mönche, alles in diesem erdfarbenen Orange
gehalten wie auch die Roben oder die Eimer, die gefüllt sind mit Gebrauchsartikeln wie
Seife, Kakao, Kerzen und kleinen Handtüchern. Und ich glaube noch im Hinausgehen versucht
mir die Frau zu erkären, daß ich die Geschenkbox auf keinen Fall mit anderen, ebenfalls
fertiggepackten Präsentkörben verwechseln darf, in denen auch Wein sein kann, eine
Packung Zigaretten oder getrockneter Fisch.
Auf dem Rückweg erwähnt der Taxifahrer es gäbe auch noch einen anderen Tempel in der
Nähe, da könnte ich vielleicht heute noch eine Zeremonie bekommen. Das Portal sieht alt
aus. Innen steht ein Gebäude eingerüstet, das wie ein alter Wohnblock in New York
aussieht, nur daß er oben einen goldverzierten Turm hat. In einem kleinen Nebengebäude,
in einer Art Küche, berät uns ein junger Mönch. Er lehnt am Fenster, während von
draußen der Lärm von Presslufthämmern kommt, die versuchen eine Betonplatte in Stücke
zu stoßen. Morgen ginge, nach dem Frühstück, aber nicht später als halb Zehn.
Meine Tochter schläft seit einer Viertelstunde auf meinem Arm. Sie hat ihr rotes,
durchscheinendes Prinzessinnenkleid an, das nur an den Armen wirklich durchsichtig ist.
Sonst schimmert ein rosa Stoff durch die Gaze. Wahrscheinlich hat sie wieder keine
Unterhose an. Daran muß ich in dem Moment denken. Ob es den Mönch stört. Ich bin in
Religionsfragen einfach ungeübt. Und wahrscheinlich ist es völlig egal. Ich denke an
alles mögliche, an Kleinigkeiten, ob ich draußen rauchen soll, bevor wir wieder
weiterfahren, wo eigentlich der Knopf ist, der an meinem Hemd fehlt, wahrscheinlich habe
ich ihn auf die Kommode gelegt.
Am nächsten Morgen wache ich auf und als ich auf die Uhr sehe, ist es schon Neun. Es sind
noch nicht alle wach und ich entscheide mich für Montag.
Sven Lager .bangkok - 27.01.01 at 21:06:51
Notice to passengers
Packing requires special care. For your own safety, and comfort, please:
*make sure your baggage carries a label, inside and outside, with your name and address
*make sure your baggage is locked or bolted
*make sure that the destination printed on your baggage tags matches your destination
*do not convey other peoples baggage
*upon claiming your baggage, check wether the tag number matches that on your ticket
*passengers must never leave their baggage unattended
We wish you a pleasant flight, goodbye, Tschüss und auf Wiedersehen.
Eckhart Nickel Heidelberg - - 29.01.01 at 16:24:06