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loop Archiv #8 (8.9.-10.9.1999)

anders als im pool sind hier die neuesten einträge oben

loop Archiv #7,loop Archiv #8


pool für alle

 gestern in der korova milkbar stehen ploetzlich zwei gutgekleidete schwarze maenner an unserem tisch und singen. fuer uns. acapella-soul. wie im interview auf einem musiksender, wenn der moderator die boys fragt, ob sie nicht mal was aus dem latest album ansummen koennen. die beiden war sehr gut gelaunt und brauchten wohl einfach jemanden zum ansingen. dann gaben sie sich fuenf und waren weg.
nun komme ich gerade mit dem HOWYADOIN und SEEYOU und WHATSUP zurecht, da wohn ich auf einmal in suedamerika. in west harlem spricht niemand englisch. aber norma, meine landlady versichert, dass die neighborhood safe ist. wir sind im neuten stock, direkt am riverside drive und schauen auf den hudson. an den waenden haengen grossformatige expressionistisch wirkenwollende oelbilder von schoenen wildmaenigen frauen. thats me,sagt norma, my boy-friend painted them. norma ist dick, ihr hondurasischer schopf kurzgeschoren und die brille erinnert an siebziger jahre fernseher. dieser cubanische pinselschmeichler kriegt wohl nicht zu knapp kohle von ihr.
die stadt ist jetzt eine andere geworden. vorher hat mich jedes nichtverstandene wort in meine befremdung zurueckgeworfen. jetzt bin ich angekommen, bin meine eigene subwaystation geworden und habe Zugang zu einen kuehlschrank, in dem ich wohl ab und an mal rollschulaufen werde. das alles macht locker.

in der NYTIMES schreibt jemand einen ganzseitigen artikel ueber autonavigationssysteme, und in einem extrakasten lesen wir die abschrift eines sehr lustigen dialoges zwischen fahrer und sprechender kommunikationseinheit. diese maschinen werden bald die textproduktion uebernehmen, wir sollten das hier noch bisschen ausnutzen, bevor pool sich selbst weiterschreibt.

APROPOS: zur diskussion um zensur und identitaet und oberflaechenaesthetik in diesem raum drei anmerkungen.

1. DIE OBERFLAECHE bleibt niemals nur sie, sondern laesst uns wahrnehmungen, meinungen und biographien vergleichen, um sich selbst darunter zu positionieren, bzw. davon abzugrenzen. das finde ich gut, das netz ist das ideale medium dafuer, das brauch ich und will ich weiter haben. ob die entraege aus new york dahlem wohnzimmer wald oder schreibmaschine kommen, gut oder schlecht geschrieben sind, monologisch oder esoterisch, ist scheissegal.
2. NATUERLICH sind mir schlaue und gute texte von ernst,britta,melle, pille und palle lieber als kackwurstreime von hippi und happi (um hier auch mal jemanden anzupissen: HIPPIE HOFFMANN: ICH FINDE DICH DOOF!!!).
ABER: am anfang sind alle gleichgut, jede und jeder soll duerfen, wer rumdeliriert wird sowieso gedisst und wird mit Sicherheit auch nicht dabeibleiben, denn ohne feedback wir man hier wirklich traurig. davon abgesehen laesst es doch hoffen, wenn Madame SOLEILMOON jetzt schon ueber den drogensumpf berichtet (liebe kuesse von hier aus, dir YVE).
3. DENNOCH: brauchen wir (durchaus auch wunsch-)identitaeten, damit ein dialog entsteht. wenn wir permanent die Peruecke wechseln, unter immer neuen namen (siehe ernst, melle, rainer und co) schreiben, dann wird es konfus, verkommt zum autistischen haeufchenmachen. DESWEGEN: jeder sucht sich ein haarteil aus, das gefaellt und dem hiereingewuenschten charakter entspricht und behaelt den dann auch auf, damit man dann gezielt anscheissen und streicheln kann. die gefahr, dass alle alle namen benutzen koennen und leute verunglimpft werden wie seinerzeit beim pool-hack, kann vernachlaessigt werden. allenfalls koennten LAGER/NATERS darueber nachdenken, ein login auch in den loop zu bauen, fuer das jeder name nur einmal vergeben wird, mit dem wir uns dann passwortgeschuetzt und in vertrauter peruecke einklinken, und so der namenklau unmoeglich wird.

bisschen viel geworden jetzt. hab auch schon blaue finger von dieser arktischen aircondition hier.
gleich ein date mit einem echten DE:BUG reporter. ICK LIEBE EUCK ALLE. und pooloop as well.

suse new york, sushi zum fruehstueck und trotzdem noch headache - 10.09.99 at 21:45:54

Sehr geehrter Herr von Uslar,
sollte sich ihr Wunsch nach temporärbegrenztem Schwachsinn zukünftig manifestieren, rate ich zu einer schmerzlosen Kleinhirnamputation.


Hochachtungsvoll, Dr.med.Soleil

Bobby Beausoleil Davos, CH - 10.09.99 at 19:49:42

Sehr geehrter Herr von Uslar,
sollte sich ihr Wunsch nach temporärbegrenztem Schwachsinn zukünftig manifestieren, rate ich zu einer schmerzlosen Kleinhirnamputation.


Hochachtungsvoll, Dr.med.Soleil

Bobby Beausoleil Davos, CH - 10.09.99 at 19:49:41

Peter Würzburg, der Song heißt "Killing in the Name of". Absatz. EIN GLEICHES. Über allen Gipfeln / Ist Ruh, / In allen Wipfeln / Spürest du / Kaum einen Hauch; / Die Vögelein schweigen im Walde. / Warte nur, balde / Ruhest du auch.

Goethe, West-östliche Diva, Made in Germany - 10.09.99 at 17:16:01

Hallo Herr Lager in Berlin,

Sie sind der erste Schriftsteller der derartig darauf besteht, ohne Publikum zu schreiben und in Ihren Zensurwünschen genauso infam wie ein gewisser Martin in Hamburg/
Ohne loop wird pool nicht existieren und ich für meinen Teil möchte nur anmerken:"Ihr habt vom Internet nix verstanden" und stoße euch ins virtuelle Nirvana zurück.

Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn/Doppelkinn

...jetzt auch in der praktischen 1,5L Flasche...

Nowhereman Nowhereland - 10.09.99 at 16:41:56

Hallo Ingo, es geht mir eigentlich nicht um eine wirkliche Zensur - mehr um die Formen. Und das Miteinander. Schließlich ist das kein "wirklicher" Chat - wie auf TV-Today Playground. Auch nichts gegen Emotionen, aber das Potential an Beleidgungen, daß im Pool für alle immer wieder zu finden ist, hat nicht viel mit der Idee zu tun, die diesem Forum zugrunde liegt.

Martin Hamburg-Duvenstedt, Germany - 10.09.99 at 16:29:21

Schade, daß ichmit dem OSWALD nicht kommunizieren kann. Ich hätte gerne den Brief an Sven gelesen - und hoffe für Dich, Sven, daß im Gästepool nur noch die Perlen übrig bleiben werden. Sagt der geneigte Martin mal eben! Übrigens: Diese virtuellen Begegnungen, literarischer oder kalauernder Natur, sie schreiben einen "einsam", man bleibt zurück - ohne den konkreten Kontakt. Ohne die Sinne über die wir uns und andere definieren. Vielleicht liegt in diesen Punkt manchmal der Frust, der auch Dich befällt. Mich auf jeden Fall. Viel Glück. Und hoffentlich geht es weiter. Es wäre schade, um die schöne Idee.

Martin Hamburg-Dulsberg, Germany - 10.09.99 at 16:22:03

Lieber Ralf Bönt: Daß Anonymität hier, ich bin geneigt auf den alten Begriff Forum zugreifen, nicht gerne gesehen wird, konnte ich nicht ahnen. Forum deshalb, weil dort, genau wie in der griechischen Polis auf der Agora, der Bürscher seinen Namen und Rang gefälligst zu nennen hat, wenn er eine Anwesenheits- und Identitätsrecht für sich beanspruchen will. Den Terror der Öffentlichkeit zu umgehen, dachte ich immer, sei einer der interessanteren Aspekte des Internets. Aber ich bin nicht besonders bewandert in dieser Sache. Digitaler Barock, wenn es wirklich lüstig wäre: Maskenball ( - für diesen blöden Vergleich darf hemmungslos auf mich eingeprügelt werden). Wenn ich die Zensurschreie eines Martin aus HH lese, wird mir ganz anders, habe unmittelbar den Eindruck, daß es die falsche Forderung an der falschen Stelle ist. Wenn ein geschlossenes Kommunikationssystem gesucht wird: Schreibt Euch doch Ketten-eMails. Macht eine verschlüsselte Seite auf. Oder sonst was. Steht da "für alle"? Oder...

Trotzdem bleibt meine Frage in den Raum gestellt, ob sich nun jemand ihrer Beantwortung annimmt oder nicht: Was ist heute noch so interessant an einer Ästhetik der Oberfläche, an "Alltagsliteratur" (siehe KiWi), wenn die Durchsetzung verschiedener Lifestyles als Ziel der liberal-bürgerlichen Neuen Mitte ausmachen kann, eine Integration, die darauf abzielt, auch noch das letzte Fitzelchen Differenz auszumerzen... Ist das dann nicht letztlich völlig kraftlos ( - obwohl ich es gerne lese, ein Aber aber bleibt...)? Pop-ästhetisches L'art pour l'art? Die Frage ist jetzt wirklich arg über's Knie gebrochen, aber ich bin dumm und brauche Hilfe.

Vor ca. zwei Jahren hast Du mich einmal um Texte gebeten, leider war ich in einem universitären Abschlußstreß und konnte deshalb nichts einsenden. Mein Mitbewohner René (Hamann) hat letztens auch versucht, Texte an die "Konzepte" zu schicken. Das Paket wurde mit dem Hinweis "Empfänger unbekannt" zurückgeschickt. Existiert die Zeitschrift noch?

Ingo Jacobs a.k.a. son of blumfeld u.a. Köln, @t-online.de - 10.09.99 at 15:47:28

1.) Ruf doch mal an
2.) Fasse dich kurz

Telefonzelle Alte BRD, 1987 - 10.09.99 at 15:29:27

Das Beste, was mir heute passieren konnte, ist die Golfbeilage in der SZ. In einer leicht geschwungenen Landschaft stehen im Vordergrund zwei Männer mit kurzen Hosen, im Hintergrund sind die Dächer und Türme einer Burg zu sehen, das Gras ist weich und die Bildunterschriftt bildet der einfach-klare, feste Satz: Der Golfclub Karlstein liegt nicht weit von Prag. Das ist so schön und knapp gesagt, so bescheiden formuliert und steht so allein unter diesem Bild, daß es mir Kraft und Halt für den Tag gibt.
Auch die Überschrift "Neben Titanium und Oversize setzt sich der gute alte Stahl Driver wieder durch" hat helfende und beruhigende Wirkung. Nicht bloß, weil sich das gute Alte wieder durchsetzt, sondern auch weil es Namen und Dinge wie Titanium und Overdrive gibt und diese Golfwelt sich voller Freundlichkeit vorstellt, wenn sie wie auf diesen acht Seiten ganz für sich und doch für andere sein darf. DANKBARKEIT.

Reiner - 10.09.99 at 14:58:31

Gerade habe ich einen Brief von Michael gelesen, der mit dem Satz anfängt: Immer wenn Du nicht da bist, denke ich, Du bist nicht da. Das ging mir so nah, daß ich mich vor dem Gefühl verstecken wollte.
Tanzen
Dem Tanzen stellen sich mindestens zwei Bedrohungen: das Gymnastische und der Dicofox. Lappt der Ausdruckstanz zu deutlich ins Gymnastische oder riecht das Beinwechseln zu sehr nach Tanzschule, mag ich nicht gern hinsehen. Dagegen bewundere ich Menschen, die sich völlig ohne Anbindung an den aktuell hörbare Rhythmus bewegen. Das sieht unbeholfen aus, wenn um Anschluß kämpfen, aber stark und unabhängig, wenn sie sich einen Dreck um diesen DJTerror scheren oder noch besser, wenn sie in dieser Musik etwas ganz Fremdes zu finden scheinen, zumindes einen ziemlich neuartigen Takt.
Man kann ja auch nicht alles können (nicht immer und überall zumindest). Ich persönlich bin am besten bei flotten House Rhythmen und Crossover, obwohl ich die Musik plus den dahinter stehenden Menschen meist schäbig finde. Gestern bei der SommerHits genannten Veranstaltung lief gleich zur Begrüßung Rage against the Machine (toller Name, klassische SommerHitBand). Ich weiß nicht, wie das Stück heißt, aber die wesentliche Mitteilung besteht in der ziemlich oft wiederholten Zeile "Fuck you, I wont do what you tell me". Erstaunlicherweise wird darauf im Publikum nicht mit Empörung reagiert oder mit der lässigen Antwort: "Du machst doch genau das was ich will, sing weiter, Honig." sondern mit heftigem Mitbrüllen, als schwebe ein imaginärer Anderer im Raum, dem man mal kräftig die Meinung sagen müßte. Man fühlt sich also nicht angesprochen von Musiktexten (da wär auch laufend was los) sondern singt mit dem Sänger. Auch noch nicht eforscht. Bei YMCA zeichnen alle auf der Tanzfläche mit den Händen etwas in die Luft. Gabs da ein Video, das ich verpaßt habe?
Herr Bönt, warum brauchen Sie Telefonnummern, wenn Sie Texte lesen. Gibts da einen Zusammenhang?

Peter Würzburg, - 10.09.99 at 12:08:56

wir wussten es schon laenger: ein buero waere die rettung. nun besitzen wir ja sogar eins, geborgt und geteilt zwar nur, aber mit internett und telefon und diesen magnetisierten dosen, aus denen die bureoklammern schlangenweise gezogen werden koennen. der haken: das buero befindet sich far out, auf der buslinie zwischen rathaus steglitz und dahlem dorf. eine schwer belebte gegend: private kant-ganztagsschule, zwo chinesen und die pharmazeuten-nichtraucher-kantine.
im flur laermen moebelpacker. weil wi roecke tragen, schwitzen sie uns dreimal ein grinsendes "tach" entgegen. wir schieben die sonnenbrillen hoch und schleudern ihnen einen konzentrierte ladung tiefgekuehlter intellektualitaet in die kleinen schweinsaeuglein. luesterner laesterstoff, unsere morgengabe heute ans proletariat, fuers pausenbier.
und jetzt machen wir ein buch!

die professorinnen steglitz, grunewald - 10.09.99 at 11:48:25

Sehr geehrter Herr von Uslar, Sie armer Mann!! Sie fühlen sich nie schlau, wichtig und gut angezogen genug, deshalb müssen Sie es immer wieder selbst von sich behaupten? Und es ist erst dann gültig, wenn Sie Ihre eigenen Behauptungen schwarz auf weiß gedruckt lesen können? Sie können einem wirklich leid tun, aber ich glaube, Ihnen kann geholfen werden: Kommen Sie zu uns!! Wir sind ein gesundes, ständig wachsendes Modeimperium mit über 30 sehr gut angezogenen Mitarbeitern. Sie würden mit den ganz grossen der Fashionwelt zusammenarbeite. Lassen Sie einen feuchten Furz auf den schwulen Tofix, - bei uns sind Sie Ihren Freunden eine ganze Saison voraus. Alles selbstverständlich zum Einkaufspreis.Gerade jetzt während der Messetage können wir junge gesunde Männer wie Sie gebrauchen, die auch mal kräftig zupacken können. Rufen Sie mich unter 089-48 06 010 an, ich bin sicher, wir werden uns einig!

Franco Bruccoeri, Milan, - 10.09.99 at 11:33:28

Sehr geehrter Herr von Uslar, Sie armer Mann!! Sie fühlen sich nie schlau, wichtig und gut angezogen genug, deshalb müssen Sie es immer wieder selbst von sich behaupten? Und es ist erst dann gültig, wenn Sie Ihre eigenen Behauptungen schwarz auf weiß gedruckt lesen können? Sie können einem wirklich leid tun, aber ich glaube, Ihnen kann geholfen werden: Kommen Sie zu uns!! Wir sind ein gesundes, ständig wachsendes Modeimperium mit über 30 sehr gut angezogenen Mitarbeitern. Sie würden mit den ganz grossen der Fashionwelt zusammenarbeite. Lassen Sie einen feuchten Furz auf den schwulen Tofix, - bei uns sind Sie Ihren Freunden eine ganze Saison voraus. Alles selbstverständlich zum Einkaufspreis.Gerade jetzt während der Messetage können wir junge gesunde Männer wie Sie gebrauchen, die auch mal kräftig zupacken können. Rufen Sie mich unter 089-48 06 010 an, ich bin sicher, wir werden uns einig!

Franco Bruccoeri, Milan, - 10.09.99 at 11:33:28

Flusspferdgedanken am Pool :
Was schielt ihr ständig aus Niveau ? Wo ich reinhüpf, steigt´s sowieso !

Dies für Ralf Bönt :
Wahrscheinlich bin ich (mit-)gemeint. Ich kann meinen Namen gern verraten, Rainer Hoffmann. Aber alle Welt nennt mich Hippi, finde ich auch schöner. Im Telefonbuch stehe ich nicht, zu viele Fananrufe. Aber meine e-mail-Adresse ist nicht ganz so geheim : 07118569068-0098(at)t-online.de. Wäre das ein Kompromiss ? Und darf ich dann trotzdem als Hippi weiterschreiben ?

Und dies hier für den Herrn Martin aus Hamburg-Pöseldorf :
Jetzt muß ich aber doch mal ganz förmlich werden, so wie der legendäre Butler -Stock und Hut stehn ihm gut- aus der ebenso legendären Fernsehquizshow : Was soll das mit dem Kind ? Sehe ich etwa aus wie ein mumifiziertes Blumenkind aus San Francisco, Ca. ? Ich bin der Hippi aus Stuttgart, basta. Die Intelligenteren haben eh längst spitzgekriegt, dass das von Hippopotamus kommt. Die Intelligenteren, sagte ich. Ist das jetzt trotzdem klar ? Hochachtungsvoll

Hippi Stuttgart, Deutschland - 10.09.99 at 11:30:49

Sehr geehrter Herr von Uslar, Sie armer Mann!! Sie fühlen sich nie schlau, wichtig und gut angezogen genug, deshalb müssen Sie es immer wieder selbest von sich behaupten? Und es ist erst dann gültig, wenn Sie Ihre eigenen Behauptungen schwarz auf weiß gedruckt lesen können? Sie können einem wrklich leid tun, aber ich glaube, Ihnen kann geholfen werden: Kommen Sie zu uns!! Wir sind ein gesundes, ständig wachsendes Modeimperium mit über 30 sehr gut angezogenen Mitarbeitern. Sie würden mit den ganz grossen der Fashionwelt zusammenarbeite. Lassen Sie einen feuchten Furz auf den schwulen Tofix, - bei uns sind Sie Ihren Freunden eine Ganze Saison voraus. Alles selbstverständlich zum Einkaufspreis.Gerade jetzt während der Messetage können wir junge gesunde Männer wie Sie gebrauchen, die auch mal kräftig zupacken können. Rufen Sie mich unter 089-48 06 010 an, ich bin sicher, wir werden uns einig!

Franco Bruccoeri, Milan, - 10.09.99 at 11:30:12

Mofix, Fashion Stagefix macht jetzt einen Spezial-Sonder-Ramsch-Ausverkauf - nur für Pop-Spießer-Emporkömmlinge!! Wohin möchtest Du deine 8 Einladungen haben??

F. Shagw... Muc, - 10.09.99 at 10:46:57


Heute morgen, auf dem Rückweg vom Kinderladen, ein Traum. Habe ich gestern im Eckstein ein Magazin in der Hand gehabt? War es schon ein bißchen zerfleddert, nicht von dieser Woche, und war da ein Thierse in einer Badewanne drin? Ich habe den Text daneben angelesen, will mir scheinen, es ging um seinen Bartwuchs, ich habe schnell weitergeschlagen. Sich nicht für Politik zu interessieren ist das Eine. Damit zu kokettieren etwas ganz anderes: Dümmlich.

Sven, ich habe einen sehr ernstgemeinten Vorschlag: Jeder der im loop nicht mit einem vollen Namen zeichnet, der in der Auskunft aufrufbar ist, wird wieder gelöscht. Mich kann jeder anrufen, ja. Diese Halodris aber kacken sich in die Buxe, wenn sie was reinschreiben. Haben keine Ahnung, was Öffentlichkeit heißt. Das ist ärgerlich gerade dann, wenn ein Text im loop gut ist.

Ralf Bönt Berlin, - 10.09.99 at 10:35:54


Heute morgen, auf dem Rückweg vom Kinderladen, ein Traum. Habe ich gestern im Eckstein ein Magazin in der Hand gehabt? War es schon ein bißchen zerfleddert, nicht von dieser Woche, und war da ein Thierse in einer Badewanne drin? Ich habe den Text daneben angelesen, will mir scheinen, es ging um seinen Bartwuchs, ich habe schnell weitergeschlagen. Sich nicht für Politik zu interessieren ist das Eine. Damit zu kokettieren etwas ganz anderes: Dümmlich.

Sven, ich habe einen sehr ernstgemeinten Vorschlag: Jeder der im loop nicht mit einem vollen Namen zeichnet, der in der Auskunft aufrufbar ist, wird wieder gelöscht. Mich kann jeder anrufen, ja. Diese Halodris aber kacken sich in die Buxe, wenn sie was reinschreiben. Haben keine Ahnung, was Öffentlichkeit heißt. Das ist ärgerlich gerade dann, wenn ein Text im loop gut ist.

Ralf Bönt Berlin, - 10.09.99 at 10:34:43

kook ist melle und rückfällig. sehn wir uns morgen im wannsee. meine nacht war so bitter, ich schmecke das erbrochene noch.

Peter Würzburg, - 10.09.99 at 03:47:47

Fragment
Telefon mit Anne
Es ist halb eins als ich anrufe in der Hoffnung, Anne im Zustand leichter Ermüdung und Wehmut anzutreffen, daß sie müde tröstende Worte spricht, aber sie ist noch wie aufgedreht, nachdem sie sich erst vor kurzem mit ihrem Bruder gestritten hat
Die Wohnung verlassen hatte ich mit der Vorstellung, Heftklammern zu kaufen. Plötzlich schien es mir unerläßlich die Loseblattsammlung, die sich zunehmen in meinem Kopf einrichtet, mit Heftklammern zusammenzufassen und zu ordnen. Als ich das Haus verließ, grüßte der Vietnamese. Den Weg zum Macpaper hatte ich kürzer in Erinnerung, ich mußte an zashlreichen Imbißbuden, Zeitung und Computerläden, Cafe Restaurants, Bistros, HotDogSpezialitätenhändlern und ähnlichem vorbei, am Donnerstag nachmittag wie immer eigentlich gut gefüllt (wer ist das? was sitzen da für Leute an einem Nachmittag im September beim HotDog und fachsimpeln oder fühlen ich anderweitig wohl?)
Der Macpaper hat nicht nur einen schwer erträglichen Namen, sondern um einiges schwerer zu ertragende Verkäuferinnen, die früher alle samt und sonders bei der Stasi oder der Volksarmee gearbeitet haben. Die Heftklammer waren ausverkauft und ich hatte das Gefühl, ich müsse mich dafür entschuldigen.
Beim Kamun genannten Imbiß las ich in einem Veranstaltungsmagazin von der Szeneflucht aus Prenzlauer Berg, in dem der Autor sich über den mangelnden Widerstand der Vertriebenen beklagte und wehmütig an die Anti-Yuppie-Front (AYF) im Kreuzberg der frühen 90er Jahre erinnerte. Dieses Veranstaltunsmagazin heißt also so, weil es Brimborium veranstaltet und die Klage irgendeiner Studentin, nennen wir sie Dörte, es sei alles nicht mehr wie früher, zum Anlaß nimmt seinen KindergartenKlassenkampf zu lehren. Wer nicht gerade in Redaktionstuben sitzt, der werfe den ersten Stein.
Am Ende hatte ich zwei Bücher über Stadtentwicklung und ein angeblich mit Lammfleisch angereichertes Köfte gekauft, keine Heftklammern und der Kopf war eher noch zerstreuter als zu Beginn der Reise.
Apropos Amerika:
Heute habe ich den Mathematiker aus Washington das erste Mal gesehen, der seit ein paar Wochen bei Jost wohnt. Nach Grobis Angaben hatte der schon in Amerika ein eher distanziertes Verhältnis zu Körperhygiene und hat sich schon Wochen vorher auf Europa gefreut, weil er aufgrund von Frauen mit behaarten Achseln Deutschland für so einen Art Hottentottenauberg gehalten hat, also eine Mischung aus Philosophie und Dschungel, zumindest nicht besonders geflegt. Im amerikanischen Hustler gibt es in den Kleinanzeigen eine Dirty Dörte, die in Krachledern und stark behaart um Kunden wirbt. Der Mathematiker also mit Namen Jeff hatte sich schon Tage vor dem Abflug nicht gewaschen, vermutlich in der Sorge mit Seifengeruch die Einreise verweigert zu bekommen und er fühlte sich bestätigt, als er von Jost freundlich am Flughafen begrüßt wurde. Seit zwei Wochen ist er jetzt hier, er schläft in Schuhen und selbst nach einer vertanzten Nacht mit Drogenkonsum und erhöhtem Adrenalinspiegel hat er nicht geduscht. Jost hat jetzt Sorge, daß sein Besuch abfärbt, die Mädchen kommen nicht mehr regelmäßig und setzen sich nicht auf das Sofa, auf dem der Jeff geschlafen hat. (dieser Geschichte fehlt die Pointe)
Apropos Umlaute:
Wenn DJs Dörte Jörg oder Bönt heißen, geht man nur noch ungern zu den Veranstaltungen die dann meistens IndieTonne oder anders amüsant heißen. Seine Laden EIMER zu nennen, hat dagegen schon wieder was, wie überhaupt Punkrock der ersten Stunde große Kraft gibt: Schreib einen Satz. Schreib noch einen Satz. Schreib einen dritten Satz. Jetzt schreib ein Buch.
Apropos Jost:
Der ist so locker, wie ich nie sein werde. Als Hip Hop Hose nenne ich mich MC Pimmel und singe über Stubenhocker, Nullbocker, Niemals Locker, Slowfoxrocker, also immer über mich.
DIE LÖSUNG (habe ich gerade im Radio gehört): "Die meisten Probleme sind nur vom Kopf aus." Ich bin so erleichtert.
Vorschläge zur Pool Relounge
Anmerkungen dürfen sich nicht auf Personen beziehen, sondern immer nur auf TEXT. Wo funktioniert ein Witz, wann wirds fad, welche Wörter klingen wie?
Vor Gesprächen mit Lehrkörpern oder Fremden habe ich solche Angst, daß ich schon bei einem halbwegs reibungslosen Ablauf anschließemd ganz beschwingt durch die Straßen gehe. Da ist die Angst dann doch zu etwas gut. (Probleme sind nicht zum lösen, sondern zum genießen.)
Anruf von Tessa: wir haben seit Monaten nicht mehr miteinander geredet, und sie hatte keinen besonderen Grund, mich anzurufen. Aus dieser Anfangslosigkeit entwickelte sich ein beschwingtes Gespräch. Wir machten uns gegenseitig Komplimente, wie schön wir wären und versprachen uns, uns irgendwann zu sehen. Ihr Lebenspartner saß währenddessen vorm Fernseher im Kaminzimmer, wie sie sagte, in diesem Haus in diesem Dorf, in dem ich sie noch nie besucht habe. Auch deshalb kann ich gar nicht glauben, daß es ernst gemeint ist, dieses Leben von ihr. Muß es aber wohl, sie redet schon seit Jahren davon.
Erst als sie sagte, zum Besuch sollte ich besser an einem Nachmittag kommen statt über Nacht zu bleiben, fällt mir auf, daß ich dort nicht mehr erwartet werde wie der Junge auf dem weißen Pferd. Ich bin einfach ein alter Freund, den man anrufen kann, wenn man sich nach entspannter Unterhaltung sehnt. Danach flachte die Unterhaltung ab.

Rainer Werker West Germany - 10.09.99 at 00:13:50

JÄGERMEISTER habe ich bei der Reise mit Dieter Radstaak, einem Unternehmer aus Hilden kennengelernt. Ich stand mit ausgestrecktem Daumen hoch am Rasthof Gütersloh, da fuhr ein Mercedes 709CLXD sport (jedenfals ziemlich schick) vor, Dieter stieg aus und sagte mir, ich solle fahren. Naja, fahr ich halt, obwohl ich bisher eher Kleinwagen gefahren bin, in denen man so bescheuert gequetscht aussieht und für die es sich nicht gelohnt hat, in Amerika Führerschein zu machen. Während des etwas ruckeligen Anfahrens erzählte mir Dieter von seiner Operation am Tag zuvor und den Schmerzen, er trinke die ganze Zeit schon Jägermeister, um den Schmerz zu lindern, er sei schon ziemlich dicht, ob ich auch was wolle. Naja, trinke ich halt Jägermeister, obwohl ich bishe eher Blue Curacao und den Quatsch getrunken habe, den es auf Schülerfeiern so gibt und seitdem habe ich dieses Dieter Gefühl, wenn ich Jägermeister trinke wie jetzt. Dieter hatte seinen Sohn vor einigen Jahren verloren und als ich ihm von meinem Studium der Philosophie erzählte, meinte er, wenn ich irgendwann einmal Probleme hätte, solle ich mich bei ihm melden. Seitdem schmeckt Jägermeister so angenehm nach Geborgenheit, daß ich kaum genug davon kriegen kann. Vielleicht ist das schon das Problem und ich sollte Dieter anrufen..


Peter Würzburg, - 10.09.99 at 00:11:28

Durch diese ständigen Berichte im Pool über Kava-Kava bin ich mittlerweile wieder ganz heiss drauf geworden. Ich habe es bisher immer nur als Wurzel gekaut, -möglichst lange durchgekaut wegen dem Speichelenzym, und dann, -wenn die Zähne und Mundhöhle angenehm betäubt waren, den Wurzelrest ausgespuckt und die mit Kava-Kava angereicherte Spucke runtergeschluckt. Nach ca. 5 Wurzelstücken kam ein sehr angenehmer, euphorischer Zustand und zugleich ein schönes körperliches Betäubungsgefühl, so eine leichte Schwere. Hmmmmhh... ! Wenn nur dieser doch sehr bittere Geschmack nicht wäre.. Ich habe mich zusammen mit Max gefragt, wie man es noch besser machen könnte. Wie ist denn die Prozedur im Ursprungsland? Kauen da in Fabriken irgendwelche Fabrikarbeiterinnen in blauen Fabrikarbeiteruniformen Wurzeln am Fliessband und spucken dann alles zusammen in einen grossen Bottich, dessen Inhalt dann abgefüllt in Flaschen in den Supermarkt wandert? Oder gibt es da wirklich sinnvolle Alternativen? Ganze Schalen zu trinken wäre nicht schlecht,-aber mit Spucke? Vielleicht kann mir dazu jemand aus dem Pool eine adäquate Antwort geben?!
Lieben Gruss,
Yve

Yve Soleilmoon , Köln, Land - 10.09.99 at 00:11:07

Ort: winzige Galerie Gippsstraße

Handelnde Personen: Klaus Staeck (S.), Walter Momper (M.), Galerist (G.), "Chor" der ca 20 Besucher

Thema: Modernisten und Traditionalisten

S (gelbgrünes Sakko, Anzughose, "VORSICHT-KUNST"-Button, schwarze Reebok-Turnschuhe): "Vermischt Kunst nicht mit Politik!
Satire ist was, das sich mit den Starken anlegt und durch 6 Instanzen gegen RHEINMETALL gewinnt! Journalisten sind heute
meine Gegener und fragen mich in Talkshows, zu denen ich immer seltener geladen werde, ' Herr Staek, ist das was sie machen
nicht OUT?' ! 68...! Strauß...! Thyssen...! CDU-Wahlkampf...!

G(monolitisch, moderatorisch, monologisch): M rief gerade an, steckt im Stau und kommt in 15 Minute. sagt, die Leute vom
LKA wären doch wohl schon da. (draussen vor der tür drücken sich zwei sonnenbebrillte "bild Dir Deinen Körper"-Typen bewußt
unauffällig an der gegenüberliegenden Häuserwand herum. G nimmt ein Foto von der
Wand - es zeigt S zusammen mit Joseph Beuys auf dem Boden einer Werkstatt knieend zwischen einem ansehnlichen Berg von Zeitungen, Papier, Notizen,.. -) sag mal
S, was verband dich mit Beuys?

S: Er war meine Leitfigur für Kust, sowie Brandt meine Leitfigur für Politik und Böll für Literatur. ...(Es folgen wieder druckreife
Sätze, von denen man nicht genau weiß, ob sie vielleicht schon gedruckt sind) Sozialdemokratie ist das anthropologischste, was man den Menschen anbieten kann! Gleichaltrige (65) fragen mich oft, 'Und du bist IMMERNOCH aktiv?! Das nervt!

-plötzlich Unruhe bei den "Unauffälligen" draussen. Zwei Limos fahren vor. Aus der ersten klettern vier geklonte "Unauffällige", aus
der hinteren dann M mit Gattin. M. kommtv rein, grüßt freundlich, einige der Gäste sind offenbar Freunde, setzt sich neben S. und
mustert das Publikum. Langsam wird ihm klar, daß das hier kein Wahlkampfauftritt werden muß und er nimmt eine Sitzposition ein,
die man nur unter äußerster Zurückhaltung mit relaxed bezeichnen kann. Es wird ein bischen geplaudert über die alten Zeiten. dann kramt G. Zeitungen hervor (Bullevard) und konfrontiert M. mit Schmuddelüberschriften. Der Rest ist Wahlkampf!

Draussen der Abschnittspolizist: "Ich bin auch 68er. Ich stand schon damals auf dem Breitscheidplatz - in Uniform!






das K (für dich Suse immernoch DER ÜBERFÜHRER) B., D. - 09.09.99 at 21:25:47

Ich kenne kein Leben mehr, nur noch die Arbeit, die zum Brot ins Haus bringen und die andere, gute, sakrisankte Arbeit. Alles andere ist Quatsch. Der Rest Müdigkeit.
Wozu noch der ganze alte grottenalte Oberflächen-Götzendienst. Gerede, Gerede. Kann mir jemand mal vernünftig erklären, was wen heute an einer der Ästhetik der Oberfläche interessiert? Ich brauche dringend Antwort. Vielleicht bin ich falsch und dumm. Vielleicht sogar sehr. Was interessiert mich NY. Habe ich einen zu sehr ins Innere gebogenen Blick? Heute hat mich eine Mittvierzigerin am Ausgang einer U-Bahn-Haltestelle eindringlich angeschaut, sie sah traurig und müde aus, wirklich sehr müde, diese Müdigkeit, die sich einstellt, wenn man den Eindruck bekommt, der ganze Kampf nutzt eh nichts. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, sie unterstellt mir ein obszönes Genießen. Dieses Gefühl habe wiederum ich genossen. Ich kam mir blöd vor. Aber diesen Blick, dieses Gesicht, ein weiteres, kann ich nicht wieder vergessen. Es schien so viel zu bedeuten.

son of blumfeld cologne, schmausenhausen - 09.09.99 at 19:30:43

Mann Suse, das war das World Trade Center und nicht das Empire State Building. Aber die Aussicht ist auch nicht viel anders.

Hippi Stuttgart, Germany - 09.09.99 at 18:35:05

YO EUGEN und GABY: Gestern abend sag ich so zu Roland: Die eine Szene in deinem letzten UFO-Film, wo der scharze HipHop-Typ dem Alien in die Schnauze haut, das fand ich echt total cool. Wir sind dann noch mit Wim oben auf dem Empire State Building essen gewesen, und zwar in dem linken Turm, den die damals kaputtsprengen wollten.
Vorher war ich allerdings sehr betruebt, weil diese Insel so voll ist, und niemand ein Zimmer fuer mich hat, das unter 1200$ kostet, und das Handtuch vor der Dusche bei Tini ueberhaupt nicht mehr trocken wird vor lauter Gastduscherinnen. Doch dann hoerte ich eine Horde Omas im Park am Unionsquare ganz schrecklich schlecht Traditionals singen. Entscheidend dabei: ich war nicht mehr allein und so gluecklich, mit Tinchen und Emma saufen gehen koennen wie jeden Abend. Zudem hat der Typ am Fender Rhodes in der Knitting Factory so geil sein Maul verzogen und dazu spastisch gezuckt, wie um die Toene mit dem Koerper vorzuformen, dass alles doch gut wurde. Der Whisky warm und Emmas Fuesse blutig und die schwarze BassmannGlatze schweisspoliert. Evgeni, der Taxifahrer, rast uns spaeter wie die Sau nach Hause. Wohlig benebelt von den Feuerwehrsirenen in den Schlaf gescratched.
Und heute morgen das Allerbeste: Mrs. Lithgan ruft endlich zurueck, wir stottern uns an, Yes I have room free, you can come. Das werde ich, Lithy, und zwar jetzt sofort. And Guess where! Harlem. Westside. Hispanic quarters. Nachher kauf ich mir noch Basketball und Ukulele, assimilation now. Hoffentlich klappt das. Wuenscht mir alles Gute.
YOURS

susE, new york, F-TRAIN - 09.09.99 at 18:04:53

Hallo Elke Naters !
Ich habe gerade mal im Pool - Archiv geblättert und dabei den bisher besten Satz gefunden : Free drinks for ladies ! Mein Favorit : Schlehenbrand von einer streng geheimen Brennerei in Hagnau am Bodensee ! By the way - trügt eigentlich mein Eindruck, dass die Stamm-Mitglieder im Pool früher irgendwie kreativer waren, heute etwas ausgebrannt wirken und sich (vielleicht) wieder mehr ihrer eigentlichen Arbeit widmen ?

Tatjana d`Harlange Luxembourg, Grande-Duchesse de L. - 09.09.99 at 17:49:57

Kind, danke für Deine spontane und intelligente Antwort!!!

Martin Hamburg-Borstel, Germany - 09.09.99 at 17:16:07

Hallo, Martin Macdonald, äh, Hamburger ! Das war jetzt aber mal ein richtig starker Auftritt ! Spielst du eigentlich gern mal den starken Mann ? Kommt bestimmt gut an bei den Mädels, hihi ! So was aber auch !

Hippi Stuttgart, Deutschland - 09.09.99 at 16:32:27

Die Einträge sind Grotte. Und für Hippi: "Seit 20 Jahren sind uns neue Autoren willkommen! Vertrauen Sie Ihr Manuskript einem marktführenden Verlag an. Das Beste ist gerade genug für Sie! R.G. Fischer Verlag. Orberstr. 30, 60386 Frankfurt, Teel. 069/ 941 942 0." Mit einem Eigenanteil von DM 12.000 kannst Du dann Deine Geschichten und Gedichte endlich veröffentlichen lassen, und die Finger auf der Tastaur vom Pool lassen. Und nimm diese Nick-Names aus diesem abgründigen Chat gleich mit. Vielleicht hast Du die eine andere Seite in deinem neuen Buch im R.G.Fischer Verlag frei, sprich für die anderen Beiträge aus dem POOL FÜR ALLE. Sven L. und Elke N., ich fordere auf der Stelle ein Lektorat - sonst werden Euch nicht nur die geneigten Leser sondern auch die Schreibenden weglaufen. (Korrektur)

Martin Hamburg-Billwerder, Germany - 09.09.99 at 15:49:54

Die Einträge sind Grotte. Und für Hippi: "Seit 20 Jahren sind uns neue Autoren willkommen! Vertrauen Sie Ihr Manuskript einem marktführenden Verlag an. Das Beste ist gerade genug für Sie! R.G. Fischer Verlag. Orberstr. 30, 60386 Frankfurt, Teel. 069/ 941 942 0." Mit einem Eigenanteil von DM 12.000 kannst Du dann Deine Geschichten und Gedichte endlich veröffentlichen lassen, und die Finger auf der Tastaur vom Pool lassen. Und nimm diese Nick-Names aus diesem abgründigen Chat gleich mit. Vielleicht hast Du die eine andere Seite in deinem neuen Buch im R.G.Fischer Verlag frei, sprich die anderen Beiträge aus dem POOL FÜR ALLE. Sven L. und Elke N., ich fordere auf der Stelle ein Lektorat - sondern werden Euch nicht nur die geneigten Leser sondern auch die Schreibenden weglaufen.

Martin Hamburg-Billwerder, Germany - 09.09.99 at 15:48:09

Hallo Suse,
Ich bin kein Word Prozessor und skanne Bilder.
Gruss,
Yve

Yve Soleilmoon ,Köln, Deutschland - 09.09.99 at 15:41:42

Bei mir vorn am Balkon staksen vier Stare.
Ein Großer, längst nicht mehr im Glitzerkleid
(wir kommen langsam alle in die Jahre),
und drei schon groß, und doch noch ziemlich klein :
Der wirklich große stopft Rosinen in sie rein
(wer die hier ausstreut, kann nicht richtig ticken!).
Eins von den grauen ist wohl bald so weit :
Grad` hat es schon versucht, allein zu picken !

Hippi Benztown, Germany - 09.09.99 at 12:16:36

Und »fällt« schreibt man mit einem »t«. Überhaupt nix für ungut.

Girlfriend in a coma Berlin, Deuscthalnd - 09.09.99 at 11:25:15

Oha, hätte der Schweizer gesagt, GIRLFRIEND IN A COMA, danke für den Zuspruch, aber heute fälltt mir partout nix ein außer solchem Schrott : Solang ich meine Kleine kitzel`, denk ich fast nie an Schweineschnitzel ! Na dann eben nicht. Übrigens, ich schreibe mich Hippi ohne E am Ende, nix für ungut !

Hippi Stuttgart, Schwaben - 09.09.99 at 09:31:37

Liebe Suse,
Gaby Holzkr. aus Bayern tut Dir unrecht, wenn Sie darueber schimpft, wie sehr Du New York internalisiert hast. Denn Deutsche in New York sind fuer mich die bewundernswertesten Menschen auf diesem Planeten. Nach drei Wochen New York koennen sie fast kein Deutsch mehr sprechen, sondern sagen "Oh, ich weiss nicht, ich habe den Deutsche Sprak einfak verloren", und es gibt dann so eine Roland-Emmerich=Hybridsprache, oder sie sprechen so wie Wim Wenders, uebrigens mit sicherheit der groesste Regisseur aller Zeiten, zu Zeiten seines ausgezeichneten Filmes "Hammet"
Die Subspezies Deutsche in New York gehen gerne, und deswegen, fuer Dich liebe Suse, auch noch ein paar Tips:
1.) Ins Indochine (Roland Emmerich isst dort, wenn er "in town" ist)
2.) Ins Lucky Cheng's (Es ist dort wirklich crazy, chinesische Tranvestiten als Kellner, Tanzflaeche im Keller, Wim Wenders isst dort, wenn er "in town" ist.
3.) Das Gramercy Park Hotel (bisschen kaputt, bisschen "grunge", nicht so teuer wie das "mercer", in der Lobby trifft Roland Emmerich ab und zu Wim Wenders und die beiden sprechen dann mitMarkus Kierzstan, Art Director von Details, und fuehren "discussions, aber really informal, weisst du")

Und, Rebecca Casati, wenn Sie immer noch diesen Hundewaisenhaustraum haben, sollten Sie die Brandloecher in den Habitat-Teppichen einfach grosszuegig ignorieren. Ich weiss, das koennen Sie.

Eugen Hamburg, Deutschland - 09.09.99 at 07:21:35

SUSE,YVE: ErstesLicht+Schwester ist wirklich nahe dran an sailor moon.

l.barnes bielefeld, - 09.09.99 at 00:52:23

Jeans 48 bucks bei gap, wenn man das will. suse sagt, keine moderne frau sollte mehr jeans kaufen, sie selbst versagt sie sich nicht, wartet aber wohl bis zum ende der reise. 48 uebrigens nur bis gestern, denn heute ist wieder alles normal, rudys tax free week ist vorbei. zweimal jaehrlich, wer weiss wie lange noch, denn rudy will ja senator werden, und hillary das leben schwer machen. die hat jetzt mit bill 1,4 millionen fuer ein bescheidenes heim im staate ny ausgegeben, denn wer hier senatorin werden will, muss auch hier wohnen. das macht sinn.
suse rennt also irgendwo in ny herum, wird mich bald unten am square erwarten, mich moeglicherweise doch zum blair witch project ueberreden, obwohl ich schon die sesamstrassenfolge mit ernie als friseur und bert bei den monstern und keksesagend statt ernie anmeckernd so unertraeglich gruselig fand. ganz zu schweigen vom frosch mit der maske, obwohl klaus kinski da gar nicht mitspielte. was wurde eigentlich aus dem herzog-film? geniesst uebrigens die deutsche medienlandschaft, hier ist selbst die tante times enttaeuschend. sie mag gesine cresspahl in den endsechzigern gute dienste geleistet haben, jetzt aber hat sie doch eher einen provinziellen touch. weswegen suse also auf deutsche redakteure zurueckgreift.
auch andere institutionen broeckeln. freitags abends cbgb, im keller, sagt der freundliche dj von der sushibar. dort also kann man zu seinen toenen tanzen. nix punk relikt. so ist das hier, alles schwimmt.
suse wird sich wundern, diese zeilen zu lesen. ich schreibe wohl auch nur aus gewohnheit. 29 mails in wenigen tagen bekam sie vorher von mir, jetzt reden wir englisch miteinander, auch wenn gar kein anderer dabei ist. irgendwie war's schriftlich auch schoen. hab dank, liebe suse - auch wenn du dir nichts von dem gemerkt hast, was ich dir schrieb - und bis gleich.
gruesse auch an ernstl.

Tini auch NY, arbeitslos und auf suse wartend, - 08.09.99 at 22:13:36

Hey Suse, ein paar ganz heisse Tips für New York:

Besuch unbedingt:
-das Empire State Building
-das Riverside Cafe

Klingt schon mal geil? Es wird noch geiler:
-klettere auf die Freiheitsstatue
-geh mal rollerbladen im Central Park
-unbedingt: ein Musical am »Broadway« (frag Dich einfach durch)
-und eine Bootsfahrt auf dem »Hudson«

Wie - noch nicht genug? Ach - N.Y ist doch echt die tollste, aufregendste, e.n.d.g.e.i.l.s.t.e Stadt der Welt! Dagibt's noch soooooooooo viel zu entdecken! Eins interessanter als das andere! Berichte uns einfach immer weiter. Wir können nicht genug kriegen. Und grüß schön! ( Sind die Jeans dort wirklich so billig?)

See you there, bye bye



Gaby Holzkr., Bayern - 08.09.99 at 21:42:55

was mir noch auf- und einfiel:
YVE SOLEILMOON: das ist ganz erstaunlich, was du schreibst. ich kann das nicht glauben. stuehle, die alter und jugend heissen. was machst du beruflich? ist das alles ein trick? willst du die ganzen schlauen schreiber hier fertigmachen? bist du ein automatischer word processor, maedchentagebuch-modus? das soll nicht boese klingen. ich wundere mich nur sehr. ich bin suse und in dieser unechten stadt, da hab ich so muehe dir zu glauben. aber belehr mich nur, und die anderen.

suse, ny, unbegrenzt alles hier - 08.09.99 at 20:24:27

my dear ERNst.
wir muffen doch alle, ich insbesondere bei 29 grad und 400 % humidity in the grossstadtair. eben hab ich mich mit nico verabredet, der fuer debug seine commuterworld seite schreibt, ich schlug eine bar in der lower eastside vor, in der wir gestern sushi mit whiskey hatten, dazu tortoise und co von den turntables, und er sagt, das sei zufaellig seine lieblingsbar. so kline is this city, you see.
ich habe immer noch kein zimmer, das ist wirklich schwierig, nicht schwierig aber sauteuer. eben zeigt mir ein mexikaner ein voellig leeres zimmer mit blick auf central park und sagt, bis heut abend ist da kueche tvset, aircon, bed und schraenk drinne, fuer nur 300 backs, aber die woche, I WAS LIKE: ssaenk you, schuess.
schreib ruhig wieder loop, das entspannt und erfreut. mich zumindest. ich weiss nicht, wo mein flow liegen soll bei diesen eintraegen. ich denke zuviel an die rezipienten, ich muffe from the inside. nach bemuehung. du muffst authentisch nach berlin-mitte, versottet. das ist literatur.
in diese bar kam gestern ein paar. er wollmuetze, fliegenaugensonnenbrille, designer sandalen und anzug, sie highheels, nuttenrot, brueste weiss und gut einsehbar, von ihm des oefteren veranschaulichend geknetet, dazu sushi bestellt fuer mind. 200$ und die ganze zeit muetze und sonnenbrille auf im schummerlicht. da dachte ich, ich bin in new york.
suse
ps: ich pack jetzt einfach diese mail in den loop und denk dabei an dich, dann waere das rezipientenproblem geloest. vorerst.

suse, new york, slightly unsatisfied - 08.09.99 at 20:13:45

Hey Hippie!

Lass Dich gehen, kotz es raus. SING YOUR LIFE. Wir hören alle ganz gebannt zu, Du.

girlfriend in a coma berlin, deutschland - 08.09.99 at 19:57:24

Das hier läuft noch unter Hannover :
Oder bleib dort oben. Fisch im Wasser, Mensch in der Masse, Wolke im Himmel. Das Kino, das ich meine, liegt übrigens in der von außen patinagrünen Kuppel eines in den späten Zwanzigern errichteten maurischen Hochhauses, und wenn die Vorstellung aus ist, lehnt im altmodischen Fahrstuhl ein Stammtisch-reserviert-Schild aus Messing, in den Fahrstuhl aber tritt ganz allein der alte Filmvorführer, im blauen Anton mit Rangabzeichen oder ohne, und murmelt undeutlich Unbedeutendes, während er abwärts gleitet, so dass die Leute auf der Nottreppe sich ratlos bemühen, mit ihm Schritt zu halten oder wenigstens Einiges davon aufzuschnappen, er aber ist schon unten angekommen, wo er ohne weitere Verzögerung seinen Platz hinter dem Schalter einnimmt.
Andere waren natürlich noch schneller. Er aber eröffnet die Kasse für die nächste Vorstellung und verkauft Parkett- und Logenplätze für bare Münze, verweist auch Unentschlossene auf die nachgedruckten Zeitungskritiken in den Schaukästen : Bei uns ist immer etwas los, wenn auch nicht allgemein bekannt ist was !

Hippi eigentlich Stuttgart, Deutschland - 08.09.99 at 16:47:03

Ach, Frau Spionin, man sollte Ihnen nicht trauen - schliesslich haben Sie ja auch einen Faible fuer rechtsdrehende Achat-Schnecken im Aufguss

Hengel - 08.09.99 at 16:11:35

Spring, spring ab, lass dich fallen, lass dich nicht halten, stürz hinab, fall für Sekunden, fall für Stunden, tauch ein in locker ziselierte Wolken, such keinen Halt in weich-weißem Wolkenschaum, lass dich nicht hinhalten, täuschen, trügen, lass dich zu nichts verlocken, mach dich klein wie ein Stein, such keinen Boden unter den Füßen, schließ die Augen, dies ist dein Versuchsfeld, dies ist deine Prüfung, lass dich nicht versuchen, fall durc h,klein wie ein Stein, fall durch die Wolken, Blödsinn, du fällst schon nicht aus allen Wolken, du kannst doch die Leine ziehen, zieh die Reißleine, jetzt, du wirst in Ohnmacht fallen, aber leicht schweben und leise, ohne es zu wissen, wenn nicht ein Wind dich packt, schweben wirst du, wenn du aufwachst, aber reiß die Leine, ehe es zu spät ist, noch einmal, schnell, willst du am Boden zerschellen, jetzt zieh die Reißleine, zieh schon !

Hippi heute Hannover, Deutschland - 08.09.99 at 15:35:23

Ach ja, das Älterwerden. Erstmalig habe ich das Gefühl, ich bin kein Mädchen mehr! Das ist schockierend und seltsam (interessant?) zugleich. Ich beobachte mich dabei, wie ich irgendwie noch zwischen zwei Stühlen hängend, mehr und mehr dazu tendiere, mich auf einem dieser Stühle niederzulassen (mein Körper scheint da ein etwas merkwürdiges Eigenleben entwickelt zu haben..). Dieser Stuhl heisst "Alter". Der andere "Jugend". "Alter" also heisst: Behäbigkeit, Abgeklärtheit, realistisch sein, ständiges müde sein, heisst ein Plausch mit den Nachbarn über die Wachstumsphasen eines Radieschens, heisst die Wohnung mit Platzdeckchen und Trockenblumen zu dekorieren, und öfter mal Langeweile, Eins Live zu hören, Musik hören aus rein "wissenschaftlichem" Interesse, eine Zusatzrentenversicherung abschliessen, usw., usw... "Jugend"!. Jugend heisst, Träume haben; von einer besseren Welt, einem besseren Leben, sich selbst toll finden, oder am Sinn des Lebens zweifeln, heisst krank sein vor Liebe, euphorisch sein vor Liebe, immer in Bewegung sein, jeden Tag eine neue Lebensperspektive, "den ganzen Tag über'm Spiegel hängen", alles erfahren wollen, alles mal ausprobieren, "richtige"Parties, Spass und Exzess bis zum Umfallen und niemals (niemals!) Langeweile. Kurzgefasst: das eine ist das genaue Gegenteil des anderen.
Eines meiner schönsten Erlebnisse war übrigens die mehrstündige(!) Annäherung meines Mundes an die Lippen meines geliebten Mannes, die in einem fulminanten Intermezzo unserer beiden sich wild umeinanderschlängelnden Zungenspitzen lustvoll kulminierte. Das war vor ca. 4 Jahren.

Yve Soleilmoon Cologne, Land - 08.09.99 at 15:16:56

Verehrte Fürstin Casati,
so oder so, wie's gegangen ist, zeigt sich daran, wie's zurückkommt.

BabyLon - 08.09.99 at 15:06:28

Hengel. In meinem Auto sind sehr positive Energien. Und ich liebe Modergeruch. Sie haben leider wie immer keine Ahnung, wovon Sie sprechen

F.Shagwell, Muc, - 08.09.99 at 13:58:08

Das Votum sollte auf jeden Fall für die Bratwurstschnecke ausfallen, die man am Nachmittag stilgerecht noch mit der Nußschnecke oder der Mohnschnecke kombinieren kann. Aber vorsicht: Wichtig ist die Dreh-Richtung der Schnecken. Nach rechts zwirbelnd ist negativ (das ist ja auch der offizielle Spin der Todesspirale, wie man weiß), nach links gedreht ist sehr, sehr positiv: nach Feng-Shui kann eine nach links drehende Bratwurstschnecke im Handschuhfach eines Autos für positive Energien sorgen und leichten Moder-Geruch überdecken.
Wenn die Bratwurstschnecke auf Deinem Teller liegt, kannst Du sie auch einfach umdrehen - ganz nach Geschmack Engelchen oder Teufelchen. Das ist Erlebnisgastronomie.

Hengel München, Deutschland - 08.09.99 at 13:02:27

Kann mich nicht entscheiden : Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Püree oder St Petersfisch auf Spinatstrudel? Katja Riemann würde den Fisch nehmen....

F. Shagwell Muc, - 08.09.99 at 12:18:58