loop Archiv #7 (3.9.-7.9.1999)
anders als im pool sind hier die neuesten einträge oben
pool für alle
Kannst Du lesen. Nein? Katja Rieman wird dir dafür dein
Ohr ausschlecken, dir ins Gesicht rauchen und sich dann auf deine
braune Frotteebettwäsche legen Ekel. Laß den Heiner Lauterbach
in dir nicht so raushängen. Stopf ihn zurück in dein loses
Studentenmaul.
kerstin d. HH, - 07.09.99 at 22:41:30
naters, haben sie das hier für eiteiteischön daß du auch da
bist, komm wir plaudern, bist du nicht mehr so neckisch böse wie
früher, ach ja die falten, aufgemacht. sie kotzen mich an wie
katja riemann
ekel - 07.09.99 at 22:24:38
Lieber Lorenz, versteh ich dich richtig? Du siehst aus wie
dein Vater, bist reich und langweilig und betrügst deine Frau
nicht mehr?
Nanana
nananaters - 07.09.99 at 22:00:17
Liebe Rebecca, eine Zeitlang macht das älter werden Spass,
aber dann hat es doch ein paar Tücken. Z.B. wird man
konservativer. Liegt das an den Hormonen? Ausserdem wird man
seinen Eltern immer ähnlicher, grauenhaft. Dann hört man auf
einmal nicht mehr Kruder & Dorfmeister sondern alte Lieder.
Ausserdem lernt man fast niemand neues kennen. Meine besten
Freunde kenne ich 15/ 20 Jahre. Und die Zeit vergeht schneller,
man kann nicht mehr rumdaddeln, sondern muss irgendwann sagen,
das ist es, was ich will. Es gibt auch ein paar Vorteile, z.B.
muss man bei der Speisekarte nicht zerst auf den Preis schauen.
Und wenn einem jemand dumm kommt, kann man den ignorieren/
entlassen und fällt nicht in Selbstzweifel. Auch in Liebesdingen
ist man vernünftiger, aber ich weiss nicht, ob das ein echter
Vorteil ist.
Lorenz, Berlin, - 07.09.99 at 21:22:35
"You`re very welcome", sagt eben der Library
Registration Officer zu mir. Kuesen moechte ich seine narbige
schmalzbacke.
Nach einer Woche poolloop-Entzug bin ich ganz aufgeregt, hier bei
eiskalter aircondition meine asian-american Terminal-Nachbarn
angrinsend die dot-DE Adresse einzutippen. Und siehe: So viele
Worte sind passiert.
jetzt gleich mail checken
ERNST: Alle Kuesse fuer deine liebe begruessung.
Gestern sitzen wir mit salmon-bagel in brooklyn an der promenade
neben der tollen haengebruecke, gucken auf die megatonnen von
glasstahlkloetzen und fragen uns, warum die insel nicht langsam
mal untergeht bei dem gewicht und dann, wie wir das ganze goethe
erklaeren sollten, den ganzen overkill von civilisation, wenn der
sich ploetzlich zu uns auf die bank beamt. warum gerade goethe.
wohl wegen geburtstag.
Der immigration-Officer war Pole und fragte mich in gebrochenem
englisch, was ich in den Staaten zu suchen haette, ohne mich
dabei anzusehen. zum erstenmal bin ich froh ueber meinen
deutschen pass, den er anerkennend entgegennimmt, stempelt und
sagt: "Welcome to the united states of america!"
schwarze und mexikaner wurde von grossen maennern aus der
schlange sortiert, in den hinterzimmern kaputtgeschlagen und
hinterm airport in den zwinger gesperrt bis der rueckflug
losgeht. vielleicht. niemand weiss es.
hier sind alle wild auf RUN LOLA RUN, german film, A MUST-SEE! im
virgin megastore steht ein schoener mann mit dem soundtrack vor
mir an der kasse und sagt, er haette vor dem film nicht geglaubt,
was fuer coole leute in berlin wohnen. rote haare und pistolen
und so hat er wohl gemeint.
so far fuer nun.
ERNST: schreib, schreib, schreib!!!
alle kuesse von der bauklotzinsel
YOURS
suse new york, VERY HUMID TODAY - 07.09.99 at 20:27:57
dream of californication.
s. glass chicago, usa - 07.09.99 at 20:27:50
Wer benutzt da meinen Namen? Nehmt eure eigenen!!
Betroffen München, - 07.09.99 at 19:22:41
ich bin hungrig. ich habe getippt daten, den ganzen tag, ich
habe gegessen daten den ganzen tag. heute nacht sind daten krank
in meinem kopf. arbeit & verbrechen. 50 mio vs. 50 mrd: wo
ist der unterschied. ich lese zehn mal den anfang rilkes brigge
hintereinander. es wird immer besser. brauche ich einen schuß
geistesaristokratie in mein hirn, bis ich tot umfalle. ich habe
immer noch andauernd herzangst. im hintergrundbewußtsein denkt
alles an die herzgegend in der brust. ich höre auf bier zu
trinken. aufhören bier zu trinken ist langweilig. bandnamen wie
klitpop sind doof. aber toll. ich bin hungrig.
langhans2 köln-zollstock, Be - 07.09.99 at 19:05:44
Auweia Casati, hätte ich geahnt, wie sensibel Sie auf das
Thema "alt-Älter" reagieren - ich wäre vorsichtiger
damit umgegangen. Aber unverzichtbar, um die Dramaturgie perfekt
zu gestalten. Sie wissen: so sehr jede auch eine billige kleine
Nutte sein will, man kommt einfach nicht drumrum, um die
verfluchte gute Unterhaltung. Ich stelle mir vor, mein
Arbeitsplatz wäre ein Bordell. Würden die Herren während ihrer
Besuche vor lauter guten Gesprächen den wahren Grund ihres
Aufenthaltes vergessen? Und vor allem: welche meiner Vorzüge
würden Sie bei ihren Freunden im Herrenclub anpreisen??
Wäis Kiani München, - 07.09.99 at 19:04:03
Schon wieder eine Nacht kaum geschlafen, und morgens mehr
Fragen als Antworten. Jetzt sind sie so weit verarbeitet :
Dies Mädchen ist mir zu intelligent.
Und ich hab schon geglaubt, dass sie mich liebt ...
Sie streicht mit übers Haar unde lächelt bloß :
Klar, dass man Glück und Liebe besser trennt.
Ich wollte wohl ins Paradies zurück,
am liebsten gleich bis in den Mutterschoß ?
So etwas Glück zu nennen, nennt sie Scheiße.
Seit Jefferson gelte die Jagd nach Glück
als Menschenrecht, was aber noch nicht heiße,
dass es ein solches Glück auch wirklich gibt.
Gut, wer dran glaube, habe wohl schon recht,
und so zu tun als ob sei ja nicht schlecht,
und dass sie schon ganz gerne mit mir pennt.
Hab ich jetzt Glück, obwohl sie´s nicht so nennt ?
Hippi direkt vom Nesenbach, 07.09.16.00
Hippi Stuttgart, Deutschland-SW - 07.09.99 at 15:57:45
Britta, Ernst, Kathrin/H. weitermachen! Der Rest-schweigen.
teil von rest - 07.09.99 at 15:29:25
Elke Naters "Lügen" gelesen. Die schönste
Unsicherheit über die Erzählhaltung seit langem. Da sitzen die
beiden Damen Ironie und Naivität auf der Wippe. Immer wenn man
sicher ist, eine der beiden wäre nun endlich schwerer als die
andere, dürfe einen Meter in die Luft fliegen und der anderen
auf den Kopf spucken, sitzt sie schon wieder unten und ihr
Rocksaum schleift im Sand. Und da die Lüge in die Erzählhaltung
dringt, muss man lesend gar nicht 'Genau'! brüllen oder 'Holla!'
schreien und schon gar nicht 'So ist es' nicken. Gross!
Kathrin, Halle/Saale, - 07.09.99 at 15:09:01
Lieber Sven, merci für die nette Empfehlung. Design? Ich bin
froh, wenn ich die Texte und ab und zu ein Bild einigermaßen
heil ins Netz bringe. Ich weiß schon, Du meinst die neue
Frontpage. Mir ist halt nichts Blöderes eingefallen. Lieber
Martin, leider habe ich in Hamburg keine Lesung, sollte sich da
noch was tun, können wir ja mal einen zwitschern gehen. Beuse
nehmen wir einfach mit. Obwohl der bei solchen Anlässen ja immer
schwächelt.
Heiner Link München, Bayern - 07.09.99 at 14:46:54
Von welchem Müll sprechen Sie, Sven L. Von dem Müll im Pool:
"Doppelkinn, Doppelkinn (s. Kracht), etc.", den
verletzten Eitelkeiten aus New York - oder dem Müll im Pool für
Alle! Es fällt schwer, zu differenzieren! Georg M. Oswald
scheint mir unter diesem allgemeinen Müllvorkommen, der
einzigste zu sein, der hier noch literarisch ist, zudem
bodenständig, ehrlich. Kompliment. Das betrifft auch die
Gespräche auf der www.heinerlink.de page. Ein wirklicher guter
Tip, Sven L.
Martin Hamburg-Blankenese, Germany - 07.09.99 at 13:36:57
Ich habe nicht schlecht Lust den ganzen Müll hier
rauszuschmeißen. Den MÜLL, sonst fühlen sich wieder die
Falschen angesprochen. Ruhe! Ich werde älter Casati, böse,
gewalttätig. Das spielt sich aber dann nur in mir ab. In meinem
Innern laufe ich wie das HB Männchen die Wände hoch. Und in
loop, demnächst. Denn ich lese alles. Love AND Hate.
Gestern sagte ich zu Elke: 'Das Gute an Casati ist, daß man
manchmal denkt die hat eine Meise mit dieser unverbindlichen
Freundlichkeit und gleichzeitig weiß, das sie das ganze angenehm
souverän überschaut!' Das weiß ich seit deiner Geschichte in
Mesopotamia.
Mein Lieblingssatz, der gestern Nacht von Marcus xy kam: 'Ich
wohne in New York. Ihr nicht.'
New York muß wirklich auf den Hund gekommen sein.
sven *pool - 07.09.99 at 12:23:19
Frau Aspera
Sie meinen G E L D, oder? Ich denk mal drüber nach.
rebecca casati münchen, deutschland - 07.09.99 at 12:04:49
Klar gibt es die, Frau Casati, die äußeren Umstände
verbessern sich zum Beispiel. Da setzen zwar die meisten
scheinheilig den Puh-Wie-Profan-Blick auf, aber ich stehe dazu
und drauf. Außerdem nimmt man manches doch auch gelassener auf,
nicht unbedingt hin-, aber auf. Und nett bin ich nicht, daher
auch &Mac179;noch netter", aber eine größere
Gelassenheit macht einen zumindestens erträglicher. Immerhin.
Aber vielleicht denke ich darüber auch anders, wenn mein 30.
näherrückt oder ich fast 36 bin und 2 Kinder am Bein habe, wer
weiß.
Aspera, halbwegs jung und heute erträglich, Bonn, Rheinland - 07.09.99 at 11:53:40
natürlich muß es heißen: ein pferd, das... - aber
zweitklässlern kann mann daß
fieleicht ferzeihen.
meine famous last words sind auch wieder weg. diesmal verrate ich
sie aber
nich
Verena Neuperlach Süd, München - 07.09.99 at 11:17:46
Carmen ist fünfzehneinhalb Jahre alt. Sie wiederholt zum
zweiten Mal die neunte
Klasse der Grund- und Hauptschule Freiburg-Littenweiler. Aller
drei Wochen wird
sie zur Pausenaufsicht eingeteilt. Das schätzt sie besonders im
Herbst, wenn sie
dabei ihren Secondhand-Mantel im Pfefferundsalzdesign ausführen
kann. Der
schwingt so lasziv mit, wenn sie sich umdreht.
Pausenaufsicht in der Grund- und Hauptschule
Freiburg-Littenweiler, muß man
wissen, bedeutet nicht, sich unter das gemeine Volk auf dem Hof
zu mischen. Die
Aufseher haben vielmehr den Job, falsch, die Aufgabe,
Grundschüler davon
abzuhalten, in eine Wandelhalle einzudringen, die zum Hof hin
offen ist. Sie
befindet sich zwischen dem Seiteneingang zu den Klassenzimmern im
Erdgeschoß und
der Turnhalle. Säulen stützen das Dach. Drei Betonstufen
führen hinauf. Der
Boden ist gekachelt, die Kacheln haben ein Muster wie Carmens
Herbstmantel, nur
mit mehr rot. Kein Linoleum. Wenn Carmen Pausenaufsicht hat, dann
schwingt sie
in der Wandelhalle hin und her wie ein Pendel. Beim Umdrehen auf
dem Absatz, das
sie seit letzten Herbst noch perfektioniert hat, wirft sie
manchmal den Kopf
nach hinten wie ein Pferd, daß zu hart am Zügel gerissen wird.
Die Jungen lieben
sie.
Ich kann Kinder nicht leiden. Das wäre nicht weiter tragisch,
wenn ich nicht
acht Jahre alt wäre und in die zweite Klasse ginge. Die anderen
stehen in
kleinen Grüppchen an der Eisenkette, die den Hof von der Welt
abtrennt und reden
über die letzte Folge von Nonstop Nonsens. Mutti hat gesagt,
Fernsehen ist
schlecht für die Phantasie. Carmen sehe ich gern zu, wie sie
ihre Wege in der
Wandelhalle abschreitet, und trinke dazu einen Viertelliter
Schoki in winzigen
Schlucken. Ich arbeite daran, daß mein Getränk die ganzen 15
Minuten lang nicht
ausgeht. Carmen habe ich noch nie etwas trinken sehen. Wenn ich
groß bin, möch
Verena Neuperlach Süd, München - 07.09.99 at 11:13:17
Liebe Frau Babsi Babel. Aus Babylon.
Einfluß nehmen geht ja so, so oder so. Und wie geht es bei
Ihnen?
Und Frau Aspera: Sie sind ja in einer beneidenswerten Situation.
Warum eigentlich? Kennen Sie ien paar Vorteile, was das
Älterwerden betrifft? Einer ist mir übrigens noch eingefallen:
die Angst vor dem Älterwerden schwindet nämlich. Aber ist das
ein Grund zum Nettsein? Und was hat man davon, vom Nettsein?
Lauter nette Freunde, nicht wahr? Genau.
rebecca casati münchen, deutschland - 07.09.99 at 10:37:01
Wieso ist Iwan mirakulös, Ernst? Das kommt doch alles
kristallklar, und Krämerseelen sind wir alle!
jürgen ort, landschaft - 07.09.99 at 00:32:48
Frage an alle: was war der glücklichste Moment in Eurem
Leben?
Sarah Hamburg, - 06.09.99 at 22:51:24
Ihr Wort in Gottes Ohr, Frau Aspera, aber ich fürchte, ich
habe nichts übersehen, lasse mich jedoch gerne, allerdings nur
von Herrn Bönt persönlich, vom Gegenteil überzeugen.
Georg M. Oswald München, Deutschland - 06.09.99 at 21:56:27
Ihr Wort in Gottes Ohr, Frau Aspera, aber ich fürchte, ich
habe nichts übersehen, lasse mich, allerdings nur von Herrn
Bönt persönlich, vom Gegenteil überzeugen.
Georg M. Oswald München, Deutschland - 06.09.99 at 21:55:33
ERNST: Du hast scheinbar jetzt verstanden, was ich der Wetzel
schrieb, Du lädst trotzdem zum Nachtreten ein - aber das schenke
ich Dir.
R. Bönt: 1. Für ZweiFünf die Woche strengt sich hier ansonsten
keiner an, Du mußt in der Vergangenheit irgendetwas falsch
gemacht haben. 2. Der größte Nachteil an den Bayerischen
Literaturtagen ist Fürstenfeldbruck. Pünktlich zum Beginn jeder
Veranstaltung startet die Luftwaffe vom nebenan gelegenen
Flughafen und übt den Erdkampf. Man versteht dann nix mehr.
Mitunter ist das allerdings auch der größte Vorteil an
Fürstenfeldbruck.
C. SAMSON: Stimmt, das Schönste ist nicht das Rumgeklatsche,
sondern die Überweisung, wahlweise der Scheck.
E. NICKEL: Erst habe ich mit Ihnen Wetter und Wolken assoziiert,
jetzt ist es die Eisenbahn. Kürzlich stand ich mit dem Auto
stundenlang im Stau und habe wirklich gedacht: Jetzt so ein
schöner schneller ICE &Mac179;Beethoven", ich sah den
Zug genau vor mir, rasant, elegant, geduckt und schneidig wirkte
er. Sie saßen allerdings nicht drin.
E. NATERS / R. CASATI: Wieso werden Sie mit jedem Jahr eigentlich
ungeduldiger und schneller wütend, bei mir ist es genau
umgekehrt, ich werde jedes Jahr noch netter. Ist das frühzeitige
Verbitterung bei Ihnen, warum eigentlich? Dafür gibt es doch nun
wirklich keinen Grund!
GEORG M. OSWALD: Ich habe gerade Ihren letzten Eintrag gelesen,
überprüfen Sie bitte Ironieschnittstelle. Dort scheint es
Inputprobleme zu geben.
Aspera, Bonn, daher Stadtteilangabe überflüssig, Rheinland - 06.09.99 at 21:41:46
eva mach mal endlich die leitung frei
flash
bella hamburg, germany - 06.09.99 at 20:27:43
Menschenwelt?
babsi babel, babylon - 06.09.99 at 19:51:56
Grüße an alle, die sich kurz fassen. Und an Rebecca Casati
von Herzen die Frage,
ob es wohl möglich wäre, Einfluß zu nehmen auf unsere immer
noch junge
Menschenwel
babsi babel, babylon - 06.09.99 at 19:49:20
Katrin aus München, von ihrem Knackarsch haben wir hier
außer dem bißchen kurz rumpupen nocht nichts mitgekriegt. Mit
ihrer Konsumentenhaltung müssen Sie aufpassen, daß sich das
gute Ding nicht platt sitzt. Zum Gefickt werden müssen Sie sich
auf die Tastatur setzen und warten.
Eva Berlin, - 06.09.99 at 19:32:08
Leckerschmecker, Speichellecker,
wenn's denn Spass macht, in der Not,
tut's auch'n Brot mit Hundekot.
Yve Hundefrikassé , Stehpinkler, - 06.09.99 at 19:18:58
curlywurly, formerly known as leckerschmecker. das poppt mehr
als knackarschkatrin puffen kann. mahlzeit.
jürgen stuttgart, germany - 06.09.99 at 18:47:32
Er liegt platt gedrückt auf der Straße, zwei kräftige
Bullen knien über ihm und versuchen unbeteiligt zu schauen. Er
hat Schaum vor dem Mund, der im warmen Licht der Straßenlaterne
aussieht wie eine Mousse d&Mac226;Orange. Gerade als wir auf
seiner Höhe sind, tritt er aus. Der eine Bulle, empfindlich
getroffen, geht zu Boden; der andere preßt sein Gesicht auf den
Sraßenbelag, Zahn knirscht auf Asphalt. Trotzdem ist jedes
seiner Worte gut zu verstehen: &Mac179;Ich schneid Dir mit
der Zickzack-Schere den Schwanz ab!"
Beuse, ich nehme an, Sie haben sich bereits an der
Rittersportknuperkeks gesättigt, so daß es ausreicht, wenn ich
in frühestens 2 Wochen aufschlage. Übrigens: Am Arsch hängt
der Hammer.
Britta nominiert das "Boxenluder" der Woche: Nina aus Berlin Hamburg, Hammerbrook, - 06.09.99 at 18:42:30
Das mit den Ahnungen ist gefährlich, das mit den Stadtteilen
nicht. Wenn Sie Hamburger sind, Stefan Beuse, dann wissen sich
auch, daß Billbrook - Billbrook geschrieben wird. Deshalb kommt
dieses Schreiben auch aus Billbrook, der Klarstellung wegen.
Martin wird weiter Martin bleiben, auch wenn Sie in meiner Person
eine andere vermuten!
Martin Hamburg-Billbrook, Germany - 06.09.99 at 18:20:18
Ich ahne allmählich, "Martin", warum Du EINEN
Hamburger Stadtteil bisher gemieden hast: Bill Brook. Schönen
Abend, mein Lieber. Und morgen wird alles besser...wirst sehen...
Stefan Beuse Hamburg, - 06.09.99 at 17:25:01
Schock aus New York. Ralf Bönt, das war ein nahezu
therapeutisches Geständnis, den ewig "Zweiten" in sich
zu beklagen. Da scheint mir weit unter Ihrem Niveau - auch unter
Ihrem "Icks" zu sein - zu behaupten, daß Sie in
Klagenfurt in der Elite gelesen haben, der von Ihnen geschätzte
Kollege, in diesem Jahr nur in der Vorschulkasse von Literaten -
und Sie deshalb nicht den Henry Maske abgeben konnten. Sie
sollten Ihre Hosen lieber anlassen!!! Wenn es denn nur eine reale
Satire war, dieser Beitrag aus New York, dann ist dem Leser
Martin an vielen Stellen wohl etwas entgangen. Grüssen Sie mir
Julie Dermansky in New York!
Martin Hamburg-Brennpunkt, Germany - 06.09.99 at 17:22:41
Schock aus New York. Ralf Bönt, das war ein nahezu
therapeutisches Geständnis, den ewig "Zeiten" in sich
zu beklagen. Da scheint mir weit unter Ihrem Niveau - auch unter
Ihrem "Icks" zu sein - zu behaupten, daß Sie in
Klagenfurt in der Elite gelesen haben, der von Ihnen geschätzte
Kollege, in diesem Jahr, nur in der Vorschulkasse von Literaten -
und Sie deshalb nicht den Henry Maske abgeben konnten. Sie
sollten Ihre Hosen lieber anlassen!!! Wenn es denn nur eine reale
Satire war, dieser Beitrag aus New York, dann ist dem Leser
Martin an vielen Stellen wohl etwas entgangen. Grüssen Sie mir
Julie Dermansky in New York!
Martin Hamburg-Brennpunkt, Germany - 06.09.99 at 17:19:34
Ernst, Ernst, Ernst! "Beuse verzweifelt sucht"
seinen Namen in jedem Beitrag. Aber Ernst, was für eine Häme!
Denn Ernst sucht auch nach seinen Namen, stellt er ihn doch im
POOL ab, sucht ihn in den Antworten der anderen, ist bemüht um
seinen Namen - mit seinen Anekdoten. Das was ein Ernst ist und
schreibt, das sucht er auch hinter seinem Namen. Eitel muß sein,
Ernst, sonst wärst Du nicht baden gegangen. Laß uns nach
unseren Namen suchen ... Katrin, was ist denn ein Obermuff, ein
wärmendes Fell für beide Arme? Martin aus Hamburg-Bergstedt.
Martin Hamburg-Billstedt, Germany - 06.09.99 at 17:06:47
Obermuff: MARTIN Hamburg-Wasauchimmer
Katrin - 06.09.99 at 16:41:28
ERNST DU MUFFST!!!!
Weiter muffen: NICKEL und BÖNT
Katrin München, Knackarsch - 06.09.99 at 16:39:06
Sehr geehrter Herr Beuse, ich muß mich entschuldigen. Es hat
sich tatsächlich um einen anderen Martin gehandelt. Und ich muß
Sie verteidigen. Mit Verlaub habe ich Sie schon auf einer Lesung
in Hamburg beobachten dürfen - und Sie haben kein Doppelkinn.
Merkt Euch das Mädels!!!
Martin Hamburg-Berne, Germany - 06.09.99 at 15:53:34
Unfair ist blöd, also aufrichtige Entschuldigung!!! an Stefan
Beuse. Und Ernst wird es wohl noch mehr "das war's
jetzt" finden, dass keine einzige Sekretärin dabei war -
und auch keine Sachbearbeiterin oder Verwaltungsangestellte oder
was sonst noch zu einem zu eng gerahmten Klischee gehört.
Kathrin, Halle, - 06.09.99 at 15:47:53
Wars das? Necken Checken Kuscheldecken. In Halle giggeln die
Sekretärinnen beim Anblick von Autorenfotos, man lädt sich zu
Parties ein, redet über Popogrößen und das Alter. PimmelTV-
wenn ihr sehen könntet, wie super ich aussehe, dann (irgendein
Glücksgefühl einsetzen) 1. Abgrenzen 2. Verachten 3.
Drüberstehen (Reaktionen auf Dreck) NICKEL mit seiner
KnusperkeksAbiturientenWitzBourgeoisie BEUSE beteuert heftig
seine politische Unbildung als sei das die Eintrittskarte für
jungdeutsche Literatur, sucht in allen Beiträgen nach sich und
seinem Namen, daß wir uns in ihn verlieben NATERS/SAMSON
verstehn sich super (von außen öde, von innen warm) ERNST
Scheiße, daß ausgerechnet ich so aussehen muß, wie ich heiße
ernst raus und stolz darauf, - 06.09.99 at 15:28:50
Das ist unfair. Nie war die Rede davon, daß ich gegen Ralf
"Smartface" Bönt antreten soll. Sein Foto ist von
Isolde Ohlbaum. Die schafft es, selbst Grabsteine so zu
fotografieren, daß sie aussehen, als seien sie in Partystimmung.
Natürlich habe ich ein Doppelkinn. Und meine Frisur ist nicht
niedlich, sondern gar nicht. Und die
"Teenager-Proll-Antwort",
Martin-mit-den-wechselnden-Hamburger-Stadtteilen, kam nicht von
mir, sondern von jemandem, der zufällig den gleichen Vornamen
hat wie ich. Und das, Martin, kommt bei meinem Vornamen häufig
vor.
Stefan Beuse Hamburg, - 06.09.99 at 15:01:51
Es gibt doch etwas beunruhigendes am Alter: diese flachen,
breiten Tortenärsche. Ich hoffe, so einen kriege ich nie.
Britta frei von Schwiegermutterallüren oder anderen Alterserscheinungen, aber was nicht ist kann ja noch werden. - 06.09.99 at 13:44:19
Lieber Stefan Beuse, eine Schwiegermutter habe ich nicht, aber
wissen wollte ich es trotzdem. Also habe ich das Dumontphoto
leuchten lassen und Ralf Bönts Photo aus "Icks"
danebengelegt (doch doch, ich habe das Buch hier im Büro). Dann
bin ich auf den Gang raus und habe alle Frauen zusammengesammelt,
die zumindest tendenziell als Schwiegermütter in Frage kommen.
Was soll ich sagen. And the winner ist: Ralf Bönt. Bielefeld,
douze points. Aber vielleicht habe ich auch suggestiv gefragt,
weil des Herren Bönts Photo mein schwarzes Herz so erfreut und
ich früher immer in Bielefeld tanzen war. Und, hej, die Umfrage
fand schliesslich in Halle statt, und wer will da schon gewinnen?
Dann sind wir alle zum Essen runtergegangen, nachsehen, ob Ramona
heute neon- oder hühnergrüne Erbsen gekocht hat. Zwischen
Soljanka und Käsekuchen kamen dann die zärtlichen Anfragen, ob
ich denn nicht auch endlich heiraten wollte, und ich habe
erzählt, dass mich an meinem 30. Geburtstag eine Wespe gestochen
hat, genau da hin, und es deshalb gar nicht schwer war mit dem
Älterwerden, aber das hat natürlich niemand verstanden.
Kathrin, Kommiteevorsitz Schwiegermutter, - 06.09.99 at 13:39:06
CARMEN SAMSON, vielen Dank für ihre Glückwünsche. Und
stellen sie sich vor, er ist sogar berühmt, das wußte ich gar
nicht. Er heißt Benjamin und f.....wie ein Gott. Ich bin sehr
glücklich.
STEFAN BEUSE, mit GEORG OSWALD kannst du nicht mithalten. Was ist
denn das für eine Frisur? Soll das süß sein? Und warum läßt
du dich von oben fotografieren? Hast du ein Doppelkinn? Nein
Nein, dafür nehme ich gerne ein paar vergrößerte Poren in
kauf. Ich bleibe Herrn OSWALD treu und an erster Stelle
natürlich BENJAMIN.
NINA Berlin, - 06.09.99 at 13:28:46
&Mac179;Alles in allem habe ich mich im Alter
eingerichtet. Genau wie alle anderen Menschen bin ich
außerstande, es innerlich ganz zu realisieren: Das Alter ist nun
einmal unrealisierbar." Simone de Beauvoir. Alt oder älter
finden einen doch immer nur die anderen, ich persönlich bin seit
ich denken kann (!!) die gleiche coole Sau, Falten habe ich auch
noch keine und wenn, dann bin ich sicher &Mac246; nein,
nicht, daß sie Geschichten erzählen, was für ein Schmarrn
&Mac246; aber, daß es mich auch nicht groß juckt. Es ist
doch außerdem super, wenn man den schlimmsten Scheiß hinter
sich hat. Kommt natürlich drauf an, wie das Leben verlaufen ist.
Aber noch mal:
- täglich mit der Nase überm Spiegel zu hängen,
- einen Freund zu haben, der sich umbringt
- einen Vater zu haben, der sich umbringt
- zu glauben, die Möpse wären zu groß
- keine Wohnung, keinen Job
- nie nein sagen zu können
... Also wirklich. Besser tanzen kann ich inzwischen auch.
Britta Hamburg, Deutschland - 06.09.99 at 12:30:55
Künstliche Euphorie der am Schreibtisch verbrachten Nacht.
Gegen vier wollte ich in Milchflaschen blubbern und die
Kühlschranktür mit dem Knie zuwerfen, in zerrissenen Jeans oder
anders peinlich. Oder im schwarzen Kleid auf der Fensterbank
sitzen. Gegen fünf erschien mir eine Hand, die einen Teller mit
Plätzchen auf den Tisch stellte, und Lassie legte seinen Kopf
auf die Stuhlkante. Um sechs hatte sich vom stundenlangen Starren
auf Zeilenababstand 1,5 eine Formatvorlage in die Netzhaut
gerammt, und immer wenn ich auf meinen Arm sah, war der
schwarz-weiss geringelt. Als hätte Unica Zürn ihre Anagramme
mit schwarzer Chinatinte eingeritzt. Um sieben kam der
Akkordeonspieler, der sich mit seinen Freunden am Kiosk unter
meinem Fenster trifft. Als er "Angelina ist in Not, doch wir
finden ein Stück Brot" spielte, rief ich ein Taxi, um zur
Arbeit zu fahren. Das erste, was der neue Tag zu bieten hatte,
war das Photo eines Hundes, das der Fahrer neben das "Bitte
nicht rauchen" Schild geklebt hatte.
Kathrin, Halle, - 06.09.99 at 11:49:03
Meine charmante anonyme Begleitung und ich, wir sitzen in
irgendsonem Hof auf Bierbänken. Ich nippe vornehm an einem Glas
Weißwein, weil ich davon nicht sofort Kopfschmerzen kriege,
später dann aber doch. Ist da noch egal. Eine junge Dame, die
sich wöchentlich farblich verändert, sehr unter ihrem
prominenten Namen leidet und Schallplatten auflegt, läuft
vorbei. Es ist ihre rosa Woche. Sieht gar nicht mal so chic aus.
Wir halten die Augen offen. Und dann: Ist das nicht, ja , ist DAS
nicht der und der? Wir winken ihn an unseren Tisch. Ein junger
Mann, der Lars Ricken der deutschen Literatur. Seine Schuhe sind
durchfallfarben mit schwarzen Sohlen und er trägt einen Anzug.
In so jungen Jahren! Und er setzt sich hin, weil er jetzt auch
weiß, wer wir sind. Er tut richtig begeistert und sagt:
Legendary Britta. Wir sagen ihm, daß wir ihn gerne beleidigen
würden und beleidigen dann doch nur ein paar andere, abwesende.
Es macht ihm nichts aus. Er bleibt weiter sitzen. Das Thema wird
gewechselt, das Gespräch soll im Gang bleiben. Ich bin weiterhin
damit beschäftigt, unangenehm aufzufallen. Wir sprechen über
Herrn Schmidt, der angeblich nichts anderes ist als ein
Lästermaul, aber lustig, sicher, das schon. Ich bin schwer
beeindruckt. So geht es weiter. Wir sprechen über Herrn
Schneider, über den der junge Torschütze sagt, er hielte ihn
für den radikalsten Geist Deutschlands. Da muß ich jetzt schon
verstohlen unter dem Tisch applaudieren. Er findet ihn außerdem
sexy, was ganz meine Meinung ist. Ein häßlicher Mensch tritt an
den Tisch und sagt: Hallo, kennst Du mich noch, ich bin doch der
und der, der Freund von dem und dem und wir kennen uns von dem
und dem Shooting. Der junge Mann weiß nicht so recht, aber
bleibt sowas von freundlich. Jetzt bin ich mißtrauisch.
Wahrscheinlich findet er uns total nervig und doof und ist bloß
höflich. Einmal springt sogar auf, um den Leuten am Nebentisch
beim Abstellen der Gläser zu helfen. Trotzdem reden wir noch ein
bißchen weiter, über Hamburg, weil er diese Stadt beknackt
findet und ich auch ein bißchen. Da sind wir uns einig. Nur,
daß er das Schwulencafé "echt okeeh" findet, das
finde ich wieder bedenklich. Dann sagt er, daß er gehen muß und
wir: Macht uns nix aus. Etwas später lese ich original alles in
seinem Buch, da war ich dann etwas enttäuscht, weil er die
gleiche Platte zweimal abgenudelt hat.
Britta Wunschbox, heute: für Herrn L. - 06.09.99 at 09:47:07
Vielen Dank für die Beschreibung des Boxenluders, Carmen du
Goldstück. Ich habe dich sofort wiedererkannt.
Elke Naters Berlin, - 06.09.99 at 08:28:27
Ich wohne in New York. Ihr nicht.
Marcus New York, USA - 06.09.99 at 02:22:27
Stimmt, nach dem sechsten Mal läuft man ins leere. Das war
tagsüber, als mir das neulich auch passierte, plötzlich hatte
ich Angst. Es klingelte weiter auf einer Geisterstation und ich
habe den Hörer aufgeknallt aus Furcht es könnte doch noch
jemand abheben. Kannte mal einen, der hat Geisterfrequenzen
gesucht, unbenutzte Bandbreiten zwischen den Sendern, wo sich die
Verstorbenen unterhalten. Eins habe ich mir gemerkt: Die Toten
bevorzugen Mittelwelle.
Ernst, der Kreis schließt sich. Ich denke bei Dixieland an
mobile Toiletten. Die logische und reale Weiterführung von alten
Männern und Bratwurst.
Bitte liebe, zarte, Krönunglight-Leserinnen! Reißt ein Stück
aus eurer Allegra , schreibt drauf: 'Fick mich Leben' und werft
das Blatt aus dem Fenster. Soll helfen.
kerstin d. hamburg, - 06.09.99 at 01:50:55
Anruf bei Joseph: Es meldet sich kein Anrufbeantworter und
nichts, es tutete einfach so weiter. Ich wußte gar nicht, daß
es das noch gibt: aussichtsloses Tuten. Gleich anschließend muss
ich irgendjemand anrufen, um dieses Tuten aus dem Kopf zu
kriegen. Derjenige allerdings zeigt sich nicht besonders
begeistert diese Geschichte als Begründung für meinen Anruf zu
hören.
Dieter Hildebrandt stellt im Radio sein Musikprogramm zusammen
und identifiziert Jazz mit Sex und fügt irgendetwas
Augenzwinkerndes hinzu und spielt dann das Stück, das ihn zu
seinen Überlegungen veranlaßt hat und es kommt irgendein
DixielandBigBandBennyGoodman Sound. So ändern sich die Zeiten.
Ich muß dabei immer an alte Männer und Bratwurst denken.
KlassikPopetcetera nennt sich die Sendung, wobei etcetera sicher
ausgeschrieben wird.
ernst alt und krank, - 06.09.99 at 00:31:42
Die Suche, weiß nicht, ob sie mit meinem Umzug endlich
beendet ist. In eine neue Stadt, ein neues Leben anfangen. Ich
freue mich so sehr, gebe mir diese neue Chance und hoffe so sehr,
endlich ein bißchen Ruhe zu finden in dieser Welt, die ich
ständig erforschen will, immer auf der Suche nach mehr, weiter,
tiefer, andere Länder, mehr, mehr, mehr... eine Rucksackreise
nach der anderen, von vielen für den Mut bewundert, aber ich
weiß, daß ich mich nach Heimat sehne, nur weiß ich nicht, wo
diese ist. Damals, bei meiner großen Liebe habe ich gedacht, er
sei meine Heimat, in ihm fände ich das Gefühl, das andere mit
Heimat beschreiben. Aber diese Heimat hat mich verlassen. Also
geht die Suche weiter. Habe irgendwie fast aufgehört zu suchen,
lasse mich ab jetz überraschen. ... Danke an meinen
Sternenhimmel, Du hälst immer zu mir!!! Ich liebe das Leben und
freue mich auf morgen. Alles wird gut!!
Sarah Hiller Hamburg, HH - 05.09.99 at 23:23:00
Mensch, Elke.
Ein Boxenluder ist zum Beispiel die langbeinige Blondine, die
Michael Schumachers kleinem Bruder nachgestellt und ihn
anscheinend auch rumgekriegt hat. Nur leider nicht auf Dauer, wie
sowohl Michael als auch der kleine Bruder im Fernsehen bedauernd
bekanntgegeben haben. Die betreffende Dame selbst wurde in der
Sendung nicht befragt. Es gab nur jede Menge appetitliche Bilder
von ihr.
Also: ein sexy Weib, das schnelle Männer in noch schnelleren
Autos gut findet und sich in den Boxen rumtreibt, wo muskulöse,
schwitzende Mechaniker die Rennwagen fit machen. Weißt schon,
wie: Screws, nuts and bolts. Mit jeder Menge Schmieröl.
Carmen Samson Berlin, - 05.09.99 at 21:57:43
keine weiteren Fragen
martin Elberfeld, Rheinland - 05.09.99 at 21:22:02
Renate F/O. Was ist denn das für eine Frage?
MÖGEN sie Frauen? oder: Mögen sie FRAUEN?
Manche mag ich mehr, manche mag ich sehr und manche gar nicht.
Was ist ein Boxenluder? Was ein Luder ist weiß ich, aber
"BOXEN"?
Martin E/R, du scheinst mir nicht besonders helle zu sein.
Absätze dort eingeben, wo auch welche hin sollen.
Elke Naters Berlin, - 05.09.99 at 21:00:02
Im Weinbergpark: Auf der großen Weise lungert die bekannte
Mischung aus Altpunks mit Hunden, , Leseratten mit Seitenblick
auf Nachbarhandtücher und darauf Frauen in Unterwäsche. Zur
Feier des Augenblicks und des letzten Sommers im Jahrhundert von
"Suddenly last summer" und all den großen Sommerhymnen
wird weitestgehend geschwiegen, Nur die Hunde bellen beizeiten
nach Abwechslung.
Am Planschbecken auf der kleinen Wiese sehe ich nach mehr als
zwei Jahren das erste Mal Rebecca wieder. vor mehr als zwei
Jahren haben wir eine Nacht miteinander verbracht, als wir uns
aus dem gleichen Motiv, unseren entfernten Bekannten zu zeigen,
wie man einen Abend besser beschließt als in träger
Wehleidigkeit, lächelnd Hand in Hand ins Bett verabschiedeten.
Jetzt ist sie mit ihrem Kind und ihrem Mann da, von denen ich
vorher nur gehört hatte. Ich weiß nicht was ich sagen soll. So
haben wir nicht gemeinsam reden gelernt, der Mann weiß sicher,
was er von mir zu halten hat, ich weiß nicht, ob er abschätzig
oder bedroht schaut, ich traue mich nicht ihn anzuschauen. Auch
nach dem Kind traue ich mich nicht zu fragen, ich fürchte mich
vor seiner Berührung. Rebecca und ich stottern uns eine
Unterhaltung zusammen, die ausreicht, sich zu verabschieden.
Unsere Bekanntschaft ist beendet. (schlecht beschrieben, stark
empfunden)
Der Anblick einer schönen jungen Frau mit langen Haaren, die mit
leerem Blick ins Nichts brabbelt und den Kopf dabei debil
verschränkt schmerzt mich. Der Anblick des Handys unter dem
langen Haar erlöst mich.
"Ich will den Triumphzug meines unbefleckten Herzens in
Marpingen beginnen (Die Muttergottes in der FAZ)
Mit 5 Mark Marlboro verantwortlich für den KuKluxKlan, mit 12
Mark McDonalds für die Abholzung des Regenwaldes, andererseits
Anerkennung für den BikerGeburtstagSpot, andererseits ist mir
jetzt schlecht. POOL! Brauchen Sie alle Erlebnisse für Literatur
oder warum ist es bei Ihnen so ereignisarm. ASPERA! Wenn sich
Frau Wetzel verletzt zurückzieht, ist vor allem Nachtreten und
die harte Welt erklären ziemlich peinlich.IVAN! Das ist mehr so
Raunen, was Sie da machen, Andeuten, Allegorisieren,
Geheimniskrämern, nicht? Ich habe jedenfalls nicht verstanden,
worauf es hinaus will.
ernst - 05.09.99 at 20:51:33
vielleicht erklärt mir erstmal jemand, wie man hier richtig
setzt.
...kleinlaut....martin
martin Elberfeld, Rheinland - 05.09.99 at 20:20:36
Sehr geehrter Herr von Uslar, Sehr geehrter Herr Oswald
schade daß Sie Ihr Streitgespräch nicht fürderhin fortzusetzen
bereit waren,
so daß es mir nun an Ausreden für diesen schwachen Anfang
gebricht.
Nun denn, es ist an der Zeit einmal festzuhalten welch wunderbare
Erfrischungsanstalt
dieser Pool darstellt an einem frühen, aber warmen September -
Tage, wie diesem-----!
Ich danke also allen bisherigen Teilnehmern für ihre
Bereitschaft mir einen Nachmittag, der
zum studieren nicht geschaffen war derartig zu versüßen, ohne
daß ich mich der Gefahr
eines Sonnenbrandes aussetzte.
Diese Gefahr ist zwar (wie vielleicht auch in Berlin bekannt) im
Wupper -Tal nicht sehr groß
aber immerhin davor haben Sie mich schon mal gerettet (soviel zum
Sinn und Zweck von
Cyber - Kunst).
Sehr geerter Herr Kracht
mit Bedauern habe ich in Ihren sonst so korrekten Aufzeichnungen
eine kleine Ungenauigkeit
bemerkt.
An Ihrem Bertone 2000 wird nicht die Lichtmaschine gequietscht
haben, denn es handelt sich
hierbei um einen Elektromotor.
Was an einem Bertone 2000 gequietscht hat ist entweder der
Keilriemen oder die Lichtmaschine, sicherlich,
sicherlich Sie sind nicht Ihr eigener Mechaniker und haben mit
schlecht gemixten Cocktails wahrlich
genug zu tun, aber Perfektion wird eben am Detail entschieden!
Liebe Frau Naters,
im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern dieser
Veranstaltung sind Sie mir nicht bekannt, ich darf doch einmal
höflich nachfragen, in welcher Publikation ich mehr von Ihnen
lesen darf?
An Alle
heute außer Pool und allegra noch die aktuelle Ruhrgebiets -
Ausgabe des Prinz gelesen...
War mit 2 Mark erschreckend billig, aber noch erschreckender und
noch billiger war der Inhalt:
"Die Programmzeitschrift zur Stadt", soll ich mich da
jetzt durch mein Leben zappen????!!!
Zwuuusch rein in die Schmuck .- Vernissage: Keine guten Frauen da
nur
"Pook, pok, pok ,pok Nein wie süß dieser Armreif
"(knappe 2 Kilo Mattgold und Platin)pook, pook, pook!
Zwuusch rein in die Studentenfete in Bochum"ey Du machste
mir auch noch en Bier auf"
zwuusch wieder auf der heimischen Terrassa im Liegestuhl
lümmelnt.
Im Mittelteil dann die unvermeidlichen "Single" -
Angebote
"Single" das brandmarkt ja heute schon !! Will keiner
mehr sein.IIIIH ätzend ein "Single"!!! !
Fast so schlimm wie in der FDP zu sein oder noch schlimmer bei
den Grünen .
Wenn man heutzutage hipp ist; ist man Rentner knapp 69 und fährt
selbstverständlich an die Ostsee in Urlaub
auf keinen Fall ins Chianti oder gar nach Pto. Andraix. - aber
ich schweife ab...
Es wurde unter anderem folgender Single angeboten:
Sibylle 30
Beruf: nicht definiert
Hobbies: skaten, lesen, Design, spülen , Wäsche waschen
Wo trifft man mich abends: am Computer, im Biergarten auf Parties
und natürlich in der Küche
Das ist doch eine FALLE / oder soowaas giiiebts doch nicht eine
Frau die Waschen und Putzen als ihre Hobbies
definiert und gerne in der Küche zu finden ist. Also entweder
hatte ich eine ganz schlechte Erziehung oder hier Freunde
streckt uns das Schicksal seinen nackten Arsch lachend ins
Gesicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hiiilfe werd ich verrückt ???????
gute Nacht für heute...
martin Elberfeld, Rheinland - 05.09.99 at 20:17:05
Maike W. Ich wollte dich nicht verletzen. Wenn meine Kritik
diesen deinen letzten Text zur Folge hat, dann hat sie in jedem
Fall etwas bewirkt und war damit richtig. Du bist doch ganz
menschlich. Ein verletztes rothaariges Mädchen, soviel weiß ich
jetzt über dich und das ist interessanter als alles, was du
bisher geschrieben hast. Machs gut. Machs besser
Katrin München, Tussi - 05.09.99 at 19:52:53
Viel Glück mit dem neuen Mann, NINA aus Berlin.
Carmen Samson Berlin, - 05.09.99 at 19:32:24
Nach einer Nacht und einem halben Tag in "Amerika"
glaube ich nicht mehr an sonnige Sonntage. So wie Eva heisse ich
auch, und mein Lektüretip für heute ist "logisch" der
komplette Umschlag von "Amerika". Wenn man sich auf
einen warm beschienenen Balkon setzen und einen leckeren Pernod
mit Eiswasser organisieren kann, darf man das Buch aber auch ganz
lesen, schön langsam, dabei auf gar keinen Fall nach drinnen
gehen und den Pernod unbedingt intelligent, d.h. in diesem Falle
maßvoll dosieren.
Lieber Ernst. Ich hätte dir wahrscheinlich auch ein nettes
Kompliment gemacht, oder zwei. Übrigens, als ich zur Schule
ging, saß Hubertus Jung vor mir. Hubertus kam aus dem Hunsrück
und war der einzige, der sich acht Jahre lang ohne die geringste
pubertäre Störung zum zweckkonservativen Strebertum bekannte
(was bekanntlich nicht nur, aber v.a. bei zehn bis
sechzehnjährigen sehr gruselig aussieht). Und deshalb nannte ihn
niemand Hubertus, nichtmal die Lehrer, sondern er hieß vom
ersten Tag an Ernst. Was ich sagen wollte: Ernst, dein Name
gefällt mir, denn er steht, naja, für die Paradoxie der
gleichzeitigen Identität und Differenz von Bezeichnendem und
Bezeichnetem. Prä- oder konziser kann man´s kaum formulieren,
nicht? Mein erstaunlichster Traum in letzter Zeit (vor
"Amerika" übrigens) war: Ich guckte auf eine
schlammige Wiese, auf der zwei ausgemergelte schwarze Kühe
standen. Die eine Kuh bohrte ihren Kopf in den Arsch der anderen.
So verharrten sie; die solcherart gefickte Kuh mit
herausquellenden Kuhaugen und schmerzlich faltenschlagendem
Hinterleib. Ich sagte zu meiner Mutter: "Mutter, das ist ja
grauenhaft, das ist ja DAS GRAUEN überhaupt!" und Meine
Mutter darauf tröstend: "Aber das ist doch nur ein
Bild." Apropos Vater, apropos Linguistik.
Jetzt böte sich ja in vielerlei Hinsicht an, noch was über
zweckkonservatives Strebertum zu schreiben. Aber manche Angebote
muß man einfach lächelnd ausschlagen.
Iwan Kaliningrad, GUS - 05.09.99 at 19:19:26
Hallo Frau Maike Wetzel. Kleine Anfrage: Haben Sie eigentlich
Ihr ganzes bisheriges Leben in einem Elfenbeinturm gelebt,
verpackt in einen wollig-wohlig-weichen Antiaußenwelt-Kokon?
Wenn Sie die kleinen Unbilden dieses virtuellen Tümpels schon
betrüben, sollten Sie vielleicht mal aufwachen, nach draußen
gehen und die richtige Welt erleben.
Kleine Lebenshilfe, von mir für Sie: Ausgangsszenario: Sie
werden angepißt! Reaktionsmöglichkeiten: A) Sie pissen zurück,
zeigen, wo Bartelt den Most holt und wo der Hammer hängt B) Sie
stehen drüber oder tun jedenfalls so.
Aber sich weinerlich in die Ecke zu stellen ist PEINLICH, sehr
peinlich sogar, aber immerhin haben sie ja nicht mit ihrem
großen Bruder gedroht.
Möglicherweise habe ich aber auch Ihre dreifache Maileinsendung
nicht verstanden. Vielleicht haben Sie ja das sprachliche
Trioskop vorgestellt, die halbe Doppelung des Stereoskops, das
Melle so schön in seinem Proustchen Affen beschrieb. Dann nehme
ich dieses Posting gerne zurück und gebe zu, daß ich nix
kapiere.
Aspera draußen, Rheinland - 05.09.99 at 18:03:43
Heute Tagesspiegel lesen! Ein Interview mit Jasmin Gerat, mit
Super Fragen ("Können Sie dieses Gefühl beschreiben, Sie
haben oft Magenschmerzen, Rebellion war nie ein Thema?"),
Ratschlägen ("Studieren beispielsweise, das Abitur
nachholen") und dem Fazit: "Sie belügen sich
selbst" (soll auch gesünder sein).
Eine Neidattacke gegen Stuckrad-Barre mit dem Begriff
Abhak-Literatur ("Ja, stimmt, sehe ich auch so, kenne ich
aus meinem Leben"), Texte über Kluge, Zizek, Alsmann,
Michaux, Alexa Hennig von Lange (Kind ist zehn Wochen alt). -Was
wäre für Sie ein unmoralisches Angebot? -Werbung für ein
Produkt zu machen, hinter dem ich nicht stehe, für Strumpfhosen
zum Beispiel. So etwas lehne ich ab.
Eva Berlin, - 05.09.99 at 16:01:46
BETA lounge: Ich versteh die Regeln nicht. Vielleicht sind
hier tatsächlich ausschließlich Jungunternehmer, die nur noch
aussehen, wie die Jungs mit denen man bis vor kurzem noch tanzen
gehen konnte und ich bin der letzte, der immer noch tanzen will.
Der Musik besteht aus gesampelten Rechnerfehlfunktionen, abends
scheint sich der Hacker über die Fehlschläge des Tages
amüsieren zu wollen. Wenn sich dieses Programm irgendwann einmal
von SpaßTerrorKirmesTechno absetzen wollte, hat es sich
mittlerweile fest etabliert als PostSlacklerStehpartyJazz und
braucht dringend einen Tritt. Bewegen läßt sich dazu am besten
schleichend, huschend, wippend im Gespräch über die Zukunft des
(hier irgendeine Technik einsetzen). Getanzt wird jedenfalls
nicht (vielleicht muß ich meinen Tanzbegriff erweitern). Als
Kontrastprogramm versammeln sich an Kurt's Grill die Ausläufer
eine MegaPearls genannten Veranstaltung, auf der die wenigen, die
älter als zwanzig sind, aussehen wie dumpf ("Eins in Mathe
müffelt im privaten Bereich") In meinen Augen ist dieser
taumelnde Ausschnitt Jugend verschärft namenlos zerrissen.
Überall Unterhosen, Tätowierungen von fernöstlicher Mystik bis
Calimero mit Sombrero, Metall in fast allen Gesichtern, HipHop
und Kirchentag geben sich die Hand und durchweg wird mitgesungen
beit Peter Schilling "Major Tom". Ich bin ein alter
Sack, und das müßte man differenzierter sehen 1.
Schnürsenkelfarben bei Skinheads 2. Die tausend Namen für
Schnee bei den Eskimos 3. Begrüßungsrituale 4. Sneakers
(Beispiele der SubkulturAusdifferenzierung)
Zum Abschluß besuche ich das Sexkino Tutti. Mit zehn Mark
Eintritt bin ich auch für dieses Elend verantwortlich und fühle
mich ordentlich Scheiße vorm Einschlafen. 1.Ata Lamek 2. Lothar
Woelk 3. Heinz Knüwe (Fußballernamen aus dem Halbschlaf aus den
frühen 80er Jahren)
LORENZ große Klasse, die Beschreibung, der Moment, war alles
sofort da sonnenklar RENATE AUS F/O. Besser machen. Ich finde
pool am besten als Tagebuchwerkstatt, weniger als
Schlagwortdebattenanstalt.
ernst - 05.09.99 at 14:15:35
Altes Gasthaus Fischer Eymann, gleich am Ortseingang, Draussen
schliessen sie die Fahrräder an, krempeln die Hosen runter und
öffnen im Eingang die Reissverschlüsse ihrer Westen. Sitzen am
Tisch mit den Kacheln, sehen runter auf ihren
Campingplatznagellack. Möllmeiers Saalbetrieb hat gebrannt und
die junge Rabitschke ist wieder schwanger. Mit drei Stichen wird
die Kleinstadt zusammengenäht. Und dann sind wir dran, denn die
Kinder sind immer dran. Die, die sich mögen, helfen sich beim
Beleuchten. Fragen, ob Rainer den Job in Tokio kriegt und ob
Sandra mit summa oder magna promoviert hat. Erst die Beleuchtung,
dann der Seziertisch: Hat euer Frank denn jetzt eine neue
Freundin? Die sind immer so alleine, die Kinder. Arbeiten und
telephonieren. Kontaktanzeigen wollen sie nicht aufgeben, das sei
wie einkaufen. Neulich hat einer bei Petra übernachtet, der hat
sich hinterher nie wieder gemeldet. Klar hat er das nicht. Der
hat schon auf dem Weg zu ihrer Wohnung gesagt, sie solle sich mal
lockermachen. Und im Bett kam dann Menschmädchen, du bist immer
so ernst, sag doch wenigstens dreimal hintereinander Sackkratzen.
Wollte die nicht. Wollte die nie. Will mal nicht so sein und
nagel dich trotzdem. Kann Petras Mutter nicht wissen, dass es
besser ist, dass der sich nie wieder gemeldet hat. Sie macht ihr
immer noch Mut, nächste Woche ruft er bestimmt an, wirst sehen,
und Petras wird nie wieder etwas erzählen.
Und dann fangen sie an, uns zusammenzubringen. Petra mit Rainer,
Sandra mit Dirk, der hält eine promovierte Frau aus. Fahren nach
Hause und rufen uns an. Wollt ihr denn nicht mal wieder zum
Bennofest kommen? Und wir kommen nicht. Auch nicht zum
Schützenfest, nicht zum Weihnachtsmarkt. Wir flirten schon seit
Jahren im Supermarkt. Ein Comic ist schliesslich kein
Zweipersonenstück.
Kathrin, Halle, - 05.09.99 at 13:53:52
CARMEN SAMSON, das Abschiedswinken neben der Schüssel fand
ich sehr schön. Kann es sein, daß sie ganz dringend einen
(berühmten) Mann brauchen? Ich habe heute Nacht einen
kennengelernt. Er ist nicht berühmt und schläft hier neben mir,
aber das ist eine andere Geschichte.
MORITZ VON USLAR, auch ich warte ungeduldig auf ihr Manifest.
GEORG OSWALD, ihr Foto habe ich in ihrem Buch "Das
Loch" gesehen und mich sofort in sie verliebt. Sie sind gar
nicht vergreist und glatzköpfig sondern sehr sehr sexy.
ELKE NATERS, auch ihr Foto habe ich gestern in der TAZ gesehen.
Was RALF BÖNT über das Lächeln, das ihre Augen umspielt,
gesagt hat, stimmt. Sie sehen schön und klug aus. (auch ein
bisschen müde und kess)
REBECCA CASATI, wann kommt endlich das Modeheft heraus und was
ist darin ihr Favorit und was empfehlen sie für den Winter 2000?
BRITTA, warum schläfst du auf dem Dachboden und wie muß man
sich das vorstellen?
ERNST, die Geschichten mit deinem Vater rühren mich sehr.
EVA MUNZ, der Traum mit der außerkörperlichen Schwangerschaft
hat mir gefallen. Sind sie schwanger? Wären sie gerne schwanger?
Wo ist TOM KUMMER? kommt er wieder? Ich vermisse ihn sehr.
Und CHRITIAN KRACHT?
Hallo an alle anderen. Die Sonne scheint und ich lege mich zu dem
neuen Mann ins Bett. Noch nicht geschlafen seit Freitag. Gute
Nacht.
P.S. YVE SOLLEILMOON, du bist rührend, aber spiel mit deinem
Hund und schreibe weiter in deinem Tagebuch und gib es NIEMANDEN
zu lesen.
NINA Berlin, Deutschland - 05.09.99 at 08:54:05
USLAR: Man kann auch Sätze mit Verben machen. Echt. Mufft
nicht.
SAMSON: Manche verlieben sich nur in Menschen mit persönlichem
Referenten. In anderen Kreisen heissen sie Boxenluder.
OSWALD: Kinder, Schach, Jura, Bücher -sind Sie ein gefrässiger
Pac-Man oder nur ein blasser Karrierist?
SCHRÖTER: Besserwisser.
NICKEL: Was wollen Sie vom Leben? In Melancholie verwehen?
NATERS: Mögen Sie Frauen?
MUNZ u. CASATI: Ihr seid auf ner Party und wisst nicht wovon
reden?
Alle haben Angst. Vor den andern. Den Gespenstern hinter den
Buchstaben. Was noch mufft: Schwarz-weiss-Fotos. Morzarella.
Schwarze Kleidung. Adult-Check im Netz. Tagebücher.
Renate Frankfurt/O, - 04.09.99 at 23:02:35
Martin möchte auch einen Vietnamesen in den Straßen von
Hamburg haben, wir haben keine Vietnamesen, nicht die Art, die
Zigaretten verkaufen - in dem größten Dorf von Deutschland. So
ist es Martin nicht möglich - Geschichten wie Ernst zu
schreiben, aber dafür hat Martin den Ernst. Ernst sollte Bücher
schreiben. Vermutlich schreibt Ernst Bücher, aber sie sind noch
nicht zu kaufen. Es ist so gemeint - wie eben geschrieben. Ernst
hat die Poren, die Atmosphäre ein- und ausatmen, selbst im POOL
FÜR ALLE zu spüren. Und die Tristesse in seinen Texten - lebt.
Nicht der Erfahrung, der Selbsterfahrung aus den 7oern wegen. Das
ist gut. Das ist Ernst.
Martin Hamburg-Borstel, Germany - 04.09.99 at 19:31:32
Seit einigen Tagen steht ein Vietnamese vor meinem Haus.
Der Satz alleine, wie er da steht, klingt nach dem Beginn einer
leicht phantastischen Geschichte. Er ist aber schon fast die
ganze Geschichte. Der Vietnamese steht da, immer wenn ich vor die
Tür gehe. Vorher stand er im Park bei Kaisers, wahrscheinlich
haben sie ihn dort erwischt oder das Geschäft ging schlecht.
Jetzt steht er hier und wartet auf Kundschaft und holt aus einer
Plastiktüte unter einem Auto Zigaretten, wenn er darum gebeten
und dafür bezahlt wird. Ich lese Unsinn (Winfried
Menninghaus-Lob des Unsinns, Frankfurt 1995), ich telefoniere,
pro Stunde fällt ein kümmerlicher Satz ins blaue
windows-Fenster, ich gehe raus und der Vietnamese steht da, ich
liege rum und esse Käse und wer steht draußen: der Vietnamese,
ich lese ein Heft über Jonathan Meese und wer steht draußen:
der Vietnamese. Was kann ich für diese beschissen ungerechte
Welt, wer hat den Mann vor die Tür gestellt? Soll ich Zigaretten
verkaufen und er diesen Scheiß studieren? Hol mich raus aus
Deutschland! Langer ernstgemeinter Kuss. 1. Der Vietnamese 2.
Meine Bücherwand 3. Fotos in Brieftaschen 4. Kinder (Mahnmale)
Mein Vater zu Besuch: Wir wollten zum Wandern zum Wannsee. Nach
der Operation muß mein Vater in kurzen Abständen zur Toilette
und schon S-Bahn Friedrichstraße mußten wir raus. Erst war es
mir peinlich und ich schaute mich um. Dann war ich über das
Empfinden der Peinlichkeit beschämt und stützte meinen Vater.
Dann war ich stolz auf meine Unterstützung. Dann fand ich meinen
Stolz lächerlich. Dann waren wir am sogenannten WC-Center
angekommen, ich ließ meinen Vater alleine weiter gehen, er
stolperte, als gerade eine Kleingruppe junger Mädchen die Treppe
heraufkamen und ihn auslachten. Ich wollte vorwurfsvoll schauen,
stattdessen lächelte ich mit ihnen und schaute verlegen, da
schaute mein Vater mich und ich mußte ihm in die Augen sehen und
sah oder meinte zu sehen, wie er sich alt und gebrechlich fühlte
und sich als strengen Vater auf und mich abgab an die Welt aus
jungen Mädchen. Ich bin ein Verräter.
Neulich war Besuch aus New York da. Wir holten Bier, im Spätkauf
lief King Tubby, daß das Gemüse bebte, süßer Rauch, ich
grüßte den Blonden, der mich den Mann vom Paßbild nennt,
seitdem Sonja ihm einmal ihre Brieftasche geöffnet und er mich
darin entdeckt hat. Draußen saßen sie mit nacktem Oberkörper
und Kindern auf den Knie, der junge Mann im Skatepunkdress hatte
ein Laptop aufgeschlagen, zwei Alte stritten sich über den
Geschmack eines Bieres. Mein Besuch aus New York, Hauptstadt der
SpätkaufÜberfallFilme, war begeistert.
Es ist kälter geworden, draußen vor dem Laden stehen die Bänke
leer, heute lief Rumpelmetall und der Blonde redete wirr und
unablässig auf mich ein, nachdem ich hallo gesagt hatte. Die
zwei Alten waren noch da und hatten sich offensichtlich über den
Geschmack des Bieres geeinigt und tranken stumm. Um außer meinen
Getränken noch etwas mitzunehmen, nahm ich die Lehre mit, nicht
zu lange am Sommer zu hängen und den Titel für einen Monolog
namens "Spätkaufdealer auf Speed". Darin geht es um
das Verlassen werden, die Sorge vor dem Winter und der
Steuerfahndung, Beziehungsprobleme und zwei alte Männer, deren
Ruhe quält.
"Der Unsinn als faktische Lebenserfahrung"
Der Spätkauf befindet sich in der Choriner Straße.
BRITTA! schön (als Geschichte)
ernst - 04.09.99 at 17:25:06
Drei schlechte Nächte haben mich ausgelaugt und teilverdaut.
Vor der ersten Nacht lag eine Party. Mit Parties ist es immer das
selbe. Auf die von anderen werde ich so gut wie nie eingeladen,
bei denen hier zu Hause bin ich entweder krank oder muß am
nächsten Tag scheißefrüh aufstehen. Ich mußte um halb sechs
aufstehen. Deshalb habe ich auf dem Dachboden geschlafen, schon
um zwei. Mein oberflächlicher Schlaf wurde in winzige Segmente
zerlegt durch die Beats, die durch die Wände, durchs Holz
krochen. Ständig waren Bullen hinter mir her oder sie hatten
mich oder jedenfalls jeden Grund dazu. Als der Wecker klingelte
war es trotzdem keine Erlösung, denn ich erwachte mit
Kopfschmerzen, die Luft war trocken und staubig, ähnlich meinem
Mund. Ich kam gegen Null Uhr fuffzehn und mit Kopfschmerzen nach
Hause. Die Wohnung fand ich vor wie ich sie verlassen hatte,
leere Bier- und Schnapsflaschen, zerbrochene Gläser und überall
Kippen. Nur die Leichen hatte jemand beseitigt. Schnell schloß
ich die Wohnungstür wieder und verkroch mich auf dem Dachboden.
Diesmal wollte der Schlaf gar nicht erst kommen. Ich lauschte den
Sägegeräuschen in meinem Kopf und hatte das Gefühl hinter den
geschlossenen Lidern zu schielen. Plötzlich wachte ich doch auf.
Obwohl ich die schwere Eisentür verschlossen und Schlüssel
stecken lassen hatte, betrat jemand den Boden. Ich versuchte
meine Augen scharf zu stellen und erkannte den alten Yildirim.
Nackt, nass geschwitzt und vollkommen starr lag ich unter der
Decke und wagte nicht einmal zu schlucken. Die ganze Zeit hatte
ich einen trockenen Mund und jetzt pumpten die Speicheldrüsen
wie wild. Da lag ich in meinem Verschlag, und er wurschtelte und
räumte und meine Decke war schon ganz klamm. Endlich ging er
hinaus ohne mich da so erbärmlich und nackt gesehen zu haben. In
meinem Kopf saßen immer noch die kleinen Männchen und
versuchten mein Gehirn rauszuschaben. Am Abend fiel ich in mein
Bett, ich hatte gelüftet und den schlimmsten Ekel beseitigt,
sogar an die Kopfschmezen hatte ich mich gewöhnt. Ich schlief
sofort ein. Ich weiß nicht, ob ich zuerst die Augen aufriß und
es dann über mir aufs Dachfenster klatschte oder andersrum oder
gleichzeitig. Ein schwarzer Schattenriß schwebte über mir mit
ausgebreiteten Flügeln. Mir wurde schlecht. Ich starrte das Ding
über mir an, konnte gar nicht weggucken. Ein Vogel lag da,
abgestürtzt. Immer nur starrte ich den Vogel an, der tot sein
mußte. Langsam zwängte sich die Morgendämmerung an den
ausgebreiteten Flügeln vorbei und ich erkannte, daß es eine
Elster war. Eine tote Elster, unverletzt, vom Himmel gefallen,
was weiß ich. Die Sonne brannte schon wie verrückt, als ich mir
endlich Gummihandschuhe überzog und den steifen toten Vogel vom
Fenster nahm. Ich habe Kopfschmerzen.
Britta Hamburg, Deutschland - 04.09.99 at 16:36:20
liebe elke,
ich hab ja nicht mehr zu hoffen gewagt! das küsschen kriegst du
zurück, garantiert.
columbo münchen, bayern - 04.09.99 at 14:36:29
SB hat den Kopf eingezogenn seine Streitkultur ist
untergegangen. GMO hat die Suche nach dem wahren Martin
aufgegeben. Und MW hat nicht geantwortet: "Was ist ein
Wetzel?" Schade, der POOL ist ausgelaufen. Der POOL FÜR
ALLE nicht. Vater von Ernst - schöne Geschichte!
Martin Hamburg-Bahrenfeld, Germany - 04.09.99 at 13:55:02
Traum: Ich wandere in den Bergen und werde von einem Bären
überfallen. Die sexuelle Metaphorik meines Unbewußten erreicht
Stammtischniveau.
ernst - 04.09.99 at 11:48:08
Lieber Ernst,
Auch ich habe das mit Deinem Vater mitbekommen, und mich gefreut,
dass "sowas" möglich ist... Das letzte Treffen mit
meinem Vater (vor ca. 1 Woche) lief auch erstaunlich gut ab.
Endlich mal ohne Rumschreierei und schlimmen Verletzungen. Er
hats zwar wieder versucht, mich da in etwas reinzureissen, mich
irgendwie "hintenrum" zu verletzen, aber ich bin nicht
drauf eingestiegen, diesmal. Und das klappte hervorragend! Wir
haben dann im Biergarten gesessen, er hat mir von seinen vielen
Freundinnen erzählt und davon, dass er meine Mutter noch liebt
und dann hat er mich nach hause gebracht und wir haben zusammen
Portwein getrunken... Den Anspruch, dass mein Vater mich jemals
verstehen wird (was gibts da auch schon zu verstehen...) habe ich
nicht mehr. Ein sehr trauriges Beispiel von Vater-Sohn-Beziehung,
dass mir in letzter Zeit begegnet ist, möchte ich Dir noch
berichten. Vor ein paar Tagen war ich mit Max, meinem Freund auf
der Polizeiwache (er musste seinen Führerschein für einen Monat
abgeben..). Drinnen war kaum was los; nur ein Penner und ein
Skatertyp. Wie sich herausstellte, waren es Vater und Sohn, denn
der Skater begann unmittelbar nach unserem Eintreffen in einem
Schwall von Worten einen Monolog mit dem, offensichtlich
betrunkenem, Pennertypen. "Immer, wenn Du nicht mehr mit mir
klarkommst, sperrst Du mich ein...Ich verstehe, dich nicht. Warum
tust Du das? Ich würde so gerne mit meinen Eltern klarkommen. .
Weil meine Eltern sind mir sehr wichtig...Ich versuche es immer
wieder...Hörst Du mir zu..Du sagst nichts und denkst dir
wahrscheinlich deinen Teil..Wenn du doch endlich mal Stellung
beziehen könntest... aber du sperrst mich ein." Ich schaute
auf den Vater. Der Vater blickte stumm durch mich hindurch. Der
Polizist gab die Personalien ein, stumm, routiniert. Wir
warteten. Nach einer Weile blickte ich zu dem Jungen. Er hatte
den Kopf gesenkt. Sich ergeben. Und dann verliessen wir diesen
Ort. Ich fuhr.
Yve Soleilmoon Köln, Land - 04.09.99 at 11:18:37
An meinem Fenster fährt alle halbe Stunde der Nachtbus zum
Nordend vorbei. Manchmal stehe ich grade da, dann fällt mir auf,
wie oft ich da stehe, rauchend oder mit einem Buch in der Hand,
das ich pflichtschuldig vor die Augen führe, als sei der
Nachtbus mein Vater, der mich beim Fernsehn erwischt. Im Auftrag
der BVG werden die vorbeiziehenden Mitreisenden und ehemaligen
Nachtgestalten brutal beleuchtet, daß man den bösen Spaß von
ihrer Haut ablesen und direkt in die aufgequollenen Gesichter und
Pupillen schauen kann und daß ich einsehe mit dem Blick aus
meinem Fenster: bleib stehen und folge nicht dem sehnsüchtig
saugenden Busgeräusch in die Nacht und zum Nordend. 1. Nordend
2. Ruhleben 3. Stadtmitte 4. Südstern 5. Röntgental 6.
Witzleben 7. Schönfließ 8. Rummelsburg 9. Buch (Bus und
Bahnstationen mit hohem Sehnsuchtsfaktor)
KERSTIN!danke.
ernst - 04.09.99 at 01:41:12
Och Ernst, daß mit deinem Vater habe ich genau gelesen.
Zwischen Antwort und Nichtantwort ist oft kein Unterschied. Oder?
Nur weil wir hier auf die Größe von Wörtern geschrumpft sind.
Aber was glaubst du wieviel echte Gesichter vor dem Bildschirm
sitzen, vor deinem Text. Bei Gelegenheit erzähl mehr aus dem
Brief, aber auch die Alkoholiker am Teuteburger Platz sind gut,
der Kaisers, nur nicht so nah dran wie ein Brief von einem Vater.
Verdammt, warum schreibt mir mein Vater nicht solche Briefe?
Auf seiner letzten Postkarte stand: Alles läuft gut (das heißt
er hat eine neue Freundin), ich hoffe dir gehts gut (er hat
meinen letzten Brief nicht verstanden), ich vermisse dich und
umarme dich sehr (Au weia, seine Neue hat Kinder). Das Geschäft,
wegen dem er nach Brasilien ist, läuft schlecht. Sonst hätte er
gesagt: Bald schicke ich dir das Geld (damit ich zu ihm fliege).
Hey GABBA GABBA Beuse: ICH sehe aus wie Dosenbier. Britta, sag
ihm er soll nicht an meiner Lasche ziehen.
kerstin d. hamburg, - 03.09.99 at 23:40:42
Um halb 9 im Kaiser's genannten Supermarkt liegen eine Dose
Hundefutter, Toastbrot und drei Dosen Bier auf dem Förderband
vor dem Abstandhalterstöckchen, das sie von meinen Zeitungen
trennt. Schönen Tag noch, sagt die Verkäuferin, nach der
Herausgabe des Wechselgeldes. Der wird nicht schön, sagt der
neue Besitzer der Bierdosen. Na, trotzdem, schönen Tag noch,
sagt die Verkäuferin,.die offensichtlich nur einen Crashkurs in
kundenfreundlichem Kassierverhalten mitgemacht hat, und der Mann
schleicht sich.
Ich bin müde. Die Nacht war wacklig und unklar, jetzt fühlt
sich der Körper an, als hätte er Stunden geheult, taub,
erschöpft und leer. Die sehen es nicht. Ob ich geweint habe,
Drogen genommen oder den ersten Geschlechtsverkehr meines Lebens
gehabt habe, Die bleiben nicht stehen und klatschen oder helfen,
auch wenn der Stolz aus mir herauszuplatzen scheint und ich zu
leuchten meine. Was Die bemerken: wenn ich vergessen habe, meine
Hose anzuziehen.
Ich hatte hier etwas über Vergänglichkeit geschrieben, das
völlig unbemerkt vergangen ist. Vielleicht auch ein Zeichen. Ich
hatte hier etwas über meinen Vater geschrieben, daß niemanden
zu interessieren scheint. Aber ohne meinen Vater wäre ich
nichts. Für die Eitelkeit ist der pool wie eine Kopfwäsche
(zugegeben, der Vergleich ist eher schief als eben).
CHRISTIAN KRACHT! Ich habe einen Freund, der Michael Baute
heißt. Wenn wir Sie mit ihm verbinden, haben wie eine
Kurzgeschichte, die folgendermaßen lautet: Christian kracht.
Michael baute. Wir könnten diese Geschichte "So sind die
Menschen" nennen und Ralf bönt hinzufügen. MAIKE WETZEL!
In punkto Alles falsch machen werden Sie die Susan Stahnke im
pool. Erfrischend. BRITTA! Sie erinnern mich an Clara Drechsler,
die eine Heldin meiner Jugend (R.I.P.) war. EVA! Sven hat mir zu
spät erzählt, daß Du Du bist, sonst hätte ich gesagt, daß
mir der Artikel über Literatentagebücher gefallen hat. Ich bin
übrigens ich (sagt man so).
ernst - 03.09.99 at 22:26:39
Martin muß passen. Mit einem Brinkmann oder anderen Männern
kann ich nicht dienen. Aber Herr Oswald - Ihre Gespräche mit
Heiner Link - und der Dialog zwischen Niemann und Link - das sind
Sachen, die ich im Pool vermisse. Sagt Martin mal einfach ...
Martin Hamburg-Barsbüttel, Germany - 03.09.99 at 21:52:11
kann nicht sein, lieber oswald, daß das martin brinkmann ist,
er hätte sich zu erkennen gegeben. mir gegenüber doch, das
wäre er mir schuldig.
columbo münchen, bayern - 03.09.99 at 21:09:21
Leider ist die Badeanstalt in Hamburg-Farmsen geschlossen - in
irgendeine Kloake muß ich also eintauchen - und im POOL lernt
man immerhin das "prollen" von Teenagern wie die
Antwort von S.B. zeigt. Was ist Meike Wetzel? Ein Getränk!?
Martin Hamburg-Bambek, Germany - 03.09.99 at 18:17:07
sorry, Kathrin-Halle, habe zu spät gemerkt, daß Verwechslung
mit Verbal-Brecherin nahe liegt.
Maike Wetzel - 03.09.99 at 18:16:07
HÄ? (W/M)? Martin-Hamburg-Bramfeld?
Verlob dich doch mit Meike Wetsel und geht woanders baden.
stefan, hamburg, D - 03.09.99 at 17:51:44
Oswald! e5-e4. Häh? Und jetzt?
Nickelvertretung Deutschland - 03.09.99 at 17:46:36
Unter der Gürtellinie schreiben. Oder unter der
Wasseroberfläche des Pools. Das ist kaum noch zu schaffen - bei
dieser nicht literarischen Nabelschau. Aber wir haben es gewollt,
daß der Pool sich vor allen Gästen auszieht. Unrasierte Beine
von Elke, unrasierte Achseln von Britta und unrasierte Texte, die
trotzdem nicht einmal mehr kratzen können. Schön, daß die
Autoren (W/M) sich nicht zu sagen haben.
Martin Hamburg-Bramfeld, Germany - 03.09.99 at 17:22:38
Liebe Elke, danke für`s Angebot! Ich löse nur nicht so gerne
Ärger aus und werde einfach in eine andere Buchhandlung gehen.
Merci quand-même.
Sag ich doch gar nicht, dass ich was verstehe, Maike. Kaba/le?
Kathrin Halle, - 03.09.99 at 16:49:12
Elke, du Sau. Meine Achseln waren frisch rasiert und
wohlschmeckend. Und "Schwester" habe ich nicht gesagt,
nur kess, was ich nett meinte, aber ich kann auch anders. Und
Deine Narbe am Knie habe ich auch gesehen. Krokoschuhe trage ich
nicht, am liebsten gar kein Leder, sondern Hi-Tec-Turnschuhe. Und
ich weiß nicht, was Du Beutel-Beuse Dich so angepißt fühlst,
bloß weil mein Eintrag nicht unter Deinem steht, sondern einen
Klick weiter. Und hört jetzt sofort auf über mich öffentlich
nachzudenken, sonst stehe ich der Reihe nach bei Euch allen vor
der Tür und zeige Euch wo der Hammer hängt. Und mit Dir, Beuse
fange ich an!!!!
Britta ICH-Schwester, - 03.09.99 at 16:05:30
Irgendetwas hat beim vorigen Eintrag mein letztes Wort
gefressen. Und das muss
ich doch immer haben. Es sollte "Exil" heißen.
Schönes Wochenende
Verena München, und immer noch - 03.09.99 at 15:56:18
Bunte Welt. Deutschland hat ein neues Literaturmagazin. Beuse
und Oswald stecken
vierfarbig die Köpfe zusammen und warten auf einen flauschigen
Werbevertrag. B.
Böttcher, beseligt im Boygroup-Himmel, posiert ganz in weiß auf
Kölner
Chrom-und-Glas-Dachterrassen. Keiner weiß, woran es liegt.
Vielleicht hat Helmut
Markworts Lebensgefährtin ein Buch in die Hand bekommen.
Irgendeins. Ich hätte
mein Bunte-Abo nicht kündigen sollen, damals kurz vor der
Promotion. Kann schon
kaum mehr mitreden in den Zirkeln und Salons meiner Heimatstadt.
Ich fürchte,
mir bleibt nur noch ein sonniges
Verena München, immer noch - 03.09.99 at 15:48:11
Meine Beine sind tadellos epiliert und ich bin keine kesse
Schwester!
Liebe Kathrin, nenne mir den Namen deiner Buchhandlung und sie
wird mächtig Ärger kriegen, das versprech ich dir, und du mein
Buch.
Elke Berlin, Sonnenschein - 03.09.99 at 15:19:28
Oh, scheiße, Meike, jetzt kommt auch noch nach der alten
Angeberin die junge Zicke raus. Dann können wir nur eines
fordern: Schreibverbot - für erste. DAmit du ganz, ganz ganz
viel Zeit hast für tolle shootings, tolle Autos und tolle
Partys.
Chris Hamburg, - 03.09.99 at 15:08:04
Wer nicht verstehen will, läßt es halt bleiben.
Kaba-Kathrin.
Maike Wetzel - 03.09.99 at 13:45:52
Liebe Britta, verloben braucht eh kein Mensch. Und: wie kommt
man an das Buch? In der Buchhandlung heisst es immer nur
"Sie schon wieder. Die Naters, jaja.".
Kathrin, Halle, - 03.09.99 at 12:51:37
Und streicheln, Stefan Beuse, sollte mich sowieso keiner und
auch nicht füttern. Fasst mich bloß nicht an!!!!
Britta hh, d - 03.09.99 at 12:20:15
ERKLÄRUNG!: Aus dem gleichen Grund, aus dem ich mich
keineswegs mit Melle verloben werde, werde ich auch nicht im pool
schreiben: Ich mag so feste Bindungen nicht. Ich bin gern für
mich. Aber ich möchte "meinen" Platz gern Deutschlands
großartigstem Geist zur Verfügung stellen: HELGE SCHNEIDER. Da
hätten wir alle viel mehr von. Und Elke NatersÎ Buch müßt ihr
alle lesen. Ich habe es glatt von Berlin nach Hamburg
aufgegessen.
Britta Hamburg, eiskalte Stadt - 03.09.99 at 12:14:13
Elke Naters sah müde aus und hatte schlecht rasierte Beine.
Pfiffig, nee. Dazu ist sie schon zu klug. Eher kess. Sie hat
einen schönen Mund. Mein Vorteil ist, daß ich irgendwie nie die
Gelegenheit hatt, mir vorzustellen wie sie aussieht. Ich war also
nicht überrascht oder so. Sie war einfach da und sehr nett und
interessiert sich leider gar nicht für Fußball. Elke,
übrigens: Hertha ist nicht jetzt aufgestiegen, da hat der
Zeitungsfritze Dir 'ne Fangfrage gestellt.
Britta HH, D - 03.09.99 at 11:43:38
"Das ist ja lustig", (wenn Sätze schon so beginnen)
- Zeigefinger Richtung Ohrringe - "du putzt mit
Schmuck!" Ich habe die notwendigen Kopfschmerzen von
Klischess und davon, dass man von Klischees Kopfschmerzen kriegen
muss und dass man dann davon reden muss, dass man von Klischess
Kopfschmerzen kriegt. Und dann macht sie obendrauf noch
Kategorien auf - mit Schmuck putzen... Als sie in die Küche
geht, um neuen Wein zu holen, sich vorher umsieht und die leere
Flasche gleich mitnimmt, sag ich es: "Gehe hin, gehe her,
gehe niemals leer." Das wird ihr im Hirn kleben bleiben, und
sie wird beim nächsten mal nicht sagen "Das ist ja lustig,
du wohnt in Häusern, in denen die Mieter ihre Schuhe nicht vor
die Wohnungstür stellen."
Ist seit dem Manifest von 1924 eigentlich noch eines geschrieben
worden, das irgendeine Konsequenz für "die Literatur"
hatte? Ich warte mit.
Kathrin, halle, - 03.09.99 at 11:06:45
MAIKE WETZEL LANGWEILT TÖDLICH
Britta HH, D - 03.09.99 at 10:01:24
Herr Uslar, das Manifest will ich jetzt aber auch lesen!
Weiter muffen: Kravatten, Fernschach, Erstausgaben.
Wenn Dr Nickel und StA Oswald zusammentreffen, setzt eine
schlagartige Vergreisung ein. Obwohl die bei Nickel schon lange
vorher eingesetzt hat, auch wenn er versucht diese mit Songzeilen
aus der Popmusik zu überspielen. Popzitate muffen natürlich
auch, aber das wurde glaube ich bereits gesagt.
Katrin München, - 03.09.99 at 08:58:48
In der Ecke wird über eine Musik geredet, die gerade gespielt
wird und von einer Runde langhaariger Heavy Metall Fans mit
sogenannten Kutten als Kirmes Techno enttarnt wird. Der älteste
von ihnen geht mit schwerem Gang zum Schnauzbärtigen am
Plattenteller und wünscht sich mit drohender Gebärde seinen
Lieblingstitel von der Gruppe Megadeath. Zurück in der
Kleingruppe wird die Unkenntnis des Schnauzbärtigen und dessen
verängstigte Nachfrage, was denn ein Megadeath sei, lautstark
belacht. Man klopft sich auf die Schultern, wobei der jüngst der
Runde sich seine Hand an einer von den auf den Kutten befestigten
Nieten aufreißt, daß sie blutet. Die Gruppe stimmt den
allgemein bekannten Titel Blood and Hell and und in einem
sogenannten Headbanging fliegen lange, frisch gewaschenen Haare
auf und nieder. Es geht herauf und herunter. Es ist Rummel. Blood
and hell schreien die Jungs und das Blut aus der Hand des
jüngsten fließt zärtlich seinen Arm entlang in die sogenannte
Kutte, auf der ein riesiger Totenkopf von dem Schriftzug Kronos
überschrieben ist.
NICKEL! Nicht einnickeln vor lauter Wohlgefühl in den feinen
Unterschieden. Meine Krawatte heute: im Schrank. USLAR! "Ich
habe echt Bessseres zu tun" ist im Moment des Schreibens ein
Beweis des Gegenteils. BRITTA! Schreib doch mal, wie Frau Naters
so ist. Auf dem SZ-Foto ist mir das Wort pfiffig eingefallen und
anschließend Erich Kästner und Ballonmützen, Hosenanzüge und
der Kleine, der mit dem Regenschirm vom Dach fällt (Ulli?).K!
Ich habe das Argument nicht verstanden und meine Getränke
bezahlt. TISCHTENNIS! Die beste mir bekannte öffentliche Platte
befindet sich am Teutoburger Platz. Sie wird allerdings häufig
von einer Gruppe Alkoholiker für ganztägige Turniere genutzt.
"Habt ihr die gemietet?" lautete heute zum wiederholten
Mal die Gegenfrage, knapp nachdem wir vorsichtiges Interesse
bekundigt hatten. O.K., machen wir uns halt auf dem Rückweg
über die ihre kaputten Bewegungsapparate und die geplatzten
Adern lustig.
Natürlich eigentlich bald sollte man alles sein lassen. Komm wir
lassen uns erschießen
ernst - 03.09.99 at 00:01:35