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loop Archiv #5 (23.8.-28.8.1999)

anders als im pool sind hier die neuesten einträge oben

loop Archiv #4,loop Archiv #6


pool für alle

 Super Oswald.
Gestern (weil die Nacht) Pia erzählt: Sie wollte nur eine Schraube für ihr Schutzblech, da pries ihr der Verkäufer gleich ein Fahrrad an. Bauz meinte, das sei wie beim Flirten, man fragt nach Feuer und erwartet ein Feuerwerk.
Ein junger Mann hat etwas gesagt, von dem ich nichts mehr weiß, außer daß ich es mir merken wollte. Eine junge Frau hat mich angeschaut, vielleicht nur aus Versehen. Zu dem Thema hätte ich noch etwas sagen können, es kam jemand vorbei, den ich zu kennen glaubte. Wie würde ich reagieren, wenn Eva zu verstehen gibt, daß ich mit ihr nach Hause gehen soll. Sie tut es nicht, aber ich habe alle Vorbereitungen getroffen. War die Andeutung so zu verstehen oder warum war Felix plötzlich so wild und wütend. , hätte ich das Thema wechseln sollen, bevor es hoffnungslos um Bademode ging und wir uns in dieser Kinderlaune einrichten konnten. Eva hat meinen Arm genommen, um etwas vorzuführen. Der Abend ist verloren oder ich in ihm. An allen möglichen Stellen bin ich aufgekratzt.
Ein Bekannter aus Bonn: In der Disco auf dem Campingplatz in Südfrankreich tanzten wir Pogo (sagt man so?) zu Los Lobos. Danach gabs Joe das Taxi von Vanessa Paradis, die später mit Lenny Kravitz zusammenkam, der zuvor mit Lisa Bonet zusammen war, die sich mit Mickey Rourke im Blut gewälzt hat, der seine Frau geschlagen hat, deren Namen ich vergessen habe. Aljoscha Pause ging zur schönsten Frau auf der Tanzfläche und sagte ihr daß sie schön tanze. Ich war schüchtern und sie in einer Friedensgruppe, also fand sie mich süß und Aljoscha aufdringlich, weil er zuviel Parfum auflegte. Das brachte mir kurze Hitzewallungen und am Ende lagen die beiden im Zelt, weil er sich von ihren ersten Bedenken nicht hatte abhalten lassen. In Bonn gehörte dem Vater ein Laden namens Pantheon, in den Partypausen gingen die Jungs nach nebenan in die Tiefgarage und klauten Autoradios, in den Botschafterkinder floß internationales Blut und die Mädels redeten wie Jungs und machten alles mit. Ich war schwer beeindruckt. Vor kurzem habe ich Aljoscha wiedergesehen, beim Deutschen Sportfernsehen kommentierte er irgendeine Federballveranstaltung und die gute Laune hatte sich unauslöschlich in den Ausdruck eingegraben. Pixi-Rache. Nichts gegen Glück, aber das ist doch kein Dauerzustand.

e neustadt, - 28.08.99 at 20:40:54

Kontextsensitive Hilfe bietet mir mein Computer an. Wenigstens etwas. Eine Hand nach der ich Notfall greifen kann. Yeah, Nazi Rebeam. Vor und zurück in der Zeit. Scratch. Wenn ich mellomanische Texte lese verzieht sich mein Gesicht zu einem Grinsen wie beim Achterbahn fahren und ich komme ganz benommen wieder raus. Und dann hab ich Lust es noch mal zu machen. Ich lache einfach zu gern. Einmal saßen wir so beisammen, wir Junkies und Verrückten und einer lachte noch, als den anderen längst das Gesicht eingefallen und die Luft ausgegangen war. Er zog so ein bißchen Rotz hoch und sagte: &Mac179;Wer zuletzt lacht, lacht am besten." Und dann sind wir echt alle von den Stühlen gefallen. Absatz. Achterbahn fahren macht außerdem im Magen so&Mac226;n bißchen Gefühl wie verliebt sein. Besser ist noch Top Spin aber ich warne vor dem Shaker, das ist nicht mehr lustig und ich habe riesige blaue Flecken an den Oberschenkeln. Hämatome sagt man auch.

Britta Hammerbronx, Deutschland - 28.08.99 at 19:28:04

Mein lieber guter Valentin!
Chesa ist ja schön, gut und in Ordnung. Aber mach Dich doch nicht zum Horst. Hierfür müssen wir noch viel Suppe essen und groß und stark und reif werden! Wir sehen uns im WS 99/00.

marie DK - 28.08.99 at 18:44:38

Es geht nicht um dazugehören, sondern um denken und SCHÖN SCHREIBEN. Das meint: abstrahieren!

Britta fragt den aufmerksamen Leser: Gehörst Du denn dazu? , Ich gehöre zu Deutschland - 28.08.99 at 00:59:59

Sag mal Yve Soleilmoon, Du glaubst aber nicht ernsthaft, daß dein Psychogramm auch nur irgendeinen hier interessiert? Was bildest du dir eigentlich ein, für wie wichtig hältst du dich und den Senf, den du hier abläßt?! Es juckt keinen, du gehörst nicht dazu.

Ein aufmerksamer Leser - 27.08.99 at 21:41:40

Möchte ich etwas dazu schreiben? Nein, eigentlich nicht. Ich möchte etwas über mich schreiben, über mein Gefühl langsam aus einem riesigem Wollknäuel zu entsteigen...Ich halte den Anfang des Fadens schon in den Händen, oder ist es das Ende? Ist auch letztendlich egal. Jedenfalls kreise ich urplötzlich nicht mehr nur um mich und um mich herum mit Gedanken, die alles immer nur komplizieren und unnötig verwirren. Ich habe tatsächlich das Gefühl etwas von mir zu fühlen, und bei dem, was ich tue, ich selbst zu sein. Nicht mehr die Angst, die sonst ständig alles erstickt. Ich werde nachgiebiger, weicher. Ich habe zumindest vom Kopf her kapiert, dass ich mich nicht messen muss, nicht ständig beweisen muss, dass ich etwas Besonderes bin; nicht ständig mehr ankämpfen muss gegen andere Einstellungen oder Meinungen. Ich werde durchlässiger gegenüber Angriffen, provoziere sie auch nicht mehr ständig herauf, indem ich wie ein angeschossenes Wild, entweder blindlings nach vorne, dem Angreifer entgegenstürze, oder mich jammernd, den letzten Todesstoss erwartend, fallenlasse,- meinen Körper als Trophäe darbeitend. Der Schmerz, der mein ganzes Denken ausgefüllt hat, der mein Sein regelrecht in Panik erstarren liess, ist heute nur noch ein Abbild, ein verschwommener Schatten, der mich einen Moment lang streift. Es bringt nichts, von allen geliebt, von allen gemocht werden zu wollen. Ich bin nicht dieser verzweifelte Kampf, ich bin nicht die blosse Gegenwehr. Aber das war das, was meine Eltern, ja selbst meine Freunde so oft von mir zu sehen bekamen. Ein grosser Teil meines Lebens war aufgebaut auf diese Gegenwehr. Sich abgrenzen zu müssen, sich selbst zu definieren, indem man andere verteufelt. Ich bin nicht so wie Du; ich bin besser als du; ich bin weniger wert als Du... Immer diese Vergleiche. Ich habe mich selbst nie so angenommen, wie ich wirklich bin, sondern sehr oft immer nur wild um mich geschlagen, von allen Seiten Angriffe erspürt und abgewehrt. Nicht besonders erfolgreich! Und nun? Ich glaube nicht, dass meine Eltern mehr von mir erfahren oder mich und das was ich in meinem Leben tue, anerkennen.. Aber ich habe schon das Gefühl, dass sich die Situation entschärft. Ich mache ein Verstehen, ein Wahrnehmen nicht mehr zur Voraussetzung, ich klammere nicht mehr mit allen meinen Sinnen. Sondern lasse sie einfach sie selbst sein, ohne zu werten. Und lasse auch mich, ich selbst sein, ohne zu werten...

Yve Soleilmoon Köln, - 27.08.99 at 19:03:38

Angesichts des grauenhaften Pseudo-Gelabers hier (mit Ausnahmen) meine aktuelle Internet-Empfehlung: http://www.chesa.org/Valentin
M.F.G. Valentin F. Jakubow, München.

Valentin F. Jakubow München, Deutschland - 27.08.99 at 16:55:11

*Danke, zum erstenmal schreibt hier jemand mit Bezug auf etwas, nur dann wird es loop weitergeben. Natürlich soll man die Texte im pool genau beobachten, das ist der Sinn des ganzen, daß etwas entsteht daraus, und nur so macht es auch Spaß vom pool zu loop zu kommen - und zurück.
*Das Gästebuch heißt loop, weil die Idee eines Gästebuchs Unsinn ist. Als würde sich immer nur eine bestimmte Sparte Leser melden, die Irren, die Langweiligen, die anonymen Spinner. Es hat erstmal nichts mit dem pool zu tun. Deshalb ist loop etwas eigenes. Es dient nicht dem pool, es ist ein eigener öffentlicher Raum. Vielleicht dauert es eine Weile, wie auch der pool Zeit braucht sich zu finden, die Formen und den Inhalt zu finden, die zu diesem Medium passen.
*Wozu sich um das Langweilige kümmern? Die interessanten Dinge liegen brach.

Sven Lager pool, - 27.08.99 at 15:06:03

O.K. Aspera, Fingernägel gekürzt: für diese schöne Rede von ganzem Herzen. Und Zuse-PC, das hat mich schwach gemacht. Wenn Du auch mal nach Berlin kommst, ich war im Museum für Technik und Verkehr, da steht er, der Zuse-Computer, so ein schönes Teil, stand ich davor und es waren keine Jungs da mit Casio-Uhren. Schön. Und auch keine Bret Easton Ellis-Fans. Höh Höh. In seiner Plexiglasbox, Zuse: sexy.
Und verdammt, sie hat recht: Was wollt ihr alle hier? Beschlagen eure Plastiktüten nicht von eurem ständigen Gebrabbel?

the K., Kerstin Dynamite Hamburg, - 27.08.99 at 11:15:09

"Macht Euren eigenen Verein auf'!" - Das erinnert mich stark an meine erste Anti-Atom-Demo, damals kurz nach Tschernobyl, als ein Nazi-Opi am Straßenrand den jugndlichen Demonstranten zurief "Dann wandert doch aus, wenn´s Euch hier nicht gefällt!".
Immer schön weitergehen, bloß niemanden mit Verbesserungsvorschlägen nerven...
Da ich aber keinen Bock habe, meinen eigenen Pool mit eigenem Gästebuch zu eröffnen (obwohl ich die Arbeit, die Melle sich gemacht hat, anerkenne), will ich doch noch mal Kritik üben (um dadurch meine Stellung als Spießer vollends zu zementieren):
-Was wollen wir als Gästebuch eigentlich sein? In den dicken Gästebüchern der Museen, schreibt jeder bloß seinen Namen ("Mandy aus Eisenhüttenstadt war hier mit der 9a der 3. Gesamtschule-Süd, Kisses to the Backstreet Boys"), evntuell noch einen Kommentar zur Ausstellung ("Dies Kontrastierung der verschiedenen Elemente hat mich stark berührt"). Auf andere Einträge wird selten eingegangen, eine Reaktion des Lesers wird nicht erwartet. Anders ist es mit Schwarzen Brettern: man artikuliert ein Anliegen, wünscht sich Rückmeldungen; man gibt sogar Telefonnummern an, denn irgendwo muß man sich ja melden, wenn man das Hochbett kaufen will. Eine weiteres Forum, an das ich denken muß, ist die Klowand, wo eigentlich nur aus der Annonymität heraus provoziert werden will, anders kann ich mir die vorherrschenden Harkenkreuze und primären Geschlechtsorgane nicht erkären).
Diese drei Vergleiche gefallen wohl keinem und sollten als Ideal von uns nicht angestrebt werden. Wenn ich jetzt den untergegangenen literarischenn Salon bemühe, ist es mir schon selber peinlich...
Freuen würde ich mich über Tips und Kürzest-Rezensionen, wie z.B. einen Hinweis, dass ein ganz lesbarer Beitrag von Stuckrad-Barre in der FAZ-Beilage Bilder und Zeiten am 21.8. erschienen ist. Gut gefallen hat mir auch vor ca. zwei Wochen im SZ-Magazin auf Seite 4/5 (?) die neue Rubrik, die "Wie sehen sie eigentlich aus" ablöst von dem Poolisten Uslar-Gleichen.
Aber warum pinkelt denn kein Gestebuchschreiber den hohen Herren (und Damen) im Pool mal ans Bein? Zu kritisieren gibt es doch auch dort etwas...

Zum Abschluß noch eine kleine Anfrage: Obwohl keinesfalls vom Fach, sammele ich Material zur "U" / "non-U" Problematik im Deutschen. Während es im Englischen dazu einiges gibt, habe ich für den deutschen Sprachraum noch nichts gefunden. Auch wer mir außer den Wortpaaren Jackett-Sakko, Schlips-Kravatte, Klo-Toilette weiterhelfen kann, bekommt warme Worte (an: jmdiehl@hotmail.com).

Vivat, crescat, floreat Gästebuch

Diehl Mitte, Berlin - 27.08.99 at 10:35:22

Ist das ein Gemecker und Gemotze! Leute, es zwingt Euch doch keiner, hier etwas zu lesen!Oder gehoert Ihr zum Club derer, die meinen, zu allem Ihre Kritik abgeben zu muessen? Ist nicht immer noetig, macht doch euren eigenen Verein auf!

Line Bonn, Germany - 27.08.99 at 10:00:27

Ich würde jetzt gerne schreiben: Es geht mir hier einiges auf den Sack! Aber das geht nicht. Anatomisch gesehen. Also, Keks, Wecker, Geist, Eier (Eier geht...). Klingt schwächer als Sack. Quatsch, Sack ist in der Regel schon schwach genug. Aber worums mir geht: Es nerven extrem solche Sophies aus Köln, Xe aus USA (HarHar), Claudias aus Hannover, Mäuse auf Mars. (Is there live on mars? Frag doch David Bowie oder Hewlett Packard, die wissen das nämlich!).
Klar habt ihr recht, ihr Hirnamöben, hier gibt&Mac226;s viel Schreib-Gemurkse, Manierismen-Gekrakkel, Profilneurosen-Geschribbsel. Ja, hüben, wie drüben. Tolle Formulierung übrigens, Claudia Hannover, &Mac179;Hüben wie Drüben" erinnert mich gleich an Frau Dr. Wilms, abgewickelte Ministerin für Innerdeutsche Beziehungen, in jedem Interview fiel das &Mac179;Hüben wie Drüben" mindestens zehnmal. &Mac179;Hüben wie Drüben", wenn ich diese Stelzenkacke schon lese! Erst von Drüben nach Hüben rüberjemacht, wa, dann in Hüben groß rumgekotzt, um in Drüben darüber schwadronieren zu können, wie dämlich Hüben doch ist.
Ja, aber ihr habt trotzdem recht. ABER BEGRÜNDET DAS DOCH. Ihr habt hier die Gelegenheit zu sagen, der und der Text im Pool ist scheiße, weil... oder...der und der Text im Gästebuch ist supa-dupa-dämlich, da...... TUT DIES. SETZT EUCH AUßEINANDER. REIBT EUCH. Oder noch besser, postet doch EIGENE TEXTE, die so genial und geil sind, daß mir nur noch der Mund offen bleibt und ich, meinetwegen auch wir alle Milben hier, für den Rest unseres Lebens an Maulsperre leiden, ich meinen alten Zuse-PC verschrotten und nur noch die Klappe halten kann. MACHT DAS....ich würde mich sehr darüber freuen.
Zeigt es uns, zeigt es den Poolisten wie dämlich und profilneurotisiert hier alle sind. Wir, Die, hüben, wie drüben, von mir aus auch drüben wie hüben, geschenkt. Wir, Die...die, Pseudointellektuelle sind und auch schlechte Autoren. Zeigt es uns. Zeigt es denen da drinnen und uns hier draußen. BEWEIST ES, seid besser.
Ihr Claudias, Xse und Sophies, wenn ihr nur halbwegs hirn-satisfaktionfähig seit, dann schreibt selber hier rein und zwar, wie oben geschildert - ansonsten laßt es, ich hab schon an manche Klowand bessere Sprüche geschmiert, als ich bisher von euch gelesen habe.
Mit Postings wie die von Herrn Diehl, stimme ich zwar inhaltlich nicht überein, aber Herr Diehl äußert immerhin eine Meinung und begründet diese auch - zumindestens halbwegs. Aber dieses Gerotze a la &Mac179;Ihr seid alle doof, nur ich bin schlau" ist sowas von dämlich, wie es sonst eigentlich nur Lamas sind - und die können zwar auch spucken, tragen aber ansonsten nur Gepäck, MEIN Gepäck nämlich.

Aspera, mit nichtzerkratzbarem Gesicht und unverdrehbarem Arm, Bonn, RheinMein !! - 27.08.99 at 02:57:11

ja, ihr seid alle ganz wichtig im pool.

x USA - 26.08.99 at 16:08:16

Grundgütiger! Das isses jetzt? Hüben (Gästebuch) wie drüben ("Establishment") schlimmste Profilneurotiker am Werk! Deutscher als Deutsch...

Claudia Hannover, D - 26.08.99 at 13:05:28

heute ist wieder einer dieser tage, an denen die türe ein bisschen weiter aufgeht ... what a beautiful day.

gerda freistadt, österreich - 26.08.99 at 11:26:22

es mag zwar nicht unbedingt der richtige ort sein, diese bitte zu äussern. aber können die leser des werten loops mir heisse tips geben, wie ich am charmantesten das kommende wochenende in berlin verbringen kann. what's hot and what's not.

dr. disko. bald ein düsseldorfer in berlin, - 26.08.99 at 02:27:41

MEMOS:

MEMO I:
Werter Herr Diehl, trotz Ihrer kleinen Schwäche bei der Zuweisung der geschlechtsspezifischen Höflichkeitsformen - hier im Gästebuch werden die Etiketten nämlich streng beachtet und gewahrt - habe ich mich sehr über ihre prompte Reaktion gefreut. Gefreut, weil Sie doch Humor haben, womit nicht unbedingt zu rechnen war. Nicht ganz verstehen kann ich allerdings die bei Ihnen und vielen anderen weitverbreitete Tempo-Sentimentalität. Vielleicht können wir uns aber auf folgenden Nenner einigen: Etwas mehr Tempo, wie auch immer definiert, stände dem pool gut ins Antlitz. Bitte vermeiden Sie, werter Herr Diehl, bei ev. künftigen Einträgen in dieses geschätzte Gästebuch, die Verwendung von so vielen X-sen. Ich müßte Sie ansonsten der verdeckten Fäkalsprache verdächtigen und die ist ja doch um einiges widerlicher, als die offene.
Hochachtungsvoll
Aspera,

MEMO II:
Sophie aus Köln, ja, der Begriff ist urheberrechtlich geschützt und steht schon auf meiner Visitenkarte. Bald werde ich mir auch noch Pseudointellektuelle schützen lassen - und dann komme ich kassieren.

Aspera, mit Captain MEMO auf dem Rhein Bonn, Rheinland! - 25.08.99 at 19:25:00

Es ist eine schlechte, sowie auch dumme Idee, mit schlechten Autoren (Entschuldigung, ist dieser Titel urheberrechtlich geschützt?)ein Forum zu eröffnen, welches nur von Pseudo-Intellektuellen genutzt wird.

Sophie Köln, Dtld. - 25.08.99 at 17:18:29

das ist ja furchtbar! reißt euch mal zusammen!

mouse on mars - 25.08.99 at 17:03:29

das ist ja furchtbar! reißt euch mal zusammen!

mouse on mars, - 25.08.99 at 17:02:59

Lieber Herr Aspera, gern möchte ich mich für Ihren Eintrag bedanken, lieber wäre es mir gewesen, dieses nicht öffentlich zu machen, damit jetzt nicht alle 16jährigen hippen Teenygirls in diesem Forum, die den Tip aus der Allegra bekommen haben, denken, ach, der Spiesser findet Aspera gut, dann muss der aber doof sein; aber das geht ja nicht, da ich nicht wuesste wohin schreiben.
Also: Ich habe meine alten Westermanns Monatshefte beiseite gelegt, nachdem ich vorher alle Versicheungsunterlagen des Tages abgeheftet hatte, und doch nochmal ins Gästebuch gelinst. Und ich muß sagen, dass der Bonner Generalanzeiger den Grossteil des Pools in den Schatten gestellt hat. Ich bin ja auch kein kompletter Pool-Freund, sondern (als alterrr Konservativist) nur der Autoren, die schon damals -zur guten alten Zeit- in Tempo geschrieben haben.
Mit xxxxxxxxx Gruss, Diehl

Matthias Diehl Berlin, BRD - 25.08.99 at 16:21:37

Der Bildschirm rückt immer näher sodaß es in mir eine unheimliche Gänsehaut hervorruft, oder bin ich es, die sich immer näher diesem quadratischen Elektrogerät zubewegt weil das Augenlicht immer schlechter wird? Eigentlich hasse ich Computer und alles was daran gehängt ist, aber, es ernährt mich. Ich sauge daraus Informationen, verdiene damit meine Schuhsammlung und bin an der schnell rotierenden Welt angeschlossen. Ohne dieses graue Ding würde ich mich wahrscheinlich vor Mitleid auflösen. Dasselbe gilt auch für den Flimmerkasten, dem grössten Werbeinstrument und der viel umstrittenen Sexplattform. Ich spreche hier über die multimedia Wohnungseinrichtung. Jeder hat ihn und regt sich auf. Aber sobald er weg ist verbreitet sich eine Traurigkeit, welche nicht erklärbar ist.....

rea CH/D - 25.08.99 at 16:15:37

ja ja ja da mach ich mit!!! du hältst sie fest und ich dreh ihr den arm um. bitte!!!! aufhören!!!!
asperaaaa!!!!

K. Luft Berlin, - 25.08.99 at 13:15:56

Aspera, immer wenn ich Dich lese habe ich danach das unwiderstehliche Gefühl Dir das Gesicht zerkratzen zu müssen. Aaaargh. Wo bist du? Zeig Dich! Ich suche Dein Gesicht in der Menge an der Infobox, ich starre die Frauen an auf der Museumsinsel, aber Du bist ja nicht hier. Rheinland! Sag mir Deinen echten Vornamen. Meiner ist KERSTIN. Echt.
Und überhaupt: Wo ist mein Melle. Quickshot.

Kerstin, yes, Dynamite Internetcafé, mit Betonung auf Kaffeefleck, - 25.08.99 at 12:41:47

Lieber Herr Melle, melden doch auch Sie sich wieder zu Wort. Dann hätte ich eine Sorge weniger. In banger Erwartung.

Birgit Graf Winterthur, Schweiz - 25.08.99 at 12:24:24

Aha, Sachen gibt es... Bin auf Euch durch Allegra, der Bravo fuer Leute ueber 20 gestossen, und musste doch mal reinschauen. Verstehen tue ich nicht viel von Eurem Konzept, aber vielleicht sollte ich mal mehr lesen? Vielleicht wird es dann interessanter?
Line, Bonn, 25.08.1999, 11:55 h

Line Bonn, Deutschland - 25.08.99 at 11:55:42

Lieber Matthias. Bitte nicht mehr auf Loop klicken, wenn Du die schönen intelligenten Texte im Pool gelesen hast!
Danke.

Tim Phantasialand, - 25.08.99 at 11:46:49

schön, vom sommerlichen neckarschneetreiben zu lesen, kurz nachdem man es selbst erlebt hat, und gelegentliche spiegelungen von ereignissen a la bubis oder finsternis zu entdecken... mitten im endstadium der krankheit zur promotion, mit letzten experimenten an widerspenstigen nervenzellen beschäftigt, und natürlich mit SCHREIBEN, was hier was ganz anderes bedeutet, ja nicht persönlich, sondern möglichst unauffällig, seriös und angepaßt an die standards. z.b. ich/I zu verwenden ist absolut verpönt. pool also eine angenehm leichtfertige abwechslung. warum denn nicht mit wasser kochen...

gatinha v., neurotisch heidelbersch, - 25.08.99 at 11:31:13

Aus dem General-Anzeiger, morgen, 25/08/99: [header] WINDIGE GÄSTEBUCHTEILNEHMER RAUBEN POOL-LESEVERGNÜGEN. [uz] Weiterer Skandal am Pool - Aufrichtiger Leser beschwert sich. [t] Ein weiterer Skandal ereignete sich gestern im Lager-/Naters&Mac226;schen Internetprojekt &Mac179;ampool". Ein aufgebrachter Leser fühlte sich durch die Wortwahl und die Texte der Gästebuch-Poolisten gestört. &Mac179;Jeden Morgen ist Pool-Lektüre für mich ein Muß zur Konfitüre", berichtete der treue Pool-Leser Matthias Diehl aus Berlin. &Mac179;Doch das Niveau des Gästebuchs verdirbt immer alles", empörte sich der Versicherungsvertreter weiter. &Mac179;Wenn ich in den herrlichen Wortschöpfungen der Pool-Autoren schwelge, drängen sich mir immer die Fäkaltexte dieser Möchtegern-Kreativen in den Hinterkopf", so Diehl, der sich mit Texten auskennt, da er seit 35 Jahren treues Mitglied des Bertelsmann-Buchclubs ist. &Mac179;Früher hätte es das nicht gegeben, da haben wir immer bescheiden zugehört, wenn des Dichterrrrs Stimme zu uns erklang", begründete Diehl seinen Vorwurf. Diehl hat nun vorgeschlagen, eine Bundeszentrale zur Internet-Textkontrolle ins Leben zu rufen, eine Mitarbeit als ehrenamtlicher Zensor könne er sich durchaus vorstellen. (asp)

Aspera, Redaktion Nachrichten und Berichte, Bonn, BR Deutschland - 24.08.99 at 22:23:32

ROBERT!?

Britta Hamburg, Deutschland - 24.08.99 at 20:29:32

Verspätet, aber dennoch: MAIKE WETZEL!Deine Jammerode über das Filmstudium (16.08.1999) saugt. Du bist eine Elite-Studentin und ich finde diese Fragen legitim und verständlich. Wenn das die einzige Sorge ist, die Dir Dein Filmstudium bereitet, brich es ab. Sag doch mal, warum die deutsche Filmlandschaft immer noch brach liegt. Hat es vielleicht damit zu tun, daß viele die Auseinandersetzung mit den (übrigens sehr fundierten) theoretischen Hintergründen scheuen? Wie gewichtest Du dramaturgische Regularien / Konventionen / Vorschläge (nenn es wie Du willst) und spielerisch-atmosphärischen Erzählfluß? Wie ist die Stimmung unter Filmleuten? Was bedeutet es, ein Filmprojekt durchzuziehen. Oder wenn Du schreiben willst, tu es. Hier findest Du auf jeden Fall aufmerksame Leser. Ich habe nicht den Eindruck, von Dir etwas &Mac179;geschriebenes" gelesen zu haben. Setz Dich mal richtig milbenmäßig auf Deinen Arsch und biete uns was. Von mir aus unterirdisch schlecht, aber mehr als "Aha" möchte ich schon dazu sagen können. Ich bin verärgert und habe kein Abitur.


Britta, Elitestudentin scatology rules o.k., - 24.08.99 at 20:27:39

: sollte "Verzeihung Britta." heißen

robert hamburg, - 24.08.99 at 20:27:22

Schäme mich. Zu viel M.-TV geguckt / gekuckt. Veizeihung Britta. Kann wohl nicht funktionieren. Thyroxin macht alles ... Das war dann damals als heute. Ist es ein Kompromiß, nett zu sein? Fragt ein Schwein.

robert hamburg, - 24.08.99 at 20:22:25

Zeige mir Dein Gaestebuch, und ich sage Dir wer Du bist? Wenn es danach ginge, düfte man Pool nicht mehr lesen. Das Gästebuch ist furchtbar mit seiner zusammenhangslosen Fäkalsprache und lauter selbsternannten Kreativen. Das sind die Leute, die, als sie zum Abitur gefragt worden sind, was sie denn mal machen wollen, gesagt haben "Was mit Kunst oder Journalist.". Soll ich jetzt bei jedem Text der Pool Autoren an dieses furchtbare Gästebuch denken und mir dadurch den Spass der Lektüre verderben lassen? Oder besteht Hoffnung, daß sich auch mal etwas intelligentere und bescheidenere Leute zu Worte melden. Kann mir bitte jemand (evtl. Nickel selbst) verraten, was denn nun aus academix geworden ist, ob es ganz eingestellt worden ist oder nur Nickel gegangen ist...Danke.

Diehl, Matthias Berlin, Deutschland - 24.08.99 at 18:27:21

Aspera! Goldbug! Das K.Berlin! Schreibmilbe Britta! Was wäre der Pool ohne euch, ihr kleinen sexy Asseln! Jetzt Finger geknackt und auf die Tasten, lustige Hüte vernichten. Macht ihr Euch Sorgen? Zuviele volle Aschenbecher, oder wie war das Das K. Berlin, wer hat den Eiersalat überhaupt mitgebracht?
Goldbug sitzt wieder in der Ecke und brabbelt vor sich hin. Wer hat ihm die Pille gegeben? Aspera hat recht, Schröter unterstützen. Die anderen Schreiber haben ANGST.
PS: Yve Soleilmoon aus Köln, was soll das? Du heißt Sandra Bäcker, fährst eine Golf 'Pink Floyd' und solltest es besser wissen: die einzige Maske die zählt ist die Gurkenmaske.

kerstin dynamite jetzt: in berlin, - 24.08.99 at 12:54:15

Tja, wohl alles beim Alten. Aber beinahe, leider nur beinahe, wäre ja mal was passiert. Da setzt sich doch der Schröter hin und klopft einen wirklich guten Text in den pool und - und das ist NEU - baut sogar die geforderten Reibflächen ein. Gebannt sitzen einige erzählende Ichs vor dem Bildschirm und warten, ob und wer sich reibt. Ein ganzer Tag vergeht. Dann sind sie wieder da, die alten Dückers-Hüte, eben doch alles beim Alten. Herr Schröters, geben Sie Ihren Kollegen doch bitte etwas von Ihrem Campari ab, vielleicht hilfts.

Asp. Paris-Dakkar und zurück, - 24.08.99 at 11:02:45

Dem einen das Gehirn gespalten, dem anderen die Eier tätowiert. Und jetzt: alles beim Alten! Welcome back!?

Schreibmilbe B. In Gedanken unterwegs, - 23.08.99 at 23:48:59

Wozu sollte man sich verstellen. Nützt das denn irgendjemanden wirklich? Ich bin es leid ständig mit einer ansprechenden Maske herumlaufen zu müssen und ständig zu reagieren oder gar mich dazu gewzwungen zu fühlen, andere zu manipulieren. Gezwungen, weil "nur so kommt man weiter" bzw. "die anderen machens ja auch,-zu ihrem eigenem Besten" usw., bzw. "man muss schaun, wie man mit dem geringstmöglichen Aufwand, ans Ziel kommt".. Und der Inhalt? Zählt der noch? Oder geht es nur noch um eine möglichst gute Verpackung? Ist das der Grund, weswegen so viele Beziehungen in die Brüche gehen, weil sich immer mehr Menschen in eine Maske verlieben? Und was ist heutzutage noch Freundschaft, ausser einer irgendwie gearteten Konvention, einer Verabredung zum Tee, zum Playstationspielen, zum Reden über die immergleichen Themen, zum "Kommentieren des Zeitgeschehens" blabla. Und wirkliche Nähe? Sich wirklich fühlen und aufeinander einlassen . Passiert das? Warum ist es oft so schwer sich verständlich zu machen? Worte sind oft so trügerisch. Musik z.B. ist da schon direkter, aber selbst da muss man sich schnell rechtfertigen. Ich höre das, weil ich so bin, weil ich dabei etwas Bestimmtes fühle. Kannst du das einfach nur nachempfinden, ohne zu werten? Wenn du mir etwas vorspielst, worum geht es da? Geht es darum, dass ich dir zustimme /mich dagegenlehne, "ja, dein Geschmack ist gut../schlecht" oder darum, zu fühlen? Geht es um Wertung? Muss ich mich immer messen? Immer!, meine ich, auf der Hut sein? Wettkämpfe selbst da ausfechten, wo sie eigentlich garnicht hingehören? Was meinst du? Gibt es sowetwas wie das Bedürfnis danach wirklich das Innere eines Menschen zu erfassen oder ist es die "schöne" Oberfläche, die dem Bedürfnis nach "Authenzität" den Rang ablaufen hat. Ist Oberfläche schön? Und wenn ja, was ist so schön an ihr? Ist es das Unterhaltsame, das Image, die Farbe; die soziale Anerkennung, das Wohlgefallen gebiert. Am Wochenende, wenn ich ausgehe, vermisse ich Menschen, die Spass haben! Die meisten stehen da, und sind vollkommen erstarrt, wie eine Maske... Und die die tanzen, tanzen mit versteinerter Miene ...Warum lassen sie denn nicht ihren ganzen Frust irgendwie raus und schreien oder heulen oder sonstwas? Das einzige aber, was noch passiert, ist das man angepöbelt wird. Sie hoffen wahrscheinlich auf einen grossen Zampano, der einen Zauberspruch spricht und alles wird schön! Oder ihnen gefällt die Musik nicht?...Aber wenn man sie fragt, dann ist alles o.k.!! "Ist doch gute Mucke, oder?" sagen sie und starren einen an, als wüssten sie es selber nicht. Manchmal kann ich den Leuten nicht ins Gesicht schauen. Und wenn ichs dann doch tue, vergeht mir nach einiger Zeit das Lachen... Ich würde gerne wissen, was das soll? So bitterböse ists doch garnicht in der Welt. Da wurde einem von klein auf verboten, sich auszudrücken, Gefühle zu erleben und anzunehmen und dann wehrt man sich später mit aller Vehemenz dagegen, sie irgendwie rauszulassen. Und dann wird es destruktiv. Selbst beim Tanzen geht es schon garnicht mehr darum Spass zu haben, sondern mit möglichst eingeübten Schritten, möglichst gut dabei auszusehen. Kein Wunder, dass das keinen Spass macht. Ich finde das jedenfalls ziemlich bedrückend. Ich habe schon auch versucht das Spiel mitzuspielen..Aber es macht mir einfach keinen Spass...Nein! Blicke von Frauen sind die von Konkurrentinnen und die von Männern sind Blicke von Jägern. Das ist doch blöd. Lieber tanze ich noch für mich, wenn ich Lust dazu habe und mich nicht verunsichern lasse, oder ich verkrieche mich in mein Zimmer und mache Musik. Es gibt schon noch ein paar Menschen, mit denen ich kommunizieren kann ohne diese blöde Trickkiste voll mit Masken. Das ist zwar auch nicht immer ganz einfach...und wenn es sehr nah wird, das ist man ja auch kaum gewohnt und muss auch ausgehalten werden. Aber für mich ist es die einzige Art und Weise, wirklich etwas voneinander zu erfahren, die einzige Art authentisch zu sein, die für mich wirklich in Frage kommt.:( :)

Yve Soleilmoon Köln, Deutschland - 23.08.99 at 21:46:29

Haben sie vielen Dank, Herr Lager! Nur langsam klingt der Reinkarnationsschock ab. Lassen sie mich erst den Schlaf aus den verquollenen Augen reiben. Ist das denn auch wirklich... -die Bildschirmaufteilung, die Farbe, das sachliche Layout...- Nein Zweifel ausgeschlossen, hier ist die Seite, FORMERLY KNOWN AS "DAS GÄSTEBUCH". Hat irgendjemand eine Ahnung, wie man sich fühlt, wenn man eine Party verläßt, nach einer Woche wieder kommt und feststellen muß, daß keiner aufgeräumt hat? Kommt her, seht's euch an und helft mir die eingetrockneten Eiersalatreste von den Sitzpolstern zu kratzen. Verbindlichst, K. Darf ich noch mal ganz Kurz? - Danke! Melle?! (Hase) - gibt's denn sowas: " Ich (Igel) bin all hier!!"

Das K. Berlin, D-Land - 23.08.99 at 19:34:24

Der Stil ist die Klasse! Wir sind Monolithen, explikative Litanei, Genomscouts Martinsried, die Rückkehr der Regierung: Das alles lässt Erinnerungen wachbleiben. Und als der Herzog her zog, brachten sie in Teheran den Tee heran. Trust me. I'm the sunscreen. Macht eines grandiosen Stils, Kosmismus, ganz auf die Erkenntnis, Änderung und Besserung des Weltalls gerichtet. Die innere Stimme, per via durch ... (Figuren in Nacht wegsacken lassen)

goldbug 10245, berlin - 23.08.99 at 18:42:57

was früher das gästebuch ist heute loop. klingt besser, schmeckt besser. nach einer woche pause nun wiedereröffnet. für alle. wie immer.

sven lager pool, - 23.08.99 at 14:06:59