Navigation




| loop # www.imloop.de

loop #506

winter of loop

 

In der Erzählung 'Kuhauge' gibt es natürlich keinen Klatsch, Traatsch und keine Neidereien; in den Tagebüchern: ja. Die sind exhibitionistisch und subjektiv-ehrlich (wie die von Klaus Mann).

 
GŁTeE - Notizbücher - 23. März 2017 22:10 Uhr
 

>es<

 
GŁTeE - 23. März 2017 21:30 Uhr
 

Raddatz ist Jahrgang 1931. 'Kuhauge' hat er mit etwa 50 Jahren geschrieben, d.h. er mußte 50 Jahre alt werden, um das schreiben zu können. Für mich ist eine der besten Erzählungen des 20. Jahrhunderts! Eindrucksvoller, ergreifender geht nicht.Den Krieg, die Berlin-Bombardierungen auch, als Kind erlebt: mutterlos.

 
GŁTeE - Berlin - 23. März 2017 21:29 Uhr
 

Zwei Doppelkonzerte / Schulden, aber erhöhte Einnahmen demnächst / die Kredite dürften gegen Weihnachten auf Null abschmelzen / aber: die Zähne? / und eine neue Brille könnte nicht schaden! / von Klamotten mal ganz abgesehen

Kein Auto - leider (werde ich mir wohl nie mehr leisten können / sogar mit meiner Halbwaisen-Rente konnte ich mir damals ein Auto leisten / war aber auch absolut notwenig, abseits in der Prärie wohnend)

 
GŁTeE - 22. März 2017 23:38 Uhr
 

Seit Mitte Februar las/lese ich Fritz J. Raddatz:
Tagebücher 2002 - 2012
Unruhestifter (die Autobiografie)
Karl Marx (Biografie, streng wissenschaftliche 417 Seiten, bin auf Seite 136)
Heine (der Essay, sicher auch eine Art Raddatz-Portrait, mit für mich neuen Aspekten/Erkenntnissen)
Kuhauge (bin dran: eine unglaublich dichte, gute Prosa; keine leichte Lektüre allerdings; wahrscheinlich sein bestes Buch! aber ich habe ja erst das erste Kapitel gelesen;) Dieses schmale Buch sollten Sie vielleicht als Erstes lesen - also ohne Kenntnis des biografischen Hintergrunds!)

 
GŁTeE - 22. März 2017 23:25 Uhr
 

Und wieder
sagt hier keiner einen Ton
schreibt hier keiner ein Gedicht
und niemand streitet sich
und stellt in Frage

Es hat sich ausgelebt
der loop ist tot
wir wollen ihn begraben

Oder wird alles neu
und steigt ein Phoenix aus der Asche?

Nein
das Motorrad der Zeit
kennt keinen Rückwärtsgang

Es ist
was war
in Ewigkeit:
zuerst war Streit
und Chaos
Annäherung
und Freundschaft dann
Respekt
Verständnis

Der loop hat seine Leser verloren?
(Womöglich hatte er nie welche?)
Nie wichtig war der loop
war Gästebuch
emanzipiert
und frei gelassen

Für mich ein Medium
in Kreativität
und Meinungsäußerung
für Austausch
und Experiment
für sprachliche Betätigung

Sie schreiben Bücher
und werden berühmt
betreiben ihre blogs
oder verlieren gänzlich das Interesse
an diesen digitalen Spielereien
mit denen so viel Hoffnung verknüpt wurde

Einige wurden reich
alles kommerzialisiert

Mein Blick
und meine Bahn
war schnell verengt

Was blieb, was bleibt?

facebook, twitter, what's app, smart-phone?

Nein
das sicher nicht

Die Offenheit
und weltenweite Vernetzung
und
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten..."

Also nicht nur die Journalisten
(über Jahre dieselben)
und Berufs-Schriftsteller

 
GŁTeE - 21. März 2017 23:51 Uhr
 

Nach achtwöchiger Abstinenz: im Bücherparadies G. einunddreißig Bücher erstanden (für phänomenale 109,- Euro, EIN neues darunter: Julian Barnes ...)
Ansonsten bin ich immer noch 'bei meinem Raddatz': Tagebücher 2002-2012, Unruhestifter (die Autobiografie: ganz spannend, dochdoch), Karl Marx (auch ein dicker Wälzer: reine Wissenschaft und auf - persönliche - Erkenntnis aus, nicht so 'der typische Raddatz', ein bißchen wirr kommt es mir vor, aber das liegt wohl auch am 'Thema'); gleich womöglich beginne ich mit dem Heine-Essay (Gott sei dank nur 95 Seiten;) und 'Kuhauge' habe ich mir bestellt.
Genau: so ist das Leben!
Ganz positiv sehe ich das im Moment.
Den ZEIT-Magazin-Artikel über Maxim Biller habe ich vorhin gelesen: sehr toll geschrieben! Also: ich mag den ja (den Schriftsteller meine ich). Urteilt übrigens z.T. 'raddatzähnlich', bzw. -gleich)
Die nächsten Wochen könnten stressig werden, aber darüber will ich nicht nachdenken. Im besten Fall wird es positiver Stress.
Mein Freund - Gott habe ihn selig - wäre heute 71 geworden, und eine 'Freundin' ist nun 49? O weia, wie doch die Zeit 'vergeht' (gibt es sie denn überhaupt?)

 
GŁTeE - bücherbasar - 15. März 2017 22:02 Uhr