loop #382
winter of loop
GüTeE - 25. Januar 2012 23:38 Uhr
Warum nicht mal ein Gedicht schreiben oder abschreiben, lernen oder als Geschenk einer Freundin mitteilen?!
GüTeE - hört besser auf, bevor es noch schlimmer wird - 23. Januar 2012 22:07 Uhr
Zeitenim Kindheitsdorf, im großen Bremen, in der Volks-, Real-, Berufs- und Fachoberschule, im Konservatorium, im Großhandelsbetrieb (französische Qualitätsweine), in der Wohngemeinschaft, im Auto, in den Discotheken, im Bett, an der Gitarre, unterwegs auf dem Fahrrad zum Harz, im Bus nach Frankreich und Spanien, im Opel Admiral durch Europa, wahrscheinlich 1970, gleich nach der Realschulzeit, im Opel Kadett an s Mittelmeer, im Flugzeug über Borkum, im Flugzeug nach Malaga und nach Südafrika 2006, im Bus durch Andalusien, die Woche in der französischen Familie, in Sillé-le-Guillaume, auf Arbeit, beim Üben, am Frühstückstisch, unter der Dusche, im Wald und unterwegs, im alten Haus, im Garten, am ComputerRäumeein altes und das weiß-grau verputzte Haus, der Bauern-Pachthof, das Dorf in Norddeutschland, oben im dritten Stockwerk und im Keller in Bremen, über den Wolken, den Alpen, dem Mittelmeer, Afrika, im Neubau (gegenüber errichtet der Nachbar 1981 ein erstes Windrad im Vorgarten) mit Blick auf ein Ackerfeld, die Nachbar-WG, am Fluß entlang im Winter, mit dem Fahrrad durch die wunderschöne, leicht hügelige LandschaftMenschenGaby K., Marianne, Erika, Trixi (Beatrix), Gisela, Bärbel, Hella, Hilde, Helga, Rita, Karin, Tina (Christine), Ilse, Jutta, Astrid, Dana, Gaby W., Neele, Ellen, Ines, Nicolette, Amelie die Lehrer, Geschwister, Eltern und Großeltern, Cousins und Cousinen, Onkel und Tanten, Freunde, Freundinnen, Kollegen, öffentliche Personen, Fernsehprominenz, literarische Vorbilder, Komponisten, Musiker, Schüler
GüTeE - 22. Januar 2012 18:47 Uhr
Mein Traumhaus
GüTeE - 22. Januar 2012 18:13 Uhr
Betty
anton - schreibstuben - 22. Januar 2012 16:33 Uhr
Berührung mit Inspiration bringt den regelmäßig Arbeitenden oft durcheinander.
anton - aus dem Fundus - 21. Januar 2012 21:43 Uhr
fussballgedichtborussia, mit deinemabgewichsten reuskönntest du meister werden.zur halbzeit steht es zweizunull.gazellenhaft das dreizunullhoeneß und rummeniggeim stadion, angeärgert.dreizueins. schweinsteigerim gras kann man sich nicht versteckenauch dante sieht das deutlich ein.wir schalten jetzt umin den waldi-club.
Lloyd - 21. Januar 2012 2:33 Uhr
Im Anfang, ehe die Reise beginnt, steht die Zuneigung, das Angezogensein und das Lauschen. Es gibt die Ahnung einer großen Entdeckung, eines Schatzes, der nur in der Begegnung, gemeinsam, gehoben werden kann. Du brichst auf, um die eigenen Grenzen zu überschreiten, um der Liebe einen Schritt näher zu kommen. (Absatz) Freundlich gestimmt ergreifen wir unsere Rollen, unsere Aufgaben für diese Reise. Jean-Claude ist ein besonnener, nach innen gekehrter Mensch. Ein hell wacher Träumer, der Bilder komponiert. Ein Maler. Die ersten Ausläufer des Schwarzwalds tauchen auf, in Richtung Freiburg. \\\"Le Foret Noir \\\" , verkündet Jean-Claude freudig, \\\"It is beautiful. \\\" \\\" Ich bin der Fahrer und du der Träumer \\\", sage ich. \\\"I am the driver, and you are the dreamer \\\", füge ich hinzu. Einer trage des andern Last. Jean-Claude begibt sich in die Landschaft. Er taucht in sie ein wie in eine Geliebte. Der erotische Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit. Um seine Eindrücke festzuhalten, fängt er nun an zu photographieren, durch die Windschutzscheibe. Inspiration erfordert handwerkliches Können als Fundament einer packenden Imagination, die das rein Gegenständliche in ein Bild führt. Eine Komposition reift in der Erwartung, dass die Dinge sprechen werden, dass die Wirklichkeit sich zeigen wird. Dass das Wunder geschehen möge. Das ist der Geist, der sich dem Magischen öffnet, das kunstvolle Spiel mit der Wahrnehmung. Das Eindringen.
anton - schreibstuben - 20. Januar 2012 23:40 Uhr
was also? nein: wie! warum? kunst ist immer eine frage des wie und nicht des was. von sich absehen, sich etwas vorstellen, sich äußern, ausdrücken, was ist und was war, was sein soll und sein könnte. möglichkeiten. ein thema wird entwickelt, auseinander genommen. spielmaterial. vorwärtstreibende motive, auseinandersetzungen. dialoge. mann und frau. kontraste. these, antithese, synthese. drama, spannung. stadt, land. die gesellschaft und der einzelne. die geschichte der menschheit und das private erleben des einzelnen. realität, wirklichkeit, realismus und fiktion, märchen, sience fiction. ein spiel jedenfalls. der handelnde, sprechende, denkende mensch in interaktion mit anderen lebewesen. der maler schaut, der musiker hört, der tänzer/die tänzerin bewegt sich - wie auch immer: rhythmisch, langsam oder schnell, strukturiert. der autor erlebt, träumt, hört eine sprachmelodie, schreibt sätze, sieht bilder, benennt die dinge und verhältnisse, kann sagen, was er weiß, teilt mit, stellt dar, interpretiert, fühlt sich ein, setzt sich hin und schreibt, übt sich im schreiben und denken, im formulieren, sucht und findet. wie schreibt er/wie schreibt sie, die autorin? wann schreibt sie? warum schreibt sie: aus gewohnheit? worüber schreibt sie was? sie stellt etwas her: ein text entsteht, ein typoskript oder ein manuskript. das wird verschickt und gelesen, lektoriert und gedruckt, veröffentlicht, kritisiert, verkauft und gelesen, dann vergessen und abgestellt in die regale der öffentlichen bibliotheken, später wiederentdeckt. bleibendes für die ewigkeit, falls es die noch geben sollte. mitteilungen aus unserer jetztzeit an die nachgeborenen. kunstwerke, übersetzt in alle sprachen.
GüTeE - buchdeckel - 18. Januar 2012 22:37 Uhr
Die Schule der Gottlosigkeit (Aleksandar Tisma - der übrigens gerade Geburtstag hatte/hätte feiern können) - das habe, ich glaube ich, mal gelesen: ein ganz extremes Buch, nicht sehr angenehm Die Schule der Geläufigkeit (Carl Czerny, Lehrer von Beethoven und Liszt, op. 299; Gert Jonke)Die Schule der Diktatoren (E. Kästner, Komödie)4 plus 3
GüTeE - 18. Januar 2012 22:12 Uhr
In der hintersten Nische des Treppenhauses standen stets ein paar Kästen Budweiser, die wir uns beim nahegelegenen Lebensmittel Supermarkt im Dauersonderangebot besorgten. Kam ein Gast, und es kamen viele, wurde ihm zunächst ein Budweiser aufgeschwätzt. Ein Buddy am frühen Nachmittag diente nicht selten als Auftakt zu tagelangen Sauftouren, deren erotische Verstrickungen den Strom unserer Gästeschar immer wieder von Neuem anschwellen ließ. Wir bewohnten die ehemalige Dienstvilla des Italienischen Konsuls, die im Besitz einer noch recht unternehmungslustigen Architektenwitwe war, für die mein Freund und Mitbewohner Ottmar den nimmermüden Loverboy gab. Das Haus sollte binnen eines guten Jahres abgerissen werden. Das war letztlich der bewegende Faktor für das unglaubliche Glück, dass wir dieses Luxusteil überhaupt anmieten konnten, ganz zu schweigen von Ottmars Potenz. (Absatz.) Mittels meiner einschlägigen Englandkontakte hatten wir eine nicht eingetragene OHG ins Leben gerufen, die sich, unter anderem, auf den Erwerb und den Vertrieb von alten Drucken, vorzugsweise Aquatintas aus dem frühen 19.Jahrhundert spezialisiert hatte. Ein weiterer Bestandteil unserer Unternehmungen war der Teehandel. Wie sich recht rasch herausstellte ein heiß umkämpfter Markt, den einige wenige Alleinimporteure längst unter sich aufgeteilt hatten. Dies wurde uns durch den unangekündigten Besuch eines Generalvertreters der Firma Schneekoppe klargemacht, der auf das anfängliche Angebot eines freundlichen Budweisers sehr reserviert reagierte, um umgehend auf unsere illegalen Importe von Twinings Tea sprechen zu kommen. Mit ein paar knappen, wohl gesetzten Sätzen gab er uns unmissverständlich zu verstehen, dass es nur einen Anruf seinerseits bedurfte, und unser junges Handelsunternehmen würde ganz herzlos und ohne großes Aufheben von der Bildfläche verschwinden und wir gleich dazu. (Absatz.) Tatsächlich zeitigte sein Besuch eine verheerende Wirkung auf unseren Vertrieb von Earl Grey und Orange Pekoe, den umsatzstärksten Artikeln unseres Sortiments. Selbst der ausgebuffte Feinkostgrossist, Joshua Pflaumenbaum, unser bester Abnehmer, war plötzlich nicht mehr bereit, auch nur noch eine Dose unserer feinen Tees abzunehmen, nicht Mal zu einer für ihn sehr lukrativen En-Gros Offerte. Jingelchens, sagte er zu uns mit einem verschmitzten Lachen, ihr seid wirklich nette Leute, doch leider erledigt, und er empfahl uns, die restliche Ware schleunigst zu entsorgen. Und er würde sie nicht einmal geschenkt von uns nehmen. Drei Tage nach dem Besuch des Generalvertreters wurde der Zoll bei uns vorstellig, frühmorgens um halbsechs, und nachdem wir die Beamten nicht in unser Haus ließen, war Gefahr im Verzuge, wie es aus amtlichen Mündern durch den Briefkastenschlitz gezischelt wurde. Zwei Stunden später rückten sie dann an, acht Mann hoch mit scharfen Hunden, in voller Montur. Und sie nahmen die Stadtvilla des ehemaligen Italienischen Konsuls auseinander, ohne Rücksicht auf Verluste. Als eine Stunde später dann ein völlig verpeilter Typ vom RD einlief, dessen Visage ich aus dem Finstermann kannte, dämmerte es mir allmählich. Die Jungs hielten uns für Drogendealer, und sie waren gekommen, um uns und unseren Stoff zu kassieren. Dumm geloffen, exakt so kommentierte es die RD Rattenvisage aus dem Finstermann, als wir uns gegen zehn Uhr am Vormittag, gegen alle Gepflogenheiten, das erste Buddy an diesem Tag zu Gemüte führten. Schaut euch doch Mal im Spiegel an, fügte er noch süffisant hinzu, dann müsste selbst euch etwas auffallen. Nichts für ungut Jungs und danke fürs Bier. Ich muss dann Mal weiter. Die Pflicht ruft, ihr versteht schon, echte Verbrecher jagen. (Absatz.) Wir standen in der hintersten Nische des Treppenhauses vor ein paar Kästen Budweiser, völlig unschuldig. Jetzt blieb uns vorerst nichts anderes übrig, als uns voll und ganz auf den Kunsthandel zu verlegen.
anton - 1976 - 17. Januar 2012 20:28 Uhr
..als sie sich trafen UND kennenlernten, beim sommerlichen Ernten..so wird ein Schuh draus, mein lieber GüTeE.
anton - immer wieder gerne - 17. Januar 2012 17:32 Uhr
mai und sommer? naja
GüTeE - 17. Januar 2012 16:38 Uhr
es war einmal im monat mai des jahres neunzehnhundertfünfals sie sich trafen, kennenlerntenbeim sommerlichen ernten
GüTeE - da fehlte noch etwas - 16. Januar 2012 21:36 Uhr
Inner City - Big Fun?
TomTom - Zürich - 16. Januar 2012 18:48 Uhr
TomTom. Ich bin tatsächlich ein elektronisch vollkommen ungebildeter Berliner Nachtschwärmer. Das ist hier einfach nur fun by doing. Aber big fun. *
Eiseisbaby - Berlin - 16. Januar 2012 16:01 Uhr
raffinierte re-inszenierung, wiederholungszwang, wie nannte alice miller das? ich glaube, sie benutzte auch das wort inszenierung? a. miller ist vom frühen freud ausgegangen und hat den späten widerlegt (der war ja auch literat und schriftsteller? oder ist das dasselbe?;) eigentlich habe ich mir immer gewünscht, hier möge ein psychiater/psychotherapeut (was ist der unterschied?) mitlesen. #°,°" . : da sitzt sie: die jüngste tochter des therapeuten . angespannt, gespannt, unruhig (wie kinder so sind: kein sitzfleisch habend), zuhörend, nervös noch und abgelenkt, immer auf dem sprung, von lauter wirklichkeiten behext, angetan, beeindruckt: so, wie affen nicht ABSEHEN können vom getümmel ringsum, verinnerlicht und in gedanken (gläubig, blind vertrauend) / die tochter des therapeuten: eigentlich ein guter titel, oder!? / happy birthday to you, my young fellow, my brother!
GüTeE - Rotznase - 16. Januar 2012 0:18 Uhr
buchstabenbrei silbensalatwörterwissen, wortgewissensatzsuche, satzsucherabsatzüberwinder, -abschreiberdas kapitelkapitalromanriesen, raucherromaneine novellennichtigkeit und die romanrichtigkeitthementagmotivmarginalität, ein märchenmotivaufsatzaufschneiderei, angeberaufsatznotizennachdenklichkeit, nachtnotizentagträume, tagesthemenwutwolkendie mützenmutterdie gesangsgutartigkeitder grabengesang, grabgesanglachliederliedlügnerder lügenlallerluftigkusbitte bilden sie einen vollständigen satz! schreiben sie diesen satz auf, repitieren sie ihn, lernen sie ihn auswendig. wenden sie das gelernte bei passender gelegenheit an! übersetzen sie diesen satz in alle ihnen bekannten sprachen. sackgasse, gassenhauer, kunst, wortsalat, buchstabenbrei und silbensinnfreiheit, freiheitslieder sing ich wieder, beatleslieder (and i love her, because, can t buy me love), gesang der jungen frau, frauenkleider und mädchenmut, mädchenlippenbekenntnis, bekanntheitsgradmesserschmiede, ich singe, du singst, er stottert, sie lacht, es macht in die hosedose und kauft loserose, wir verkaufen lose rosenhosen in dosen, sie sehen fern, und das nicht mal gern, glotzt ihr tv? es war einmal im monat maides jahres neunzehnhundertfünfals sie sich trafen, kennenlerntenbeim sommerlichen taktaktoodidldi didldi dummsuckittomeba bedidldidumm didldidumm - so bleibst du jung, jung, junge? junge?hitzkopf, kopflaster, lastautomobilwerkstattlich, unten und oben, balkon und keller (kellner im keller sind schneller mit propeller), der popelprinz, dein furzfickfantasma, asthmatisch-sympathisch, patent-onkel und patentante, tote tante träumt nicht mehr vom tod, ein leben, so sicher wie der tod, wünsche ich mir! oh, welch toller patsch / tritt ein in grauen matsch, eisscherben bringen glück! hinter m glas / wirst du nicht nass: das ist doch was!stellst du die frage / erklingt die sage / am hellen tage / und auch bei nachtbist du, erwacht, ein neuer mensch?
GüTeE - schulbank, schulstuhl, schulstuhlgang - 15. Januar 2012 23:22 Uhr
Na, das ist aber sehr anberlinert, die Tracklist.
TomTom - Zürich - 15. Januar 2012 20:47 Uhr
I got a - Nicolas Jaar Love Recycled 1 - Solomun Belle (Original Version) - Sascha Braemer Left (feat. Fabian Reichelt) - Marek Hemmann Midnight Snack - Solomun Problem with the Sun - Nicolas Jaar Trompedar (Original Mix) - David Jach & Sonntagskind Hypnotize - Solomun People (Original Mix) - Sascha Braemer Forever - Solomun Azuba (Original Mix) - David Jach & Sonntagskind *
Eiseisbaby - Berlin - 15. Januar 2012 17:41 Uhr
Seit Monaten rede ich davon, Melles Sickster und diesen schimmernden Dunst über Coby County lesen zu wollen. Stattdessen: Die Abenteuer des braven Soldaten Schweik. Haha.*
Eiseisbaby - Berlin - 15. Januar 2012 15:53 Uhr