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| loop # www.imloop.de

loop #504

winter of loop

 

Den Frühling kann ich kaum erwarten
Die ersten Blumen will ich seh'n
Ich möchte wieder in den Garten
Oder im Wald spazieren geh'n

 
GŁTeE - Mittwoch - 23. Februar 2017 23:05 Uhr
 

Beim Raddatz bin ich auf Seite 248 (von etwa 700, in denen er zehn Jahre seines Lebens gespeichert hat; jede Menge stilistische Schlampigkeiten: einen Lektor scheint er nicht gehabt zu haben)

Was ich in der Fernsehzeitschrift lese (ganz erstaunlich finde ich das!):
Haferflocken steigern dank ihres Lecithin-Gehalts die Gedächtnisfunktion um bis zu 30 Prozent. (Zuviel Zucker stört die Konzentration.)

Die ersten kleinen Schneeglöckchen diesen Jahres gesichtet! Der Tag ist nunmehr zehneinhalb Stunden hell.
Jeder Tag mit seiner Stimmung und seinem Wetter: anders! Das Gewusel in der Stadt: immer irgendwie anders - aber wie anders?
Das Alltäglichste: das Wetter ist unerforscht, unerforschlich? Das Nächste und Offensichtlichste sieht 'man' einfach nicht.

Gerade: die Ruhe vor dem Sturm (hoffentlich wird's nicht so schlimm!)

 
GŁTeE - der Wetterfrosch - 23. Februar 2017 23:00 Uhr
 

Weiter im Raddatz-Tagebuch 2003: Alterspessimismus, seine Memoiren sind geschrieben (wußte ich gar nicht, daß es die gibt). Bei seiner Geburt starb die Mutter? (Das wußte ich auch noch nicht.) Vater bekannt (und deshalb nicht genannt). Erzwungener Sex mit der Stiefmutter (11 Jahre), vom Vormund (Pfaffe nennt er ihn verächtlich) missbraucht (15 Jahre). Uh, da kommt Einiges zusammen!

 
GŁTeE - Sylt, Nizza - 20. Februar 2017 22:55 Uhr
 

Morgens ein Tbuch von 1983/84 (im zweiten Berufsjahr und offenbar wenig erfolgreich, der Paris-Aufenthalt mit R., Erinnerungen, Freunde besuchen und spielen), weitere FJR-Seiten und frühe Hugo Ball - Briefe.
Frankfurt: der Flughafen natürlich, die Zeil (oder wie sie heißt, die Zone;), Straßenmusik, ins Kino (zweimal womöglich: Trottas R. Luxemburg, J. Pollock), ein Vortrag (über Buddhismus oder TM?), der Kirchentag: die schaukelnde Bühne auf dem Rhein! Bei der Paulskirche hätte ich gerne eine Internetbekanntschaft getroffen, aber daraus wurde nichts. (Da habe ich mich wohl zu undeutlich ausgedrückt!) Seine Freundin arbeitete im Goethehaus: jaja, eine gute Schreiberin! Und er: zeichnete Comics? Arno Schmidt- und Joyce-Leser.
Ach ja, das waren noch Zeiten: lang ist's her (aber viel hat sich nicht geändert;)
Alexander Kluge im alpha-Interview: der Mann ist fünfunachtzig! Bewundernswert! (Und Enzensberger noch älter!) Rezipiert habe ich ihn/sie noch nicht wirklich, nein. Ovid, die Metamorphosen: das Buch habe ich schon sehr lange - aber immer noch nicht gelesen (die Odyssee: ja, 1981 im letzten Studienjahr - sogar auf Tonband gesprochen; den Ulysses einige Jahre vorher: die Neu-Übersetzung von Wollschläger - das war ja ein Ereignis! Seinen Vortrag in der Bremer Kunsthalle gehört.) Davor hatte ich Hesse gelesen, den frühen Handke und ein bißchen Henry Miller - also noch sehr wenig!
Und DAVOR: Die Kunst des Liebens (Erich Fromm) und Antiautoritäre Erziehung (Alexander Neill) - viel mehr ja nicht. Gute Deutschlehrer in der Fachoberschule waren wichtig. Die haben meinen Horizont erweitert und auch zum Schreiben angeregt! Die Stadtbibliotheken in S. und B., dann auch Noten aus der neuen Uni-Bibliothek. Und hier gab es ein Super-Antiquariat mit einem Keller voll billiger Bücher! (Das lief so nebenher.) Dann natürlich Göttingen: Platten, CDs, alte Bücher, Jazz (Gunter Hampel & Co., das Festival).

 
GŁTeE - 19. Februar 2017 0:27 Uhr
 

Ffm. Hbf. vor einem Jahr

 
monik sos - ffm. - 18. Februar 2017 23:30 Uhr
 

Kurt Schwitters: Anna Blume und ich (Hg. Ernst Schwitters, der Sohn)

Das Fritz J. Raddatz-Tagebuch 2002 - 2012 flattert ins Haus: ich lese die ersten vierzig Seiten. The seventy year old man! 1997 habe ich kurz mit ihm gesprochen, in Schwetzingen! Ich war so überrascht, ihn (und seinen Freund - oder wer auch immer das war) aus dem (tief liegenden) FENSTER steigen zu sehen. Sie gingen im Park (oder sowas) spazieren. Er hatte einen Heine-Vortrag gehalten. Nebenan war parallel die Musikveranstaltung (Henze und Faustus waren da!).
Jaja, der Fritz. Ende der Siebziger in der WG waren seine ZEIT-Artikel für mich Pflichtlektüre: die fand ich immer am spannendsten!

 
GŁTeE - Der fliegende Postbote - 17. Februar 2017 23:16 Uhr
 

bridge

bridge over troubled water

 
GŁTeE - 15. Februar 2017 20:29 Uhr